Bestandsdatenblatt

Dornhai auf dem US-Kontinentalschelf

Gültig 05/2012 - 11/2012

Allgemeine Informationen


Ökoregion:Nordöstlicher US-Kontinentalschelf
Fanggebiet:Nordwestatlantik: USA FAO 21
Art:Squalus acanthias

Wissenschaftliche Begutachtung

Northeast Fisheries Science Center (NEFSC), USA www.nefsc.noaa.gov

Methode, Frequenz

Die Anzahl der Bestände im Nordwestatlantik ist unklar, zurzeit wird von mindestens zwei Komponenten ausgegangen, die sich nur teilweise mischen. Die Bestandsberechnungen und die Bewirtschaftung erfolgen getrennt durch beide Staaten, eine grenzübergreifende Bestandsberechnung (durch die zwischenstaatliche Arbeitsgruppe TRAC) führte bisher zu keiner Einigung. Die US-Bestandsberechnung trennt beide Komponenten formell an der Grenze zu Kanada, bezieht aber Entnahme und andere Daten der kanadischen Komponente mit ein. Kanada arbeitet an der Entwicklung eines eigenen Berechnungsmodells und trennt beide Komponenten etwas weiter südlich. In den USA gibt es keine regelmäßige Bestandsberechnung. Die Entscheidung, welche Bestände bewertet werden, wird jährlich von den Managementorganen getroffen. In die Berechnung gehen Daten aus der Fischerei sowie eine jährlich durchgeführte Forschungsreise ein (Frühjahrssurvey für Grundfische). Die letzte ausführliche Berechnung für Dornhai fand 2006 statt, seitdem wurden mehrere Aktualisierungen durchgeführt. Für die US-Bundesgewässer sind Managementplan-Referenzwerte für die Biomasse (Weibchen SSB) und die fischereiliche Sterblichkeit (Weibchen F) festgelegt, die sich am Konzept des höchstmöglichen nachhaltigen Dauerertrages (MSY) orientieren. 2010 und 2011 wurden die Referenzwerte überarbeitet. Zur Berechnung der Fangempfehlung werden weitere Gremien durchlaufen (siehe „Fischereimanagement – Wer und Wie“). [115] [116] [119] [317] [318] [426] [NOAA, persönliche Mitteilung, Jan. 2011] [DFO, persönliche Mitteilung, Jan. 2011]

Wesentliche Punkte

2011: Die Biomasse liegt im vierten Jahr in Folge über dem Zielwert des Managementplanes. Der Bestand wird nachhaltig bewirtschaftet, die fischereiliche Sterblichkeit liegt unter dem Zielwert (Fmsy). Der aktuelle FAO-Report zum Status der Fischbestände (SOFIA) nennt Dornhai im Nordwestatlantik als einen Bestand, der in der letzten Dekade aufgrund guten Managements Zeichen der Erholung zeigt. [166] [321] [426]

Bestands­zustand

Laicherbiomasse (Reproduktionskapazität)

  Referenzwerte nicht definiert (nach Vorsorgeansatz)

  innerhalb der Schwankungsbreite um den Zielwert (nach Managementplan)

    Referenzwerte nicht definiert (nach höchstem Dauerertrag)

 

Fischereiliche Sterblichkeit

    Referenzwerte nicht definiert (nach Vorsorgeansatz)

  innerhalb der Schwankungsbreite um den Zielwert (nach Managementplan)

  angemessen (nach höchstem Dauerertrag)

 

Die Klassifikation basiert auf der letzten Begutachtung von 2015.

