Bestandsdatenblatt

Nordostatlantische Makrele

Gültig 10/2019 - 10/2020

Nordostatlantische Makrele

gültig 10/2019 - 10/2020

Zugehörige Fischart

Makrele

Allgemeine Informationen


Ökoregion:Barentsmeer (Nordost-Arktis), Färöer-Plateau, Iberische Küste, Islandschelf, Keltischer und Biskaya-Schelf, Nordsee, Norwegische See
Fanggebiet:Nordsee (4, 3.a), südliche Gebiete (8, 9.a), westliche Gebiete (2, 5, 6, 7, 14) FAO 27
Art:Scomber scombrus

Wissenschaftliche Begutachtung

Internationaler Rat für Meeresforschung (ICES), Kopenhagen, www.ices.dk

Methode, Frequenz

Analytische Bestandsberechnung mit Vorhersage, die Fangdaten, Daten aus Markierungsexperimenten und drei unabhängige wissenschaftliche Forschungsreisen verwendet. Wichtige fischereiunabhängige Daten (aus dem Makrelen-Eiersurvey) sind nur alle drei Jahre verfügbar, eine weitere Zeitserie ist noch sehr kurz (9 Jahre). Es sind alle Referenzwerte nach Vorsorgeansatz (Bpa, Blim, Fpa, Flim) und höchstmöglichem nachhaltigen Dauerertrag (MSY-Btrigger, Fmsy) definiert. Rückwürfe werden nur für einen Teil der Fischereien erfasst, die bekannten Rückwürfe werden in der Bestandsberechnung berücksichtigt. [1151] [1154]

Wesentliche Punkte

Oktober 2019: In der aktuellen Bestandsberechnung für Nordostatlantische Makrele wurde die Laicherbiomasse nach oben und der Fischereidruck nach unten korrigiert. Die Laicherbiomasse hat nach 2014 abgenommen, der vorläufige Wert für 2019 sieht sie aber stabil und somit vollständig im grünen Bereich. Der Fischereidruck ist noch immer zu hoch, liegt nun aber nur noch knapp über dem Referenzwert des höchstmöglichen nachhaltigen Dauerertrages (Fmsy). Im ersten Halbjahr 2019 wurde der nur alle drei Jahre stattfindende Makrelen-Eiersurvey durchgeführt, vorläufige Ergebnisse sind in die aktuelle Bestandsberechnung eingeflossen. [1151] [1154]

Bestands­zustand

Laicherbiomasse (Reproduktionskapazität)

  volle Reproduktionskapazität (nach Vorsorgeansatz)

  Referenzwerte nicht definiert (nach Managementplan)

  innerhalb der Schwankungsbreite um den Zielwert (nach höchstem Dauerertrag)

Fischereiliche Sterblichkeit

  nachhaltig bewirtschaftet (nach Vorsorgeansatz)
 

  Referenzwerte nicht definiert (nach Managementplan)

  übernutzt (nach höchstem Dauerertrag)
 

Bestands­entwicklung

Derzeit wird davon ausgegangen, dass der Bestand aus drei Komponenten besteht, die sich in der Vergangenheit unterschiedlich entwickelt haben: der westlichen, südlichen und der Nordseekomponente. Die Bestandsstruktur und das Laichverhalten sind aber wohl dynamischer als bisher angenommen. Die „Nordseekomponente“, die zur Hochzeit ca. 3 Mio. t Laicherbiomasse aufwies, brach Anfang der 1970er Jahre durch Überfischung zusammen (maximale Anlandungen von über 1 Mio. t jährlich) und hat sich trotz umfassenden Schutzes bis heute nicht erholt (aktuell etwa 7% des Bestandes, siehe aber auch unter „Umwelteinflüsse auf den Bestand“). In der Folge ist jedoch die „westliche Komponente“ stark angewachsen, sie wird heute auf den gleichen Fangplätzen in der nördlichen Nordsee gefangen wie früher die „Nordseekomponente“ und macht etwa 83% des nordostatlantischen Makrelenbestandes aus (Anteile basierend auf den Daten von 2016/2017, aktuellere Ergebnisse liegen noch nicht vor). Die Zeitreihe für den Gesamtbestand ist kurz, weil vor 1980 keine Informationen über die Nachwuchsproduktion der „südlichen Komponente“ verfügbar waren. Insgesamt ist die Laicherbiomasse seit 2007 stark gestiegen, erreichte 2014 ein Maximum, ist dann gesunken, hat sich 2019 aber stabilisiert. Sie liegt damit weiterhin deutlich über den Referenzwerten des höchstmöglichen nachhaltigen Dauerertrages (MSY-Btrigger) und des Vorsorgeansatzes (Bpa). Die fischereiliche Sterblichkeit konnte seit 2003 reduziert werden, liegt aber noch immer über dem Referenzwert des MSY-Konzeptes (Fmsy). Seit den frühen 2000er Jahren gibt es eine Reihe starker Nachwuchsjahrgänge. [864] [948] [1151] [1154]

