Bestandsdatenblatt

Nordseegarnele

Gültig 06/2014 - 06/2015

Nordseegarnele

gültig 06/2014 - 06/2015

Zugehörige Fischart

Nordseegarnele (Krabbe, Granat)

Allgemeine Informationen


Ökoregion:Nordsee
Fanggebiet:Nordsee (4, 7.d) FAO 27
Art:Crangon crangon

Wissenschaftliche Begutachtung

Internationaler Rat für Meeresforschung (ICES), Kopenhagen, www.ices.dk

Methode, Frequenz

Die Nordseegarnele ist in weiten Bereichen des Nordostatlantiks verbreitet, wird jedoch nur in der Nordsee in nennenswerten Mengen kommerziell befischt. Es gibt (noch) keine analytische Bestandsberechnung für diese kurzlebige Art, da wesentliche Eingangsdaten fehlen oder zu unsicher sind. Die wissenschaftlichen Forschungsreisen decken nur Teile des Verbreitungsgebietes ab und finden zur Haupt-Fischereizeit statt, so dass deren Ergebnisse zu spät für die Vorhersage der Jahrgangsstärke und damit der Fischereimöglichkeiten im laufenden Jahr zur Verfügung stehen. Außerdem fehlen vergleichbare Aufwandsdaten und längenstratifizierte Anlandungen für alle beteiligten Flotten. Aufgrund der kurzen Lebensspanne dieser Art ist eine jährliche Bestandsberechnung und eine daraus resultierende Bewirtschaftung mit jährlichen Höchstfangmengen nicht geeignet. Es muss kurzfristiger auf Veränderungen in der Biomasse reagiert werden. Referenzwerte sind nicht definiert, für die Bewirtschaftung wird aber ein Aufwands-Grenzwert entwickelt. [404] [410] [780] [781]

 

Wesentliche Punkte

2014: Die Anlandungen von Nordseegarnelen sind 2013 leicht gestiegen, und bleiben somit auf dem seit 2003 hohen Niveau von über 30.000 t. 86% der Anlandungen wurden von den Niederlanden und Deutschland getätigt. Die Durchschnittsgröße der gefangenen Tiere ist zu gering, der Bestand ist wahrscheinlich wachstums-überfischt. Der ICES hat erstmals eine Managementempfehlung abgegeben und empfiehlt die Einführung einer Aufwands-Bewirtschaftungsregel, mit der sehr kurzfristig auf Veränderungen in der Bestandsgröße reagiert wird. [780] [781]

 

Bestands­zustand

Laicherbiomasse (Reproduktionskapazität)

  unbekannt (nach Vorsorgeansatz)

  unbekannt (nach Managementplan)

  unbekannt (nach höchstem Dauerertrag)

 

Fischereiliche Sterblichkeit

  unbekannt (nach Vorsorgeansatz)

  unbekannt (nach Managementplan)

  unbekannt (nach höchstem Dauerertrag)

 

Bestands­entwicklung

Fischereidruck (F) und jährliche Produktion sind, wie für eine kurzlebige Art erwartet, hoch variabel (Grafiken 2014 nicht aktualisiert). F ist seit den 1990er Jahren hoch und im Vergleich zu den beiden Vorjahren weiter angestiegen. Eine klassische Bestandsberechnung ist derzeit nicht möglich, da entsprechende Daten und Methoden nicht zur Verfügung stehen bzw. die Ergebnisse nicht für die Bewirtschaftung genutzt werden könnten. Die vorhandenen Daten sind zwar sehr variabel, zeigen aber, dass der Bestand derzeit deutlich übernutzt wird (wachstums-überfischt: Durchschnittsgröße der gefangenen Tiere ist zu gering). Eine Reduzierung des Fischereiaufwandes wäre demnach vorteilhaft für den Erlös der Fischerei (größere Tiere, höherer Anlandewert, geringerer Aufwand und damit geringerer Treibstoffverbrauch) und die Umweltauswirkungen der Fischerei (geringerer Einfluss auf den Meeresboden). Die Anlandungen von Nordseegarnelen werden von der Deutschen Flotte seit den 1950er Jahren, von den Niederlanden, Belgien und dem Vereinigten Königreich seit den 1970er Jahren, von Dänemark seit 1987 und Frankreich seit 2000 berichtet. In den frühen 1970er Jahren wurden jährlich um die 10.000 t angelandet. Bis Ende der 1980er schwankten die europäischen Anlandungen zwischen 15.000 t und 25.000 t, nahmen dann kurzfristig wieder auf etwa 11.000 t ab (1990) und stiegen bis 2010 an. Nach einer geringen Abnahme ist 2013 wieder ein leichter Anstieg zu verzeichnen. [404] [410] [412] [780] [781]

 

Ausblick

Die weitere Bestandsentwicklung lässt sich bei kurzlebigen Arten wie der Nordseegarnele kaum vorhersagen; der ICES arbeitet an der Entwicklung von Modellen, die für eine sehr zeitnahe Bewirtschaftung verwendet werden könnten. Bei Einführung einer solchen Bewirtschaftungsregel sollten die Fangmengen in Zukunft stabiler werden, würden bei der erforderlichen Reduzierung des Fischerei-Aufwandes zunächst aber sinken. [404] [780] [781]