Bestands­entwicklung

Zwischen 1962 und 1965 wurde Dornhai aus dem Nordwestatlantik hauptsächlich von der kommerziellen Fischerei der USA angelandet. Danach, 1966-1977, dominierten ausländische Flotten aus Russland und Europa mit Anlandungen von bis zu 25.000 t pro Jahr. Nach Einrichtung und Ausweitung der ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) wurden die Anlandungen ausländischer Flotten minimal. Der Nordwestatlantische Dornhai wurde nun hauptsächlich von den USA gefischt und galt als moderat genutzter Bestand. Mit dem Rückgang anderer kommerziell genutzter Fischbestände und dem Zusammenbruch des Dornhaibestandes im Nordostatlantik wuchs die Nachfrage nach Dornhai aus kanadischen und besonders aus US-Gewässern. Die Anlandungen stiegen zwischen 1987 und 1996 erneut auf jährlich bis zu 28.000 t (hauptsächlich USA). Diese enorm gestiegenen Fänge, kombiniert mit der gezielten Entnahme von großen Weibchen, führten zu einer Abnahme des Bestandes. Im April 1998 wurde der Bestand vom National Marine Fisheries Service (NMFS, USA) als überfischt bewertet, und man begann mit der Entwicklung der Managementpläne. Ab 2001 zeigten die Regulierungen Wirkung und die Anlandungen in den USA nahmen stark ab. Parallel dazu stiegen die Anlandungen in Kanada an, sind inzwischen aber minimal. Der Bestand wird ab 2008 als wiederaufgebaut betrachtet. Auch 2011 lag die Biomasse über dem Referenzwert. [117] [156] [161] [317] [318] [321] [426]

Ausblick

Die Biomasse ist zurzeit stabil und kann bis 2012 noch leicht steigen. Infolgedessen werden auch die erlaubten Fangmengen erhöht. Aufgrund der schwachen Nachwuchsjahrgänge 1997-2003 wird die Biomasse aber ab 2013 bis etwa 2019 sinken und in Folge dessen wahrscheinlich auch die Fangmengen reduziert werden. [317] [321] [426]

Umwelt­einflüsse auf den Bestand

Sowohl Männchen als auch Weibchen haben in den vergangenen Jahren ihr Verbreitungsgebiet näher an die Küste verlagert. Es konnten bisher aber keine eindeutigen Zusammenhänge mit hydrographischen Parametern festgestellt werden. [116]

Wer und Wie

Der Bestand im Nordwestatlantik wird von den USA und Kanada separat bewirtschaftet. Das Fischereimanagement in den USA erfolgt nach dem Magnuson-Stevens Fishery Conservation and Management Act von 1976. In Bundesgewässern (3-200 sm) sind das Mid-Atlantic- (MAFMC) und das New England Fisheries Management Council (NEFMC) für die Entwicklung von Managementplänen und regulierenden Maßnahmen verantwortlich. Der National Marine Fisheries Service (NMFS) ist die Haupt-Management-Organisation für lebende marine Ressourcen in diesen Bundesgewässern. Das Management von Bundesstaatsgewässern (0-3 sm) unterliegt der Atlantic States Marine Fisheries Commission (ASMFC). Es gibt zwei inzwischen mehrmals aktualisierte Managementpläne (Bundesgewässer seit 2000, bundesstaatliche Gewässer seit 2003). Das Management erfolgt über Festlegung von Quoten, Limitierung von Fängen während einer Fangreise und Vergabe von Fanglizenzen. Auf Basis der wissenschaftlichen Daten werden, unter Berücksichtigung von Rückwürfen, Kanadischen Fängen und der Unsicherheiten die erlaubten Gesamtanlandungen (TAL) errechnet. MAFMC und NEFMC empfehlen daraufhin eine kommerzielle Quote sowie ggf. verschiedene andere Regularien. Diese werden auf Bundesebene (NMFS) geprüft, ggf. modifiziert und für öffentliche Kommentare publiziert, bevor sie in Kraft treten. Der ASMFC kann davon unabhängig eine kommerzielle Quote festlegen. Diese Quoten dürfen jedoch nicht addiert werden, sondern sind jeweils für das gesamte US-Managementgebiet gültig. Die zum Teil widersprüchlichen Regularien des Bundes- und des bundesstaatlichen Managements führten in der Vergangenheit oft zu Verwirrung unter den Fischern und belasteten die Verwaltung. An einer Angleichung und somit Vereinfachung der Regularien wird gearbeitet. Das Fischereijahr umfasst den Zeitraum 1. Mai bis 30. April. [114] [117] [122] [156] [320] [430] [NOAA, persönliche Mitteilung, Jan. 2011]