Ausblick

Der Fischereidruck konnte in den letzten Jahren gesenkt werden, ist aber noch immer etwas zu hoch. Da nun sehr starke Jahrgänge in die Laicherbiomasse und die Fischerei einwachsen, können die Fangmengen steigen. Die Fangmengen der letzten Jahre waren aber bereits sehr viel höher als wissenschaftlich empfohlen. Die weitere Entwicklung hängt auch von der Stärke der nächsten Jahrgänge ab. Die derzeitigen Fänge sind nur dann mittelfristig nachhaltig, wenn die Nachwuchsproduktion überdurchschnittlich bleibt. Kritisch sind wie in den Vorjahren die Probleme der Fischereinationen, sich auf eine gemeinsame Bewirtschaftung zu einigen. [1151] [1154]

Umwelt­einflüsse auf den Bestand

Dieser Bestand ist der am weitesten verbreitete kommerziell genutzte Fischbestand in europäischen Gewässern, und schon dadurch sehr variablen Umweltbedingungen ausgesetzt. Das Verbreitungsgebiet der Nordostatlantischen Makrele hat sich in den letzten Jahren deutlich nach Nordwesten verschoben, sie kommt im Sommer nun in isländischen und sogar in grönländischen Gewässern vor. Mögliche Ursachen sind höhere Wassertemperaturen, Veränderungen im Nahrungsangebot und in der Bestandsgröße.
Anders als bisher angenommen ist der Kollaps der Makrelenkomponente in der Nordsee möglicherweise nicht alleine auf Übernutzung und die seit 1969 daraus resultierende zu geringe Nachwuchsproduktion zurückzuführen. Neuere Erkenntnisse weisen darauf hin, dass niedrige Wassertemperaturen nach der Überfischung zu einer reduzierten Laichwanderung in die Nordsee führten und so den Wiederaufbau verhinderten. Es handelt sich möglicherweise also weniger um den lokalen Zusammenbruch des Bestandes, als vielmehr um eine Verlagerung der Laichwanderung. [864] [1151] [1154]

 

Wer und Wie

2014 vereinbarten Norwegen, die Färöer-Inseln und die EU eine Management-Strategie für fünf Jahre (drei-Parteien-Abkommen der bisherigen „Küstenstaaten“ 2014-2018). Neben der Festlegung von Managementzielen für die Laicherbiomasse einigten sie sich darin auch jährlich auf eine gemeinsame Höchstfangmenge, inklusive Quoten für künftige Partner. Diese Fangmenge wird in EU-Recht übernommen. Die Vereinbarung wurde bis 2020 verlängert. Es gibt jedoch keine Management-Strategie aller an der Fischerei beteiligten Nationen; Russland, Island und Grönland legen eigene autonome Quoten fest. Basis für die Fangempfehlung des ICES ist daher zurzeit nicht das drei-Parteien Abkommen, sondern weiterhin das Konzept zur Erlangung des höchstmöglichen nachhaltigen Dauerertrages (MSY).
Basierend auf den Abkommen der Küstenstaaten fungiert die „North East Atlantic Fisheries Commission“ (NEAFC) als regionale Managementorganisation für die Fischerei auf diesen Bestand in internationalen Gewässern des Nordost Atlantiks. Zur Bewirtschaftung des Bestandes gibt es weitere zum Teil nationale Maßnahmen wie Gebietsschließungen und minimale Anlandelängen. Nordostatlantische Makrele fällt seit Januar 2015 unter das Anlandegebot der EU. Zum Schutz der Nordseekomponente wurden verschiedene Maßnahmen erlassen, unter anderem besonders niedrige Quoten in den Gebieten 3.a und 4.bc. [796] [994] [1026] [1027] [1065] [1151] [1154]

