Bestandsdatenblatt

Lodde Island und westlicher Nordostatlantik (Färöer, Ost-Grönland, Jan Mayen)

Gültig 11/2021 - 11/2022

Lodde Island und westlicher Nordostatlantik (Färöer, Ost-Grönland, Jan Mayen)

gültig 11/2021 - 11/2022

Zugehörige Fischart

Lodde (Capelin)

Allgemeine Informationen

Ökoregion:Islandschelf, Färöer-Plateau, Norwegische See, Ostgrönlanschelf
Fanggebiet:Island (5.a), Ost-Grönland (14), Norwegische See (2.a, westl. von 5°W), Färöer (5.b) FAO 27
Art:Mallotus villosus

Wissenschaftliche Begutachtung

Internationaler Rat für Meeresforschung (ICES), Kopenhagen, www.ices.dk und Hafrannsóknastofnun (Isländisches Meeres- und Süßwasserforschungsinstitut, MFRI), Reykjavik, www.hafogvatn.is/en

Methode, Frequenz

Der ICES gibt für diesen Lodden-Bestand um den 1. Dezember jeden Jahres auf Basis der Bewirtschaftungsregel (HCR) der Küstenstaaten (Grönland, Norwegen und Island) eine erste (initiale) Empfehlung für die Höchstfangmenge (TAC) in der Fangsaison des Folgejahres (seit 2021: 15. Oktober – 15 April). Die Empfehlung stützt sich auf die Häufigkeit von Jungfischen (Alter 1-2, Index für die Nachwuchsproduktion) während der Akustik-Forschungsreise im Herbst des Jahres und wird bei 400.000 t Fangmenge gekappt. Im Herbst des Folgejahres, unmittelbar vor Beginn der Fangsaison am 15. Oktober, gibt das Isländische Meeres- und Süßwasserforschungsinstitut (MFRI) eine Zwischen- (intermediäre) TAC-Empfehlung auf Basis der aktuell ermittelten Biomasse heranreifender Tiere (aus dem dann aktuellen Akustiksurvey im Herbst) heraus. Die endgültige (finale) TAC-Empfehlung wird ebenfalls vom MFRI im Januar/Februar während der Fangsaison auf Grundlage neuester akustischer Erhebungen und mithilfe eines Modells errechnet, das die Unsicherheiten bei den Erhebungen (Forschungsreisen) und den Räuberdruck auf Lodde durch Kabeljau, Schellfisch und Seelachs berücksichtigt. Die Fangmengenempfehlung soll sicherstellen, dass die Laicherbiomasse (Blim) mit hoher Wahrscheinlichkeit (mehr als 95 %) nicht unter den Limit-Referenzwert fällt. Blim ist auch das Ziel des Managementplanes und entspricht der Mindestbiomasse des Bestandes zur Laichzeit im folgenden Frühjahr (Entkommensstrategie). [41] [1277] [1316]

Wesentliche Punkte

2020/21: Die Laicherbiomasse des Bestandes Lodde Island - westlicher Nordostatlantik (Färöer, Ost-Grönland, Jan-Mayen) ist nach dem niedrigen Wert 2020 stark gestiegen. Sie liegt über dem Managementziel (Bmgmt = Blim). Die Empfehlung des Isländisches Meeres- und Süßwasserforschungsinstitut für die Zwischen-Höchstfangmenge in der laufende Fang-Saison (2021/22) fällt daher erheblich höher als in den Vorjahren aus.
Der Index für die Nachwuchsproduktion ist der dritthöchste der Zeitreihe. Die Empfehlung des ICES für die erste (initiale) Höchstfangmenge für die Fangsaison 2022/23 erreicht wie im Vorjahr die Kappungsgrenze von 400.000 t. [41] [1277] [1316]

Bestands­zustand

Laicherbiomasse (Reproduktionskapazität)

  Referenzwerte nicht definiert (nach Vorsorgeansatz)

  innerhalb der Schwankungsbreite um den Zielwert (nach Managementplan)

  Referenzwerte nicht definiert (nach höchstem Dauerertrag)

Fischereiliche Sterblichkeit

  Referenzwerte nicht definiert (nach Vorsorgeansatz)

  Referenzwerte nicht definiert (nach Managementplan)

  Referenzwerte nicht definiert (nach höchstem Dauerertrag)