Differenz zwischen Wissen­schaft und Management

Die wissenschaftliche Bewertung wird durch den Northeast Fisheries Science Center (NEFSC) durchgeführt. Es wird aber keine Fangempfehlung ausgesprochen. Die Managementorgane selbst empfehlen dem National Marine Fisheries Service (NMFS) ihre Quoten. Für das Fischereijahr 2012/13 wurde auf Basis der wissenschaftlichen Daten, unter Berücksichtigung aller weiteren Entnahmen eine mögliche kommerzielle Quote von 16.191 t errechnet (Steigerung im Vergleich zum Vorjahr von 78%). Von Seiten der Industrie gibt es Einwände gegen eine so hohe Quote. Man rechnet mit einem Preisverfall und befürchtet langfristige negative Auswirkungen auf den Bestand aufgrund der zurzeit schwachen Nachwuchsproduktion. Die Managementorganisation der Staaten hat daraufhin zunächst eine von den Bundes-Vorschlägen abweichende niedrigere kommerzielle Quote festgelegt. Inzwischen wurde diese aber angepasst und alle Managementorgane haben nun die gleiche, der wissenschaftlichen Empfehlung entsprechende kommerzielle Quote vorgeschlagen. Eine abschließende Entscheidung für das Fischereijahr 2012/13 liegt noch nicht vor. [320] [426] [427] [450]

Karten

Verbreitungsgebiet

Managementgebiet

Der Dornhai im Nordwestatlantik zerfällt in mindestens zwei Komponenten, die sich vor allem durch Nord-Süd Wanderungen der US-Komponente mischen können. Er ist zwischen Labrador (Kanada) und Florida (USA) verbreitet. Das Hauptverbreitungsgebiet liegt in den NAFO-Untergebieten 2-6, zwischen Nova Scotia und North Carolina. Das Management erfolgt getrennt durch die USA und Kanada. [114] [115] [116] [156]

Anlandungen und TACs (in 1.000 t)

Gesamtfang2010: (inkl. toter Rückwürfe): 9,7; Anlandungen: 5,6 (davon kommerziell: 5,4; Sportfischerei: 0,02; Kanada: 0,006, andere Flotten: 0,13); Rückwürfe gesamt: 10,6, Rückwürfe tot: 4,1; davon bezogen auf die Anlandungen 68% Kiemennetze, 20% Grundschlepp- netze, 12% Langleinen
TAL (kommerzielle Quote) 2009/10: 5,4 2010/11: 6,8 2011/12: 9,1 2012/13: noch nicht festgelegt [122] [317] [319] [427] [428] [429] [450]

IUU-Fischerei

Es gibt keine Hinweise auf illegale oder unberichtete Fänge von Dornhai im Nordwestatlantik. [NOAA, persönliche Mitteilung, Jan. 2011] [177]

Struktur und Fangmethode

Dornhai wird vor allem als Beifang, aber auch in einer gerichteten Fischerei gefangen. Genaue Anteile sind jedoch nicht bestimmbar, da gerichtete Ausfahrten bzw. Hols anders als bei anderen Fischereien nicht vorab als solche deklariert werden müssen. Dornhai wird mit verschiedenen Netztypen gefangen. 2010 wurde der größte Teil von kommerzieller Fischerei mit Kiemennetzen entnommen, gefolgt von Grundschleppnetzen und Langleinen. Ein kleiner Teil der Fänge entfällt auf die Freizeit- und Sportfischerei. [116] [122] [317] [429]

