Bestandsdatenblatt

Nordostatlantischer Dornhai

Gültig 10/2018 - 10/2020

Allgemeine Informationen

Ökoregion:Barentsmeer (Nordost-Arktis), Norwegische See, Islandschelf, Färöer-Plateau, Keltischer und Biskaya-Schelf, Nordsee
Fanggebiet:Norwegische See (2), Nordsee (4, 3.a), Keltische Meere (6, 7), Island (5.a), Färöer (5.b), Biskaya (8) FAO 27
Art:Squalus acanthias

Wissenschaftliche Begutachtung

Internationaler Rat für Meeresforschung (ICES), Kopenhagen, www.ices.dk

Methode, Frequenz

Seit 2006 wird die ICES-Begutachtung für den Nordostatlantischen Dornhai alle zwei Jahre herausgegeben. Sie basiert auf Anlandedaten und Daten aus wissenschaftlichen Forschungsreisen. Aktuelle kommerzielle Anlandedaten stehen allerdings kaum noch zur Verfügung, weil nur noch sehr wenige Fischereien Dornhai anlanden (dürfen). Die Daten aus Forschungsreisen werden daher immer wichtiger. Die Referenzwerte nach dem Konzept des höchstmöglichen nachhaltigen Dauerertrages sind definiert (MSY-Nutzungsrate: HRmsy und MSY-Btrigger). Die Bestandsberechnung ist aufgrund unvollständiger Daten über die Anlandungen (vor allem in der Vergangenheit) sowie fehlender Informationen über Rückwürfe sehr unsicher. [1110] [1111]

Wesentliche Punkte

2018: Für EU-Fahrzeuge sind die gesetzlichen Höchstfangmengen (TACs) weiterhin Null (EU- und internationale Gewässer, zu Ausnahmen bei Teilnahme an Beifangvermeidungsprogrammen siehe unter „Beifänge und Rückwürfe“). 81% der – sehr geringen – Anlandungen 2017 kamen aus Norwegen. Die aktuelle Bestandsberechnung korrigiert die Biomasse auch rückwirkend etwas nach oben. Seit etwa 10 Jahren ist eine Stabilisierung bzw. ein leichter Anstieg erkennbar. Die Nutzungsrate liegt weit unter dem Referenzwert nach dem Konzept des höchstmöglichen nachhaltigen Dauerertrages (HRmsy). Der ICES empfiehlt, für 2019 und 2020 weiterhin keine gezielte Fischerei zuzulassen. [1110] [1111]

Bestands­zustand

Laicherbiomasse (Reproduktionskapazität)

  Referenzwerte nicht definiert (nach Vorsorgeansatz)

  Referenzwerte nicht definiert (nach Managementplan)

  außerhalb der Schwankungsbreite um den Zielwert (nach höchstem Dauerertrag)

Fischereiliche Sterblichkeit

  nachhaltig bewirtschaftet (nach Vorsorgeansatz)
 

  Referenzwerte nicht definiert (nach Managementplan)

  angemessen (nach höchstem Dauerertrag)
 

Für die Klassifizierung nach MSY wird die Biomasse, nicht die Laicherbiomasse verwendet. Als Maß für den Fischereidruck dient hier die Nutzungsrate (Harvest rate, HR).

Bestands­entwicklung

Vor Beginn des 20. Jahrhunderts war Dornhai von geringer fischereilicher Bedeutung. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde er als Lieferant von Lebertran und für die menschliche Ernährung immer wertvoller und immer stärker auch gezielt befischt. In den 1960ern wurden über 60.000 t im Jahr angelandet. Seither nahmen die Anlandungen, Nachwuchsproduktion und Biomasse kontinuierlich ab. Der Bestand gilt als zusammengebrochen, die Biomasse hat sich aber in den letzten 10 Jahren auf sehr niedrigem Niveau stabilisiert, und zeigt nun, wie auch die Nachwuchsproduktion, einen leichten Anstieg. Die Nutzungsrate hat stark abgenommen und liegt seit einigen Jahren unter den Referenzwert nach dem Konzept des höchstmöglichen nachhaltigen Dauerertrages (HRmsy). [1110] [1111]