Differenz zwischen Wissen­schaft und Management

Das Anwachsen des nordostatlantischen Makrelenbestandes und damit einhergehende Veränderungen der Wanderrouten ab Mitte der 2000er Jahre führten dazu, dass einige Parteien (vor allem Island und Grönland) größere Anteile an den Fängen beanspruchten. 2009 kam es dadurch zum Bruch bisheriger Fangabkommen, und bis heute gibt es keine Einigung aller beteiligten Nationen. Die Fangempfehlung des ICES beruhte bis 2015 auf dem Managementplan der (bisherigen) Küstenstaaten. Die Summe der Quoten aller an der Fischerei beteiligten Parteien lag aber 2009-2015 über der wissenschaftlichen Empfehlung. Inzwischen wird der alte Langzeit-Managementplan nicht mehr als angemessen angesehen, und die drei-Parteien Management-Strategie von 2014 beteiligt nicht alle fischenden Staaten. Die Summe der Quoten liegt daher weiterhin erheblich über der wissenschaftlichen Empfehlung. In den letzten 10 Jahren lagen zudem die tatsächlichen Fänge 2013, 2014, 2016 und 2018 über der Summe der legalen, auch schon zu hohen Quoten. Die Empfehlungen des ICES zum Schutz der Nordseekomponente sind teilweise umgesetzt, eine Beibehaltung wird empfohlen. [1135] [1151] [1154]

Karten

Verbreitungsgebiet

Managementgebiet

Die Nordostatlantische Makrele wird als weitverbreiteter Bestand definiert. Sie ist in zahlreichen nationalen und internationalen Managementgebieten verbreitet. Das Verbreitungsgebiet reicht von der Iberischen Halbinsel bis in die nördliche Norwegische See und von Island bis in die westliche Ostsee. Derzeit legen Norwegen, die Färöer-Inseln und die EU (die bisherigen „Küstenstaaten“) eine gemeinsame Höchstfangmenge fest. In der Isländischen ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) wird seit 2009 eine Fangquote festgesetzt, seit ein erheblicher Teil des Bestandes für einen Teil des Jahres auch dort verbreitet ist. Grönland hat 2012 zum ersten Mal eine Quote festgelegt. Außerdem fischt noch Russland auf Nordostatlantische Makrele. [1113] [1135] [1151] [1154]

Anlandungen und legale Höchstfangmengen (TACs) (in 1.000 t)

Gesamtfang

2018: 1026,4 Anlandungen: 1.023,5, bekannte Rückwürfe: 2,9;
davon Fänge innerhalb NEAFC-Gebiet (internationale Gewässer): 213,6;
pelagische Schleppnetze 82,9%, Ringwaden 16,9%, andere 0,2%

TACs (Summe autonomer Quoten)2010: 885   2011: 959   2012: 927   2013: 906   2014: 1.392   2015: 1.22   2016: 1.057   2017: 1.173   2018: 998   2019: 864   2020: 922,1 (nur agreed record: EU/Norwegen/Färöer-Inseln, inkl. 15,6% Quoten für zukünftige Partner ohne unilaterale Quoten)   [1113] [1065] [1151] [1154] [1176]

IUU-Fischerei

Modellierungen auf Basis verschiedener Daten aus Forschungsreisen, Alterszusammensetzung der Fänge und von Markierungsexperimenten ergaben, dass die tatsächliche Entnahme (Anlandungen und Rückwürfe) 1975-2007 im Schnitt zwischen 1,7 und 3,6 mal höher gelegen haben könnte als die gemeldeten Fänge. Es wird davon ausgegangen, dass die tatsächliche Entnahme noch immer unterschätzt wird, weil die Rückwurfdaten vieler Länder nicht verfügbar oder unvollständig sind. [308] [1151] [1154]