Beifänge und Rückwürfe

Dornhai wird regelmäßig als Beifang in der Grundfisch-, Langleinen und Kiemennetz-Fischerei gefangen. Da nur ein geringer Preis erzielt wird und die Handhabung an Bord aufwändig ist, werden Dornhaie oft zurückgeworfen, wenn wertvollerer Fang zur Verfügung steht. Dornhaie sind relativ robuste Tiere und es gibt eine vergleichsweise hohe Überlebenschance für Rückwürfe. Die Überlebensrate hängt vom Fanggeschirr und der Größe des Fanges ab. Bei Fangmengen ≥ 200 kg steigt die Sterblichkeit der Rückwürfe. Für die Berechnung der Sterblichkeitsrate („tote Rückwürfe“) werden von der Fangmethode abhängige Multiplikatoren verwendet. 2010 sind die Gesamtrückwürfe und die toten Rückwürfe im Vergleich zum Vorjahr um 35 bzw. 31% gesunken. [116] [120] [122] [317] [427]

Einflüsse der Fischerei auf die Umwelt

Die gerichtete Dornhai-Fischerei findet hauptsächlich mit Kiemennetzen und Langleinen statt. Beide Geräte haben kaum einen Einfluss auf den Meeresboden. Beim Einsatz von Kiemennetzen kann es zu Beifang von Meeressäugern und Schildkröten kommen, Langleinen können Vögel beifangen. Durch Grundschleppnetze kann der Meeresboden geschädigt werden, deren Anteil ist in der gerichteten Dornhai-Fischerei aber gering. [30] [122] [429] [430]

Biologische Besonder­heiten

Der Dornhaibestand im Nordwestatlantik der USA und Kanada ist genetisch nicht zu trennen, es ist aber eine räumliche Strukturierung von Populationen zu erkennen. Es gibt ortsgebundene Komponenten in den nördlichen Gebieten sowie grenzüberschreitende wanderende Komponenten. In kanadischen Gewässern finden saisonale Wanderungen von küstennah zu küstenfern statt. In US-Gewässern finden vor allem Wanderungen in Nord-Süd Richtung statt, wobei einige Komponenten im Frühjahr/Sommer in kanadische Gewässer einwandern und im Herbst/Winter zurück. Die größte Biomasse des Bestandes kommt aber in US-Gewässern vor. [115] [156]

Zusätzliche Informationen

Der Dornhai im Nordwestatlantik wird von der IUCN als stark gefährdet (EN) eingestuft (Zugriff am 15. Mai 2012). Dornhaie sind langlebige, langsam wachsende Tiere, die spät geschlechtsreif werden, lange Tragezeiten von etwa 2 Jahren und nur wenige Nachkommen haben. Dadurch entsteht eine direkte Beziehung zwischen Anzahl erwachsener Weibchen und Nachwuchsproduktion, was sie besonders anfällig für Überfischung macht. [115] [116] [179] [384]

Zertifizierte Fischereien

Im US-Gebiet des Nordwestatlantiks ist keine Dornhaifischerei nach einem der gängigen Nachhaltigkeitsstandards zertifiziert. Eine Fischerei befindet sich im Bewertungsverfahren nach den Standards des Marine Stewardship Councils MSC (2008 knapp 40% der Anlandungen) [4].

Siehe http://www.msc.org/track-a-fishery/in-assessment/north-west-atlantic/us-atlantic-spiny-dogfish/

Soziale Aspekte

Die Fischerei vor der US-Küste wird mit kleinen Schiffen mit durchschnittlich zwei Personen Besatzung durchgeführt. Das Einkommen aus Dornhaianlandungen erreicht nur für wenige Fischer mehr als 5% ihres Gesamteinkommens. Die kommerzielle Fischerei bedient vor allem den europäischen Markt. Dornhai findet in Deutschland Verwendung als Schillerlocken und Seeaal, in England findet man ihn in Fisch und Chips. [14] [122]