Ausblick

Trotz Schließung der gerichteten Fischerei wird die Erholung des Bestandes aufgrund der Langlebigkeit der Tiere und ihrer besonderen Fortpflanzungsbiologie sowie des Mangels an reifen Weibchen wahrscheinlich viele Jahre oder sogar Jahrzehnte dauern. [133] [1110] [1111]

Umwelt­einflüsse auf den Bestand

Das Wanderverhalten von Dornhaien ist wahrscheinlich stark mit der Wassertemperatur korreliert. Die bevorzugte Temperatur liegt zwischen 7 und 15°C und es werden horizontale und vertikale Wanderungen unternommen, um in diesem Temperaturbereich zu bleiben. In den letzten Jahren ist ein vermehrtes Auftreten in norwegischen Gewässern beobachtet worden. Möglicherweise sind gute Nahrungsverfügbarkeit und günstige Umweltbedingungen die Ursache. [175] [1110] [1111]

Wer und Wie

Die Bewirtschaftung von Dornhai im Nordostatlantik erfolgt durch die Küstenstaaten (Europäische Union, Norwegen, Island und die Färöer Inseln) über jeweils eigene Bewirtschaftungsregeln. In EU-Gewässern, für EU-Schiffe auch in internationalen Gewässern, sind die Anlandung von Dornhai seit 2011 untersagt. Versehentlich gefangene Exemplare müssen vorsichtig und umgehend zurück gesetzt werden (Ausnahmen siehe unter „Beifänge & Rückwürfe“). Für norwegische Schiffe ist die gerichtete Fischerei auf Dornhai verboten, tote oder sterbende Dornhaie müssen aber angelandet werden (in einigen Fischereien sind begrenzte Beifänge erlaubt). Auch in Island stammen die aktuellen Anlandungen nur aus Beifängen. Seit 2013 ist in europäischen Gewässern das „Finning“ verboten, bei dem die Haifischflossen abgetrennt und der Haikörper wieder ins Meer zurückgeworfen wird. Im Februar 2009 wurde ein Aktionsplan der Europäischen Gemeinschaft für die Erhaltung und Bewirtschaftung der Haibestände verabschiedet. Die Nordostatlantische Fischereikommission (NEAFC) empfiehlt ihren Vertragspartnern, in internationalen Gewässern ein Verbot der gerichteten Dornhaifischerei, das Zurücksetzen gefangener Tiere und die Weitergabe aller Rückwurf-Daten an den ICES durchzusetzen. [31] [42] [135] [136] [301] [796] [1110] [1111] [1113]

Differenz zwischen Wissen­schaft und Management

Ab 1999 wurden gesetzliche Höchstfangemengen (TACs) für Dornhai festgelegt, allerdings bis einschließlich 2006 nur für die Nordsee (4) und Norwegische See (2.a). Die Gesamtanlandungen aus allen Gebieten lagen immer weit darüber. Der ICES empfiehlt seit seiner ersten Fangempfehlung für diesen Bestand im Jahr 2005 die Schließung der gerichteten Fischerei, Minimierung der Beifänge und Ausweitung des TACs auf alle Gebiete, in denen Dornhai gefangen wird. Diesen Empfehlungen wurde jedoch nur schrittweise gefolgt. Erst 2007 wurden Höchstfangmengen für alle Gebiete festgelegt und in Nordsee und Norwegischer See als Beifangquote ausgewiesen. Für 2008 galten die weiter reduzierten TACs für alle Gebiete als Beifangquoten. 2009 gab es wieder reguläre Höchstfangmengen, und es wurde der aktuellen ICES-Empfehlung gefolgt, eine Höchstanlandelänge von 100 cm festzulegen, um reife Weibchen zu schützen. Die TACs 2010 wurden auf Null reduziert, allerdings waren noch immer Beifänge von bis zu 10% der Vorjahresquote erlaubt. Seit 2011 hat die EU alle Anlandungen dieser Art untersagt und folgt damit der Empfehlung des ICES (Ausnahmen siehe unter „Beifänge & Rückwürfe“). Auch 2019 und 2020 sollte weiterhin keine gezielte Fischerei zugelassen werden. Jegliche Anlandungen von Beifängen sollten im Rahmen eines Managementplanes geregelt werden. [1110] [1111] [1113]