Struktur und Fangmethode

Fast alle Anrainerstaaten unterhalten gerichtete Fischereien auf Makrele. In den letzten 10 Jahren wurden in isländischen und färöischen Gewässern viel größere Mengen Makrele gefangen als vor 2008 bzw. 2010. Seit 2011 meldet auch Grönland Makrelen-Fänge. Der weiten geografischen Verbreitung entsprechend kommen Fahrzeuge aller Größen und vielfältige Fangmethoden zum Einsatz, von kleinen offenen Booten für die Handangelei bis zu großen Vollfrost-Fabrikschiffen mit pelagischen Schleppnetzen oder Ringwaden. Gefangen wird fast ausschließlich für die menschliche Ernährung, ein geringer Teil geht in die Fischmehl-Produktion. [13] [14] [1151] [1154]

Beifänge und Rückwürfe

Daten über Rückwürfe liegen nur für einen Teil der Fischereiaktivitäten vor, die Menge ist unterschätzt. Die meisten Fischereien zielen auf große Makrelen für den menschlichen Konsum, es gibt jedoch Hinweise auf Rückwürfe vor allem von kleinerer, zum Teil aber marktfähiger Ware (highgrading). Makrele ist Beifang in einigen Fischereien auf Stöcker. Es gibt Hinweise auf erhebliche Makrelen-Rückwürfe in diesen Fischereien, weil die Makrelen-Quote im Vergleich zur Stöcker-Quote gering ist. In norwegischen, isländischen, färöischen, russischen, internationalen und seit Januar 2015 auch in EU-Gewässern ist der Rückwurf von Makrele illegal. In der Ringwadenfischerei ist wegen hoher Überlebensraten das Freilassen bis zu einem bestimmten Einholpunkt erlaubt (slipping) – die Überlebensrate ist jedoch im Einzelfall sehr schwer feststellbar. Für die Fischerei mit pelagischen Schleppnetzen in der mittleren und südlichen Nordsee (4.bc) gibt es Ausnahmen vom EU-Anlandegebot wegen Geringfügigkeit. Solche Ausnahmen gelten derzeit auch für einige Fischereien mit Grundschleppnetzen. Es gibt wenig Beifang von Nichtzielarten. Durch die Verschiebung des Verbreitungsgebietes tritt Makrele vermehrt als Beifang in Gebieten auf, in denen sie früher nicht gefischt wurde. [31] [301] [750] [994] [1026] [1027] [1151] [1154]

Einflüsse der Fischerei auf die Umwelt

Pelagische Schleppnetzfischerei und Ringwadenfischerei haben in der Regel geringe Beifänge von Nichtzielarten und beeinflussen den Meeresboden nicht, weil sie ihn nicht berühren. Potentiell problematisch können Beifänge von Meeressäugern in Schleppnetzen in den westlichen Gebieten sein. [1151] [1154]

Biologische Besonder­heiten

Von den Laichgebieten aus unternehmen Makrelen ausgedehnte Wanderungen auf die Nahrungsgründe, sie erreichen dabei sogar die Barentssee und inzwischen grönländische Gewässer. [1151] [1154]

Zusätzliche Informationen

Der Makrelen-Eiersurvey war lange die wichtigste Quelle fischerei-unabhängiger Daten. Er wird wegen des enormen Aufwandes nur alle drei Jahre durchgeführt. Schiffe von sieben Nationen fangen über ein halbes Jahr von Cadiz bis nördlich Schottlands Makreleneier und schließen von deren Häufigkeit auf die Laicherbiomasse zurück. Makrelen wandern und fressen nahe der Wasseroberfläche, sie lassen sich daher auch aus Flugzeugen detektieren und mit Hilfe von lasergestützten Verfahren (LIDAR) sogar quantifizieren.
Wesentlicher Hintergrund der Auseinandersetzung der Nutzer über die gemeinsame Höchstfangmenge ist, dass dieser Bestand seit einigen Jahren auch in isländischen und sogar grönländischen Gewässern verbreitet ist. Island beansprucht daher einen Küstenstaaten-Status und hat die Fänge seiner Flotten von unter 500 t jährlich (bis 2005) auf 173.000 t (2014) erhöht. In der Folge haben auch andere Staaten ihre Quoten erhöht. [1151] [1154]