AutorJahrTitelQuelle
[4]Marine Stewardship Council (MSC)Fisch und Meeresfrüchte aus zertifiziert nachhaltiger Fischereimsc.org
[13]Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE)Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) Homepageble.de
[14]Fisch-Informationszentrum e.V. (FIZ)Fisch-Informationszentrum e.V. Homepagefischinfo.de
[30]Food and Agriculture Organization (FAO)FAO. © 2003-2010. Fisheries Topics: Technology. Fish capture technology. In: FAO Fisheries and Aquaculture Department [online]. Rome. Updated 2006 15 09.[Cited 10 June 2010]fao.org
[114]Atlantic States Marine Fisheries Commission (ASMFC)Spiny Dogfish, Squalus acanthias: Overview of Stock Status, Managementplans, Reportsasmfc.org
[115]Transboundary Resources Assessment Committee (TRAC)2010Transboundary Resources Assessment Committee. Northwest Atlantic Spiny Dogfish. TRAC Status Report 2010/2nefsc.noaa
[116]Northeast Fisheries Science Center (NEFSC)2006Northeast Fisheries Science Center. 43rd Northeast Regional Stock Assessment Workshop (43rd SAW): 43rd SAW assessment report. US Dep Commer, Northeast Fish Sci Cent Ref Doc 06-25; 400 pnefsc.noaa.gov
[117]Mid-Atlantic Fishery Management Council (MAFMC), New England Fishery Management Council (NEFMC), National Marine Fisheries Service (NMFS)Fishery Management Plans: Spiny Dogfishmafmc.org
[119]Rago PJ, Sosebee KA2010Biological Reference Points for Spiny Dogfish. Northeast Fish Sci Cent Ref Doc. 10-06; 52 p. Available from: National Marine Fisheries Service, 166 Water Street, Woods Hole, MA 02543-1026nefsc.noaa.gov
[120]Mandelman JW, Farrington MA2007The estimated short-term discard mortality of a trawled elasmobranch, the spiny dogfish (Squalus acanthias) Fisheries Research 83 238–245
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[156]Fisheries and Oceans Canada (DFO)2007Assessment of Spiny Dogfish in Atlantic Canada DFO Can. Sci. Advis. Sec. Sci. Advis. Rep. 2007/046
[161]Wallace SS, McFarlane GA, Campana SE, King JR200928. Status of Spiny Dogfish in Atlantic and Pacific Canada Galucci VF, MCFarlane GA, Bargmann GG Herausgeber, Biology and Management of Dogfish Sharks, American Fisheries Society, Bethesda Maryland, 313-334
[166]Food and Agriculture Organization (FAO)2010The State of World Fisheries and Aquaculture 2010. Rome, FAO. 2010. 197pp, ISBN 978-92-5-106675-1
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[317]Rago P, Sosebee, K2011Update on the Status of Spiny Dogfish in 2011 and
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[321]MAFMC2011Spiny Dogfish ABC and Management Measures for 2012mafmc.org
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[428]Atlantic States Marine Fisheries Commission (ASMFC)2010Pressemitteilung, 10. Nov. 2010: ASMFC Sets Spiny Dogfish 2011/2012 Fishing Year Quota at 20 Million Poundsasmfc.org
[429]Mid-Atlantic Fishery Management Council (MAFMC), National Marine Fisheries Service (NMFS)20122012 Spiny Dogfish Specifications, Environmental Assessment, and Regulatory Impact Review Mid-Atlantic Fishery Management Council, Suite 201, 800 N. State St, Dover, DE 19901
[430]NOAA Fishwatch, U.S. Seafood facts2012Atlantic Spiny Dogfish, zitiert 18. Nov. 2015fishwatch
[450]Atlantic States Marine Fisheries Commission (ASMFC)2012ASMFC Spiny Dogfish Board Increases 2012/2103 Quota to 35.6 Million Pounds and Approves Draft Addendum IV for Public Commentasmfc.org