 

Umwelt­einflüsse auf den Bestand

Die Stärke des kommenden Jahrgangs wird vor allem durch physikalische Faktoren (z.B. Wassertemperatur im Winter, Abflussraten der Flüsse im Spätherbst), sowie biologische Parameter (Fraßdruck durch Fische) bestimmt. Beide können erhebliche Schwankungen der Biomasse zwischen den Jahren verursachen. Wichtige Räuber von Nordseegarnelen sind junge Kabeljau und Wittling, deren Bestände sich derzeit auf niedrigem Niveau befinden. Bei Erholung der Bestände kann es zu stärkerer Konkurrenz zwischen Fraßräubern und Garnelen-Fischerei kommen. [410] [780] [781]

 

Wer und Wie

Die Fischerei auf Nordseegarnelen ist eine der kaum regulierten Fischereien in der EU. Es gibt kein gemeinsames Management, Höchstfangmengen (TACs) werden nicht festgelegt. Die Regulierung erfolgt bislang lediglich nach technischen EU-Verordnungen (z.B. Anzahl Lizenzen, Maximale Kurrbaumlängen und Maschenweiten) sowie den jeweiligen nationalen Regelungen (z.B. Gebietsschließungen, Vorschreiben von Trichternetzen). Bewirtschaftungspläne sind aber in der Erarbeitung, vor allem im Zusammenhang mit dem Zertifizierungsverfahren nach den Standards des Marine Stewardship Council (MSC). In den vergangenen Jahren gab es immer wieder freiwillige Fangbegrenzungen durch die Fischerei, die aber kartellrechtlich bedenklich sind und zum Teil zu empfindlichen Strafen geführt haben. Aufgrund der kurzen Lebensspanne und der hohen saisonalen Dynamik des Bestandes sind Höchstfangmengen (TACs) für die Bewirtschaftung nicht geeignet. Stattdessen sollte eine Aufwands-Bewirtschaftungsregel eingeführt werden (siehe auch „Differenz zw. Wissenschaft und Management“). Die minimale Anlandegröße beträgt 6,5 mm Panzerbreite. [4] [404] [422] [423] [584] [781]

 

Differenz zwischen Wissen­schaft und Management

Es gibt weder Fangempfehlungen noch Höchstfangmengen für Nordseegarnelen, die voneinander abweichen können. Die Fischerei ist in vielen Aspekten unreguliert und erfolgt mit unselektivem Gerät in ökologisch wichtigen Jungfisch-Aufwuchsgebieten und in Gebieten mit besonderem Schutzstatus (Natura2000 und UNESCO-Weltnaturerbe). Außerdem sind die derzeit angelandeten Tiere zu klein, der Bestand ist wahrscheinlich wachstums-überfischt. Um den maximalen nachhaltigen Dauerertrag (MSY) zu erreichen und den Einfluss dieser Fischerei auf das Ökosystem (Nicht-Zielarten, Bodenlebensgemeinschaften) zu verringern, ist eine Reduzierung des Fischerei-Aufwandes ist nötig. Auch die Einführung neuer und effizienterer Fanggeräte (z.B. Puls-Baumkurren mit Scheuchelektroden) erfordert eine Regulierung des Aufwandes. Der ICES empfiehlt daher die Einführung einer Aufwands-Bewirtschaftungsregel. Diese sollte in Abstimmung mit Nutzern der Ressource und Wissenschaft entwickelt werden und muss auf kürzeren Zeitintervallen basieren als sonst üblich. Mit Hilfe eines Aufwand-Monitorings und eines Aufwand-Grenzwertes soll kurzfristig auf Veränderungen in der Bestandsentwicklung dieser kurzlebigen Art reagiert werden. [780] [781]

 

Karten

Verbreitungsgebiet

Managementgebiet

Die Nordseegarnele kommt in weiten Bereichen des Nordostatlantiks vor, es gibt verschiedene regionale Gruppen. Hauptverbreitungsgebiet ist die Nordsee und die gesamte Population der Nordsee wird, auch bezüglich der Bewirtschaftung, als ein Bestand betrachtet. Die Karte zeigt die Verbreitung in Gebieten mit einer kommerziellen Nutzung. Dies sind vor allem die Küsten der Niederlande, Deutschlands und Dänemarks. Hinzu kommen die Küsten von Belgien, Frankreich, Irland und dem Vereinigten Königreich. Das Management begrenzt nicht die Höchstfangmengen. [404] [693] [780] [781]

 

Anlandungen und TACs (in 1.000 t)

GesamtfangAnlandungen Speise-Garnelen (ICES-Gebiete IV & VIId) 2013: 34,7; überwiegend leichte Baumkurren. Hinzu kommen Anlandungen von Garnelen für andere Zwecke als den menschlichen Konsum.
TACsnicht festgelegt [780]

IUU-Fischerei

Es gibt keine Hinweise auf illegale oder unberichtete Fänge von Nordseegarnelen für den menschlichen Konsum („Speisekrabben“) – wegen der fehlenden Fangmengenlimitierung wäre dies auch kaum erklärlich.