Bestands­entwicklung

Mitte der 1960er Jahre begann eine Ringwadenfischerei auf diesen Lodden-Bestand nahe und auf den Laich-Gewässern südlich und westlich von Island (1964: 8.600 t). Nach dem Zusammenbruch der atlanto-skandischen-Heringsbestände Ende der 1960er Jahre stellte die isländische Flotte auf Lodde um, die bis dahin kaum genutzt wurde. Die Fischerei weitete sich in den Folgejahren aus und wurde immer bedeutender (1972: 276.500 t). Ende der 1970er Jahre wurde die Fischerei internationaler, nun nutzten auch Schiffe der Färöer-Inseln, Norwegens und Dänemarks den Bestand (1978/79: 1.159.600 t). Bis 2004/05 lagen die Fänge zwischen 700.000 t und 1.600.000 t, mit einigen Ausnahmen, wenn der Bestand klein war und Teile der Fangsaison geschlossen wurden. Seitdem sind die Fänge geringer, 2008/09, 2018/19 und 2019/20 war die Fischerei komplett geschlossen. Die Laicherbiomasse der Lodde kann aufgrund der kurzen Lebensdauer und von Jahren mit schwacher Nachwuchsproduktion stark schwanken. Dieser Bestand lag aber in den letzten 30 Jahren weit über dem Referenzwert der aktuellen Bewirtschaftungsregel (Bmgmt = Blim). Die Werte ab 2016 sind niedriger, können aber nicht direkt mit den historischen Werten verglichen werden, da bei der Berechnung unterschiedliche Annahmen über die natürliche Sterblichkeit getroffen wurden. Der Index für die Nachwuchsproduktion (unreife Tiere im Alter 1-2) schwankt stark. In einigen schwachen Jahren sind die Werte aber wahrscheinlich unterschätzt, weil die Gebietsabdeckung bei den Forschungsfahrten unvollständig war (helle Balken). Die Indices für 2020 und 2021 sind die zweit- bzw. dritthöchsten Werte der gesamten Zeitreihe. [37] [39] [41] [1277] [1316]

Ausblick

Lodden-Bestände können aufgrund der kurzen Lebensdauer und Jahren mit schwacher Nachwuchsproduktion stark schwanken, dies hat erheblichen Einfluss auf die erlaubten Fangmengen. Auf Basis aktueller Nachwuchsdaten werden sehr früh (über ein Jahr im Voraus) initiale Höchstfangmengen (initialer TAC) festgelegt. Dieser erste TAC wird aber auf Basis aktueller Daten zur Biomasse heranreifender Tiere vor und während der Fangsaison nochmals angepasst. Die am Ende tatsächlich erlaubten Fangmengen sind schwer vorhersagbar, da die drei TACs für eine Saison voneinander abweichen können. Aufgrund der guten Nachwuchsproduktion sind die Fangaussichten für 2022/23 derzeit positiv. [37] [41] [1277] [1316]

Umwelt­einflüsse auf den Bestand

Die isländischen und ostgrönländischen Gewässer sind durch stark schwankende hydrographische Bedingungen gekennzeichnet, wobei Temperatur und Salzgehalt von der Stärke des atlantischen Zustroms und dem variablen Zustrom polaren Wassers aus dem Norden abhängen. Die Verbreitung des heranwachsenden Lodden-Bestandes hat sich seit Anfang der 2000er Jahre nach Westen verschoben. Diese Verschiebung ist möglicherweise auf Umweltveränderungen zurückzuführen, die seit Mitte der 1990er Jahre zu beobachten sind. Temperatur und Salzgehalt haben in diesem Zeitraum südwestlich von Island zugenommen. Auch Auswirkungen auf den Verlauf der Laichwanderung wurden beobachtet. Die akustischen Untersuchungen im Herbst 2010 und 2012-2019 bestätigten die Veränderung in der Verteilung unreifer und reifer Lodden. Die Fischereidaten deuten darauf hin, dass der größte Teil des Laichens nach wie vor in den üblichen Gebieten an der Süd- und Südwestküste Islands, aber inzwischen möglicherweise auch in größerem Umfang an der Nordküste Islands stattfindet. [1277] [1316] [1324]