Karten

Verbreitungsgebiet

Managementgebiet

Der ICES betrachtet den Dornhai von der Barentssee bis in die Biscaya als einen gemeinsamen Bestand. Fänge vor der spanischen Küste (ICES Gebiet 9) gehören möglicherweise ebenfalls zum Nordostatlantischen Bestand, werden hier aber mit anderen Dornhai-Arten vermischt gefangen. Beziehungen zu den Populationen im Mittelmeer sind unklar. Die Bewirtschaftung erfolgt durch die Küstenstaaten (Europäische Union, Norwegen, Island und die Färöer Inseln). [42] [1110] [1111] [1113]

Anlandungen und legale Höchstfangmengen (TACs) (in 1.000 t)

Gesamtfang

Anlandungen 2017: 0,273; davon Kiemennetze 74%, Grundschleppnetze 8%, Langleinen 13%, sonstige 5%; davon 81% von Norwegen, 14% von England und Wales, Gesamtfang (einschl. Rückwürfe) nicht bekannt
Für die Bestandsberechnung wird seit 2010 von einem jährlichen Gesamtfang von 2.468 t ausgegangen (Mittelwert 2007-2009).

TACs 2006: 1,05 (nur 2.a, 4)  2007: 3,7 (teilweise Beifangquote)  2008: 2,6 (Beifangquote)  2009: 1,4  2010: 0,142 (10% Beifang von 2009er Quote)  2011: 0  2012: 0  2013: 0  2014: 0  2015: 0  2016: 0 (EU und Int. Gewässer)  2017-2019: 0,27 (keine gezielte Befischung, Anlandung nur bei Teilnahme am Programm zur Vermeidung von Beifängen und unter bestimmten Voraussetzungen erlaubt) [1110] [1111] [1113]

IUU-Fischerei

Die Anlandedaten der Vergangenheit sind wahrscheinlich durch erhebliche falsch berichtete Fänge sehr unsicher. [177] [1110] [1111]

Struktur und Fangmethode

Dornhai wurde im Nordostatlantik früher in einer gerichteten Fischerei sowie als Beifang in einer gemischten Schleppnetzfischerei gefangen. Die restriktiven Quoten, eine maximale Anlandelänge und Beifangregularien haben dafür gesorgt, dass die gerichtete Fischerei erst stark abgenommen hat und dann ganz eingestellt wurde. Die derzeitigen Anlandungen sind ausschließlich Beifänge aus der Kiemennetz-, Schleppnetz- und Langleinen-Fischerei. Die Anlandungen 2017 wurden vorwiegend von Norwegen (81%) und England und Wales (14%) getätigt. Fahrzeuge aus Frankreich, Island, Irland, den Niederlanden, Portugal, Spanien und Schweden landeten zwischen 0,1 und 5 t an. Von den 273 t, die 2017 angelandet wurden, stammten 98 t aus der Nordsee und dem Skagerrak/Kattegat (ICES-Gebiete 3.a und 4) und 127 t aus dem Barentsmeer und der Norwegischen See (Gebiete 1 und 2). [1110] [1111]