Zertifizierte Fischereien

Die bestehenden MSC-Zertifikate der Fischereien auf Makrele im Nordostatlantik wurden am 02. März 2019 erneut suspendiert (weitere Informationen auf der Seite des MSC).
Die Suspendierung bleibt auch nach der im Mai 2019 aktualisierten Bestandsberechnung bestehen, da die Laicherbiomasse zwar wieder über dem Referenzwert liegt, es aber weiterhin kein gemeinsames Management aller beteiligten Parteien gibt (weitere Informationen auf der Seite des MSC).
2001 wurde eine kleine Handleinenfischerei auf Makrele im Ärmelkanal zertifiziert, ab 2009 auch große Schleppnetz- und Ringwadenfischereien. Ende März 2012 wurden die MSC-Zertifikate aller Makrelen-Fischereien aber suspendiert, da bis zu diesem Zeitpunkt keine Einigung über ein gemeinsames Management erzielt werden konnte. Für 2014 haben sich die meisten an der Fischerei beteiligten Nationen (bisherige Küstenstaaten und Island) bei der Festlegung der Quoten an Absprachen gehalten. Durch diese nun wieder gemeinsame Bewirtschaftung des Bestandes wurde die Wiedereinsetzung der suspendierten Zertifikate möglich.
Im Juni 2014 haben sich die sieben großen Makrelenfischereien gemeinsam in das anstehende Re-Assessment nach Standard des MSC begeben, und es im Mai 2016 erfolgreich abgeschlossen. Außerdem wurden eine Fischerei der Färöer-Inseln, eine nordirische und eine isländische Fischerei MSC-zertifiziert.
Für alle trat die Suspendierung der Zertifikate am 02. März 2019 in Kraft. [4]

Soziale Aspekte

Die Fischereien auf Makrele im Nordostatlantik werden mit Fahrzeugen aller Größen durchgeführt, vom offenen Fahrzeug für Handleinenfischerei bis zum über 140 m langen Vollfrost-Trawler. Arbeitsbedingungen an Bord und die Entlohnung sind daher sehr unterschiedlich, richten sich aber nach den Regeln der europäischen Flaggenstaaten und Russlands. Die Makrelenfischerei ist derzeit die wertvollste Fischerei der EU. [13] [14]

Marktdaten

2018 (vorl.): Verbrauch in Deutschland: 7.325 t (2017: 10.531 t), Marktanteil (Fische, Krebse, Weichtiere): 0,6% (2017: 0,9%) [13] [14]

Anlandungen (in 1.000 t)Fänge (in 1.000 t)Laicherbiomasse (in 1.000 t)Laicherbiomasse ZustandFischereiliche SterblichkeitAnmerkungen (insbesondere Managementplan)Gültigkeit
Nordostatlantik 1.023,5 1.026,4 4.389,6 - 10/2019 -
10/2020

Klassifizierung nach dem Ansatz des höchstmöglichen nachhaltigen Dauerertrages (MSY), durch den ICES oder analog zu dessen Einteilung:

SymbolBiomasseBewirtschaftung (fischereiliche Sterblichkeit)
innerhalb der Schwankungsbreite um den Zielwertangemessen oder unternutzt
außerhalb der Schwankungsbreite um den Zielwertübernutzt
Zustand unklar, Referenzpunkte nicht definiert und/oder unzureichende DatenZustand unklar, Referenzpunkte nicht definiert und/oder unzureichende Daten
AutorJahrTitelQuelle
[4]Marine Stewardship Council (MSC)Fisch und Meeresfrüchte aus zertifiziert nachhaltiger Fischereimsc.org
[13]Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE)Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) Homepageble.de
[14]Fisch-Informationszentrum e.V. (FIZ)Fisch-Informationszentrum e.V. Homepagefischinfo.de
[31]Ministry of Industries and Innovation, IcelandInformationsseite des isländischen Ministeriums für Industrie und Innovation (Ministry of Industries and Innovation)fish.is
[301]Directorate of fisheries, NorwegenRegulations relating to seawater fisheriesfiskeridir.no
[308]Simmonds EJ, Portilla E, Skagen D, Beare D, Reid DG2010Investigating agreement between different data sources using Bayesian state-space models: an application to estimating NE Atlantic mackerel catch and stock abundance ICES J Mar Sci, 67: 1138-1153
[750]Europäische Union (EU)2013Verordnung (EU) Nr. 1380/2013 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 11. Dezember 2013 über die Gemeinsame Fischereipolitik und zur Änderung der Verordnungen (EG) Nr. 1954/2003 und (EG) Nr. 1224/2009 des Rates sowie zur Aufhebung der Verordnungen (EG) Nr. 2371/2002 und (EG) Nr. 639/2004 des Rates und des Beschlusses 2004/585/EG des Rateseuropa.eu
[796]North East Atlantic Fisheries Commission (NEAFC)North East Atlantic Fisheries Commission
Managing Fisheries in the North East Atlantic. Current Management Measures
neafc.org
[864]Jansen T2014Pseudocollapse and rebuilding of North Sea mackerel (Scomber scombrus) ICES Journal of Marine Science, 71(2), 299–307
[948]Jansen T, Gislason H2013Population Structure of Atlantic Mackerel (Scomber scombrus). PLoS ONE 8(5): e64744. doi:10.1371/journal.pone.0064744
[994]Europäische Union (EU)2014DELEGIERTE VERORDNUNG (EU) Nr. 1395/2014 DER KOMMISSION vom 20. Oktober 2014 zur Erstellung eines Rückwurfplans für die Fischerei auf bestimmte kleine pelagische Arten und die Industriefischerei in der Nordseeeuropa.eu
[1026]Europäische Union (EU)2014DELEGIERTE VERORDNUNG (EU) 1393/2014 DER KOMMISSION vom 20. Oktober 2014 zur Erstellung eines Rückwurfplans für bestimmte Fischereien auf pelagische Arten in den nordwestlichen Gewässerneuropa.eu
[1027]Europäische Union (EU)2014DELEGIERTE VERORDNUNG (EU) 2016/2375 DER KOMMISSION vom 12. Oktober 2016 zur Erstellung eines Rückwurfplans für bestimmte Fischereien auf pelagische Arten in den südwestlichen Gewässerneuropa.eu
[1065]Europäische Union (EU), NorwayAgreed record of fisheries consultations between Norway and the European Unioneuropa.eu
[1113]Europäische Union (EU)2019Verordnung (EU) 2019/124 des Rates vom 30. Januar 2019 zur Festsetzung der Fangmöglichkeiten für 2019 für bestimmte Fischbestände und Bestandsgruppen in den Unionsgewässern sowie für Fischereifahrzeuge der Union in bestimmten Nicht-Unionsgewässern, ST/15733/2018/INITeuropa.eu
[1135]Anonym.Agreed record of conclusions of fisheries consultations between the Faroe Islands, the European Union and Norway on the management of mackerel in the Northeast Atlantic for 2019, Bergen 29 November 2018regjeringen.no
[1151]ICES2019Working Group on Widely Distributed Stocks (WGWIDE). ICES Scientific Reports. 1:36. 948pp.http://doi.org/10.17895/ices.pub.5574ices.dk
[1154]ICES2019Mackerel (Scomber scombrus) in subareas 1–8 and 14,and in Division 9.a (the Northeast Atlantic and adjacent waters). In Report of the ICES Advisory Committee, 2019. ICES Advice 2019, mac.27.nea, https://doi.org/10.17895/ices.advice.4885.ices.dk
[1177]Europäische Union (EU)2020Verordnung (EU) 2020/123 des Rates vom 27. Januar 2020 zur Festsetzung der Fangmöglichkeiten für 2020 für bestimmte Fischbestände und Bestandsgruppen in den Unionsgewässern sowie für Fischereifahrzeuge der Union in bestimmten Nicht-Unionsgewässern, ST/15319/2019/INITeuropa.eu