Wer und Wie

Der Lodden-Bestand Island – westlicher Nordostatlantik wird von den Küstenstaaten Island, Norwegen und Grönland nach einem von den Parteien 2015 vereinbarten Plan (Bewirtschaftungsregel, HCR) bewirtschaftet.
Zunächst wird vom Management eine erste (initiale) Höchstfangmenge (TAC) für die nächste Fangsaison festgelegt. Basis dafür ist die wissenschaftliche Empfehlung des ICES, eine vom ICES festgelegte Regel sorgt für eine sehr geringe Wahrscheinlichkeit, dass dieser erste TAC höher ist als der finale TAC. Vor der Fangsaison wird im Herbst ein Zwischen-TAC und im Winter während der Fangsaison ein finaler TAC festgesetzt, der mit einer Wahrscheinlichkeit von >95 % dazu führt, dass die Laicherbiomasse zur Laichzeit im folgenden Frühjahr größer oder gleich dem Limit-Referenzwert (Blim) ist. Zwischen- und finaler TAC basieren auf aktuellen Daten und Empfehlungen des Isländischen Meeres- und Süßwasserforschungsinstituts (MFRI). Die angewendete Methode wurde bisher nicht vom ICES evaluiert.
Das isländische Managementsystem basiert auf individuellen transferierbaren Quoten (ITQs), seit 1991 sind über 90% der Fischereirechte handelbar. Alle Anlandungen sind dort nur an lizensierten Anlandeplätzen möglich, werden zentral registriert und sind öffentlich für alle einsehbar.
Die Färöer-Inseln beteiligen sich an der Fischerei durch ein jährliches bilaterales Abkommen mit Island, die EU durch ein jährliches bilaterales Abkommen mit Grönland (die EU hat zuletzt 2014 Lodde aus diesem Bestand gefischt).
Der Bestand wird außerdem über technische Vorschriften bewirtschaftet, z.B. temporäre Gebietsschließungen, wenn zu viele Jungtiere im Fang enthalten sind (mehr als 20% unter 13 cm) und saisonale Schließungen von Aufwuchsgebieten. In Isländischen Gewässern ist die Fischerei mit pelagischen Schleppnetzen nur in einem limitierten Gebiet erlaubt. [31] [41] [1277] [1313] [1316] [1323]

Differenz zwischen Wissen­schaft und Management

Für Lodde Island – westlicher Nordostatlantik werden für eine Fangsaison jeweils drei Fangempfehlungen und drei erlaubte Höchstfangmengen (TACs) festgelegt. Sie basieren auf den jeweils aktuellsten Erhebungen zu Nachwuchsproduktion und heranreifenden Tieren und weichen daher teilweise stark voneinander ab. In einigen Jahren gab es initiale TAC-Empfehlungen von Null, manchmal war auch noch die Zwischen-TAC Empfehlung Null, der finale TAC erlaubte aber eine Fischerei (zuletzt 2016/17). 2018/19 und 2019/20 zog sich die initiale Null-TAC-Empfehlung bis zur finalen Empfehlung durch und die Fischerei wurde nicht geöffnet. Seit 1999/2000 stimmen die finalen Empfehlungen mit den tatsächlich festgelegten finalen TACs überein. Die tatsächlichen Fänge stimmten in den letzten Jahren mit den finalen TACs ebenfalls weitestgehend überein.
Der ICES empfiehlt, in den kommenden Jahren die Annahmen und die praktische Anwendung der Bewirtschaftungsregel (HCR) zu überprüfen. [41] [1277] [1316]

Karten

Verbreitungsgebiet

Managementgebiet

Dieser Lodden-Bestand unternimmt in seinem Lebenszyklus Wanderungen zwischen den Laichgebieten an der isländischen Küste (Gebiet 5.a) den Aufwuchsgebieten vor Grönland (5.a und 14.a) und den Fraßgebieten nördlicher vor Grönland (14.a und 2.a westlich von 5°W). Es wird eine Höchstfangmenge für diesen Bestand festgelegt, das Verbreitungsgebiet stimmt mit dem Managementgebiet überein. [1277] [1316] [1323]

Anlandungen und legale Höchstfangmengen (TACs) (in 1.000 t)

Gesamtfang2020/21: 128,6; davon: Ringwaden 95%, pelagische Schleppnetze 5%
TAC (final)2011/12: 765,0   2012/13: 570,0   2013/14: 160,0   2014/15: 580,0   2015/16: 173,0   2016/17: 299,0   2017/18: 285,0   2018/19: 0   2019/20: 0   2020/21: 127,3   2021/22: 904,2 (Zwischen-TAC für laufende Saison, finaler TAC wird Jan/Feb 2022 festgelegt)   [41] [1277] [1316] [1323]

IUU-Fischerei

Es gibt keine Hinweise auf relevante Mengen illegaler oder unberichteter Fänge aus diesem Bestand. [41] [1277] [1316]