Beifänge und Rückwürfe

Da es keine gerichtete Fischerei auf Dornhai mehr gibt, ist Dornhai selbst nur Beifang. Seit 2011 müssen alle Fänge soweit möglich unverzüglich und unversehrt zurückgesetzt werden, sofern keine Anlandeverpflichtung vorliegt. Seit 2017 dürfen Fischereien, die am Programm zur Vermeidung von Beifängen teilnehmen, unter bestimmten Bedingungen aus festgelegten Gebieten bestimmte Mengen an Dornhai anlanden. In Norwegen hingegen müssen alle Beifänge angelandet werden, die nicht unverzüglich lebend wieder ausgesetzt werden können. Dornhaie sind relativ robuste Tiere und es gibt eine vergleichsweise hohe Überlebenschance für Rückwürfe. Die Überlebensrate hängt vom Fanggeschirr, der Größe des Fanges und der Holdauer ab. Bei Fangmengen ≥ 200 kg steigt die Sterblichkeit der Rückwürfe. Es gibt Hinweise, dass ab 2010 mit den restriktiven Höchstfangmengen bzw. später dem Null-TAC die Rückwurfmengen gestiegen sind und seither alle Fänge in EU-Gewässern zurückgeworfen werden. Die Rückwurf- und Überlebensraten sind jedoch sehr unsicher und können nicht quantifiziert werden. Der ICES geht für die Bestandsberechnung seit 2010 von einer jährlichen Gesamtfangmenge (inklusive Rückwürfe) von 2.468 t aus (Mittelwert 2007-2009). [120] [301] [1110] [1111] [1113]

Einflüsse der Fischerei auf die Umwelt

Da Dornhai nicht direkt befischt wird, und es auch keine Beifangquote mehr gibt, können im Moment keine Einflüsse einer Dornhai-Fischerei auf die Umwelt festgestellt werden. [1110] [1111]

Biologische Besonder­heiten

Dornhaie sind langlebige, langsam wachsende Tiere, die spät geschlechtsreif werden, lange Tragezeiten von etwa 2 Jahren und nur wenige Nachkommen haben. Das macht sie besonders anfällig für Überfischung.
Die Neigung zur Schwarmbildung (getrennt nach Größe und bei reifen Tieren nach Geschlecht) führt zu einer zusätzlichen Gefährdung. Ansammlungen großer Fische, wie z.B. reifer Weibchen, sind besonders leicht zu fangen. [133] [179] [229] [1110] [1111]

Zusätzliche Informationen

Hauptfangnationen von Dornhai waren traditionell Frankreich, Irland, Norwegen und das Vereinigte Königreich. Hauptfanggebiete waren immer die Nordsee, die Keltischen Meere und teilweise die Norwegische See.
Nachdem der Bestand im Nordostatlantik zusammengebrochen ist, wurden zunächst im Nordwestatlantik und später in Neuseeland steigende Fänge verzeichnet. [14] [1110] [1111]

Zertifizierte Fischereien

Es ist keine Dornhaifischerei im Nordostatlantik nach einem der gängigen Nachhaltigkeitsstandards zertifiziert.

Soziale Aspekte

Dornhai wird (nur als Beifang) mit mittleren und großen Fahrzeugen verschiedener Anrainerstaaten gefangen. Die Fahrzeuge fahren unter den Flaggen der Anrainerstaaten, die Arbeitsbedingungen an Bord und die Entlohnung erfolgt daher nach deren Regeln. [13] [14]

Marktdaten: Alle Dornhaiarten auf dem deutschen Markt zusammengefasst.

2018 (vorl.): Verbrauch in Deutschland: 283 t (2017: 131 t), Marktanteil (Fische, Krebse, Weichtiere): 0,02% (2017: 0,01%) [13] [14]

Anlandungen (in 1.000 t)Fänge (in 1.000 t)Laicherbiomasse (in 1.000 t)Laicherbiomasse ZustandFischereiliche SterblichkeitAnmerkungen (insbesondere Managementplan)Gültigkeit
Golf von Alaska (NOP: Kanada, NOP: Alaska) 2,0 - - nach Vorsorgeansatz 05/2012 -
12/2012
Kalifornienstrom (NOP: USA) - 1,2 - nach Vorsorgeansatz 05/2012 -
12/2012
Neufundland-Labrador (NWA: Kanada) 0,1 - - - 04/2016 -
04/2017
Neuseeland 5,1 - - - 05/2018 -
05/2019
Nordostatlantik 0,3 - - keine gezielte Fischerei, keine Laicherbiomasse, nur totale Biomasse 10/2018 -
10/2020
Strait of Georgia (NOP: Kanada) 0,3 - - nach Vorsorgeansatz 05/2012 -
12/2012
US-Schelf (NWA: USA) 10,7 16,5 139,0 Mgmt.plan seit 2000/2003 10/2015 -
12/2018

