Fanggeräte

Bootsfallen, Verandanetze, Sprungfischreusen

Bootsfallen, Verandanetze, Sprungfischreusen

DE: Bootsfallen, Verandanetze, Sprungfischreusen
EN: Aerial traps
FAO -Alpha-Code: FAR
ISSCFG: 08.6.0

Springende und an der Wasseroberfläche gleitende Fische können in Kästen, Keschern, Flößen, Booten und horizontal auf der Wasseroberfläche schwimmenden Netzen (Veranda Netze) gefangen werden. Die horizontalen Fangflächen der Veranda-Netze können mit senkrechten Wehren kombiniert werden, die das Weiterschwimmen der Fische verhindern und eine Flucht nach oben hervorrufen. Mitunter werden die Fische gescheucht oder gelockt, damit sie aus dem Wasser an die Oberfläche springen.

Zielarten
Springende Fischarten wie Meerbarben und Lachse, fliegende Fische, Karpfen, Garnelen.

Einsatzgebiete
Weltweit, im Meer, Brackwasser (Flussmündungen) und im Binnenland. Vor allem in Küstengewässern.

Umwelteinflüsse
Die Umweltauswirkungen dieser Methode dürften minimal sein, der Meeresboden wird nur durch die Verankerung der senkrechten Wehre beeinflusst.
Durch die Nutzung des eher seltenen Verhaltens bestimmter Zielarten dürfte die Methode vergleichsweise selektiv sein. Die FAO macht jedoch keine Angaben zu den Umweltauswirkungen dieser Methode.

Fischereifahrzeuge
Kleine offenen Boote.