Struktur und Fangmethode

Dieser Lodden-Bestand wird überwiegend mit Ringwaden gefangen, nur ein kleiner Teil mit pelagischen Schleppnetzen, die in dieser Fischerei Mitte der 1990er Jahre eingeführt wurden. Gefischt wird überwiegend für die Produktion von Fischmehl und -öl, aber auch für den menschlichen Verzehr. Bei niedrigen Fangmengen konzentriert sich der Markt auf die Produktion von Rogen und ganzen gefrorenen Fischen für den menschlichen Verzehr, um höhere Gewinne zu erzielen. Bei den voraussichtlich hohen Fangmengen in der aktuellen Saison wird aber wahrscheinlich wieder ein großer Teil industriell verwertet.
Die überwiegende Mehrheit der Fänge wird von Island getätigt (2020: 55%) und in isländischen Häfen angelandet. Weitere Fangnationen sind Norwegen (2020: 33%), Grönland (7%) und die Färöer-Inseln (5%). Die EU hat zuletzt 2014 Fänge aus diesem Bestand getätigt. [41] [1277] [1316] [1325] [1327]

Beifänge und Rückwürfe

Rückwürfe werden in der Fischerei auf diesen Bestand als vernachlässigbar angesehen. Die isländischen Vorschriften erlauben das Slippen (Verwerfen des ganzen Fanges) in Fällen, in denen die Lodden-Fänge die Ladekapazität eines Schiffes übersteigen und kein Schiff in der Nähe die überschüssige Menge an Bord nehmen kann. Die Praxis, zu große Fänge eines Ringwadenfängers auf einen anderen zu übertragen, hat eine lange Tradition, wodurch es praktisch keine Rückwürfe gibt. Meldungen von Slipping-Ereignissen waren in den letzten Jahren daher selten.
Industrielle Trawler haben keine Erlaubnis, Lodde zu slippen, um die Fangmengen an die Verarbeitungskapazität anzupassen. In der pelagischen Schleppnetzfischerei kommen solch große Lodden-Fänge aber selten vor. [1277] [1316]

Einflüsse der Fischerei auf die Umwelt

Pelagische Schleppnetzfischerei und Ringwadenfischerei haben geringe Beifänge von Nichtzielarten und beeinflussen den Meeresboden nicht, weil sie ihn nicht berühren. Einflüsse der Fischerei auf das Ökosystem betreffen vor allem den potentiellen Eingriff in das Nahrungsnetz, in dem kleine Schwarmfische eine besonders wichtige Position einnehmen. Im Falle der Lodde wird bei Festlegung der Fangmengen besonders darauf geachtet, ausreichend Nahrung für Kabeljau und andere Räuber im System zu belassen. [1277] [1316]

Biologische Besonder­heiten

Lodde ist eine Schlüsselart in den Ökosystemen um Grönland und Island. Durch ihren Lebenszyklus und ihre Wanderungen transportiert sie Energie in diese Gebiete: In Gewässern nördlich von Island frisst sie Krebstiere wie Hüpferlinge und Krill, wandert dann in isländische Gewässer und ist hier Hauptbestandteil der Nahrung des isländischen Kabeljaus. Wichtige Beute ist sie außerdem für mehrere Arten von Meeressäugern und Seevögeln sowie andere kommerziell genutzte Fischarten. [1277] [1316]

Zusätzliche Informationen

Lodde gehört zu den wichtigsten Arten der Isländischen Fischerei. 1997 erreichte Island eine Gesamtfangmenge von 2,2 Mio t, mehr als die Hälfte davon war Lodde. Der größte Jahresfang seit der Jahrhundertwende wurde 2002 erzielt (2,1 Mio t), auch hier machte Lodde die Hälfte der Fänge aus. Insgesamt sind Islands Gesamtfangmengen allmählich zurückgegangen, hauptsächlich aufgrund kleinerer Lodden-Fänge. Diese in den 1980er und 1990er Jahren so häufig vorkommende Art hat ihr Zugmuster möglicherweise aufgrund von Klimaänderungen verändert (siehe auch „Umwelteinflüsse auf den Bestand“) und ist daher in isländischen Gewässern seltener geworden. [41] [1277] [1316] [1325]

Zertifizierte Fischereien

Eine isländische Fischerei auf diesen Lodden-Bestand ist nach den Standards des Marine Stewardship Councils (MSC) zertifiziert. Eine weitere Fischerei befindet sich im Bewertungsverfahren nach diesem Standard. [4] Siehe
fisheries.msc.org/en/fisheries/isf-iceland-capelin/@@view
fisheries.msc.org/en/fisheries/fpo-icelandic-capelin/@@view

Soziale Aspekte

Die Fischerei auf den Bestand Lodde Island - westlicher Nordostalantik wird mit großen und größten Fahrzeugen durchgeführt, teilweise mit Vollfrostern. Die Fahrzeuge fahren unter den Flaggen der jeweiligen Länder, die Arbeitsbedingungen an Bord und die Entlohnung erfolgt daher nach deren Regeln. Hauptfangnation ist Island, hier hat Lodde eine hohe wirtschaftliche Bedeutung. [13] [14] [37] [39] [1277] [1316] [1327]

Lodden werden vor allem für die Produktion von Fischmehl und-öl verwendet. Auch wenn sich die Fischerei, vor allem in Zeiten geringer Bestände und Höchstfangmengen, in einigen Gebieten von einer überwiegend industriellen zu einer Fischerei für den menschlichen Verzehr gewandelt hat, spielt Lodde auf dem deutschen Markt bisher keine große Rolle. Man findet den Rogen aber z.B. in Sushi-Produkten.