Klassifizierung nach dem Ansatz des höchstmöglichen nachhaltigen Dauerertrages (MSY), durch den ICES oder analog zu dessen Einteilung:

SymbolBiomasseBewirtschaftung (fischereiliche Sterblichkeit)
innerhalb der Schwankungsbreite um den Zielwertangemessen oder unternutzt
außerhalb der Schwankungsbreite um den Zielwertübernutzt
Zustand unklar, Referenzpunkte nicht definiert und/oder unzureichende DatenZustand unklar, Referenzpunkte nicht definiert und/oder unzureichende Daten
AutorJahrTitelQuelle
[13]Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE)Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) Homepageble.de
[14]Fisch-Informationszentrum e.V. (FIZ)Fisch-Informationszentrum e.V. Homepagefischinfo.de
[31]Ministry of Industries and Innovation, IcelandInformationsseite des isländischen Ministeriums für Industrie und Innovation (Ministry of Industries and Innovation)fish.is
[42]Ministry of Industries and Innovation, IcelandInformationsseite des isländischen Ministeriums für Industrie und Innovation (Ministry of Industries and Innovationn), Fisheries in Icelandgovernment.is
[120]Mandelman JW, Farrington MA2007The estimated short-term discard mortality of a trawled elasmobranch, the spiny dogfish (Squalus acanthias) Fisheries Research 83 238–245
[133]OSPAR Commission2010Background document for spurdog or spiny dogfish Squalus acanthiasospar.org
[135]Europäische Union2003Verordnung (EG) Nr. 1185/2003 des Rates vom 26. Juni 2003 über das Abtrennen von Haifischflossen an Bord von Schiffeneuropa.eu
[136]Kommission der europäischen Gemeinschaften2009Mitteilung der Kommission an das europäische Parlament und den Rat über einen Aktionsplan der Europäischen Gemeinschaft für die Erhaltung und Bewirtschaftung der Haibestände. Brüssel, den 5.2.2009 KOM(2009)40 endgültigeuropa.eu
[175]Compagno LJV1984FAO Species Catalogue. Vol. 4. Sharks of the world. An annotated and illustrated catalogue of shark species known to date. Part 1 Hexanchiformes to Lamniformes. FAO Fish. Synop. 125 (4/1):1-249
[177]Lack M, Sant G2008Illegal, unreported and unregulated shark catch: A review of current knowledge and action Department of the Environment, Water, Heritage and the Arts and TRAFFIC, Canberra
[179]Anonymus2009CITES Proposal: Inclusion of Squalus acanthias Linnaeus, 1758 in Appendix II in accordance with Article II 2(a) and (b). Fifteenth meeting of the Conference of the Parties, Doha (Qatar), 13-25 March 2010CITES.org
[229]Froese, R. and D. Pauly. Editors.2011FishBase. World Wide Web electronic publication.
www.fishbase.org, version (06/2011).
fishbase
[301]Directorate of fisheries, NorwegenRegulations relating to seawater fisheriesfiskeridir.no
[796]North East Atlantic Fisheries Commission (NEAFC)North East Atlantic Fisheries Commission
Managing Fisheries in the North East Atlantic. Current Management Measures
neafc.org
[1110]ICES2018ICES Advice on fishing opportunities, catch, and effort, Northeast Atlantic, Spurdog (Squalus acanthias) in the Northeast Atlantic, 2018ices.dk
[1111]ICES2018Report of the Working Group on Elasmobranch Fishes (WGEF), 19–28 June 2018, Lisbon, Portugal. ICES CM 2018/ACOM:16. 1306 pp.ices.dk
[1113]Europäische Union (EU)2019Verordnung (EU) 2019/124 des Rates vom 30. Januar 2019 zur Festsetzung der Fangmöglichkeiten für 2019 für bestimmte Fischbestände und Bestandsgruppen in den Unionsgewässern sowie für Fischereifahrzeuge der Union in bestimmten Nicht-Unionsgewässern, ST/15733/2018/INITeuropa.eu