Verbrauchsdaten für den deutschen Markt sind für diese Art derzeit nicht verfügbar. [13] [14] [37] [229] [1325] [1327]

Anlandungen (in 1.000 t)Fänge (in 1.000 t)Laicherbiomasse (in 1.000 t)Laicherbiomasse ZustandFischereiliche SterblichkeitAnmerkungen (insbesondere Managementplan)Gültigkeit
Lodde Island-westlicher Nordostatlantik (5, 2.a, 14) 128,6 128,6 344,1 - 11/2021 -
11/2022
Lodde Nordost-Arktis (1, 2) - 0,0 423,8 2021 Anlandungen: 0, Fang 10t (Forschung und Beifang), SSB: 2021 unter, 2022 über Blim 10/2021 -
10/2022

Klassifizierung nach dem Ansatz des höchstmöglichen nachhaltigen Dauerertrages (MSY), durch den ICES bis 2020 oder analog zu dessen Einteilung:

SymbolBiomasseBewirtschaftung (fischereiliche Sterblichkeit)
innerhalb der Schwankungsbreite um den Zielwertangemessen oder unternutzt
außerhalb der Schwankungsbreite um den Zielwertübernutzt
Zustand unklar, Referenzpunkte nicht definiert und/oder unzureichende DatenZustand unklar, Referenzpunkte nicht definiert und/oder unzureichende Daten
AutorJahrTitelQuelle
[4]Marine Stewardship Council (MSC)Fisch und Meeresfrüchte aus zertifiziert nachhaltiger Fischereimsc.org
[13]Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE)Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) Homepageble.de
[14]Fisch-Informationszentrum e.V. (FIZ)Fisch-Informationszentrum e.V. Homepagefischinfo.de
[31]Ministry of Industries and Innovation, IcelandInformationsseite des isländischen Ministeriums für Industrie und Innovation (Ministry of Industries and Innovation)fish.is
[37]Havforskningsinstituttet, NorwegenOnline Portal des Havforskningsinstituttet (Institut für Meeresforschung), Norwegenimr.no
[39]Fischereiverwaltung, NorwegenOnline Portal des Fiskeridirektoratet (Fischereiverwaltung), Norwegenfiskeridir.no
[41]Marine and Freshwater Research Institute (MFRI), IslandAdvice-Dokumente zum Status der Meeresfischbestände in Isländischen Gewässern (auf Isländisch und Englisch).hafogvatn.is
[1277]ICES2021Northwestern Working Group (NWWG). ICES Scientific Reports. 3:52. 499 pp. https://doi.org/10.17895/ices.pub.8186ices.dk
[1313]Europäische Union (EU)2021VERORDNUNG (EU) 2021/1888 DES RATES vom 27. Oktober 2021 zur Festsetzung der Fangmöglichkeiten für bestimmte Fischbestände und Bestandsgruppen in der Ostsee für 2022 und zur Änderung der Verordnung (EU) 2021/92 betreffend bestimmte Fangmöglichkeiten in anderen Gewässerneuropa.eu
[1316]ICES2021Capelin (Mallotus villosus) in subareas 5 and 14 and Division 2.a west of 5°W (Iceland and Faroes grounds, East Greenland, Jan Mayen area). In Report of the ICES Advisory Committee, 2021. ICES Advice 2021, cap.27.2a514, https://doi.org/10.17895/ices.advice.7737ices.dk
[1323]Europäische Union (EU)2019Partnerschaftliches Abkommen über Nachhaltige Fischerei Zwischen der Europäischen Union Einerseits und der Regierung Grönlands und der Regierung Dänemarks Andererseitseuropa.eu
[1324]Jansen T, Hansen FT, Bardason B2021Larval drift dynamics, thermal conditions and the shift in juvenile capelin distribution and recruitment success around Iceland and East Greenland Fish. Res. 236
[1325]Food and Agriculture Organization (FAO)FAO Website: Fishery and Aquaculture Country Profilesfao.org
[1327]SAI Global2017Marine Stewardship Council Full Assessment Public Certification Report For The ISF Iceland Capelin Fisherymsc.org