 

Struktur und Fangmethode

2013 wurden 86% der Gesamtanlandungen von Nordseegarnelen von den Niederlanden und Deutschland getätigt, weitere 8% von Dänemark. Außerdem landeten Belgien, Frankreich und das Vereinigte Königreich geringe Mengen an. Die Fischerei folgt einem typischen Jahresgang mit niedrigeren Anlandungen im Winter und Frühjahr und hohen Anlandungen im Herbst (Maximum im Oktober). Der Fang erfolgt fast ausschließlich mit leichten Baumkurren. Die Baumkurren besitzen ein Rollengeschirr von in der Regel 20 cm Rollendurchmesser, so dass das Grundtau ca. 10 cm über dem Meeresboden geschleppt wird. Der Fangertrag beruht auf dem Fluchtverhalten der Garnelen, die bei Annäherung der Netze durch den mechanischen Druck auf den Boden nach oben springen und somit ins Netz gelangen. Alternative Fanggeräte, die den Scheucheffekt mit elektrischen Pulsen (Pulsbaumkurre) oder Wasserdruck bzw. -strahl (Hydrorig) erzeugen und insgesamt den Schleppwiderstand (und den Einfluss auf den Boden) verringern, sind in der Erprobung. [30] [404] [693] [780]

 

Beifänge und Rückwürfe

Durch die relativ engen Maschen in der Garnelenfischerei entstehen regional und im Jahresgang unterschiedlich hohe unerwünschte Beifänge. In der Fischerei unter deutscher Flagge liegt der durchschnittliche Rückwurf bei ca. 62% vom Gesamtfang, davon ca. 20% Nicht-Zielarten (z.B. Jungfische und Bodenorganismen) und 42% Garnelen (Daten des Thünen-Instituts 2002-2007), allerdings mit teilweise hohen Überlebensraten. Insgesamt hat sich die Menge an Beifang und Rückwurf in den vergangenen Jahrzehnten durch den Einsatz von größeren Maschenweiten und Sieb- bzw. Trichternetzen verringert. Trenngitter bzw. trichterförmige, großmaschige Paneele (60-70 mm Maschenöffnung) sorgen dafür, dass größere Fangobjekte nicht in den hinteren Netzbeutel (Steert) gelangen. Ihr Einsatz kann jedoch auf Länderebene saisonal reguliert werden. Die erste Siebung des Fanges an Bord über spezielle Trommelsiebe bei Spülung mit Seewasser erhöht die Überlebenschancen robusterer Arten (z.B. Schollen, Seezungen, Krebse). Die Überlebensraten von zurückgeworfenen Garnelen können sehr hoch liegen: Man nimmt an, dass 77-80% der gefangenen kleinen, nicht vermarktungsfähigen Garnelen den Fang und Rückwurf nach der ersten Siebung überleben. Die Überlebensraten aller Arten sind aber abhängig von der Art der Siebung, der Wassertemperatur und der Schleppdauer. Derzeit laufen verschiedene Programme und Projekte zur Erfassung und Reduzierung von Beifängen in dieser Fischerei, auch durch den Einsatz alternativer Fanggeräte. Ergebnisse aus den Datenerhebungsprogrammen werden ab 2015 erwartet. [413] [414] [415] [422] [425] [443] [631] [781]

 

Einflüsse der Fischerei auf die Umwelt

Die Garnelenfischerei wird fast ausschließlich mit leichten Baumkurren ohne Ketten durchgeführt, die vergleichsweise wenig Druck auf den Meeresboden ausüben und sich dadurch von den in der Plattfisch-Fischerei eingesetzten Baumkurren unterscheiden. Auch die Garnelenkurren berühren jedoch den Boden ständig, insbesondere durch die Kufen und das Rollengeschirr, das an den Rändern quer zur Rollrichtung geschleppt wird. Je nach Untergrund kann die Struktur der Bodengemeinschaft verändert werden. Alternative Fanggeräte (z.B. Pulsbaumkurre, Hydrorig) haben nach derzeitigen Erkenntnissen geringere Auswirkungen auf den Meeresboden. Die Garnelen-Fischerei findet in der Regel auf sandigem Grund statt, der meist durch starke (Tiden-)Strömungen gekennzeichnet ist. Zusätzliche Störungen durch Garnelenkurren sind daher meistens gering und nur temporär. Es gibt nur wenige Studien über den Einfluss der Nordseegarnelen-Fischerei auf den Meeresboden. [30] [416] [424] [781]

 

Biologische Besonder­heiten

Die Geschlechter zeigen deutliche Unterschiede im Wachstum. Männchen erreichen selten eine Körperlänge (ohne Antennen) von über 50 mm, wohingegen Weibchen bis zu 105 mm lang werden können. [417] [418]

 

Zusätzliche Informationen

Die nahe verwandte Art Crangon allmanni fällt in der Nordsee etwas kleiner aus als C. crangon, besitzt eine etwas rötlichere Farbe, ist in gekochtem Zustand wesentlich heller und wird kommerziell nicht verwertet. C. allmanni lebt gewöhnlich in tieferen Bereichen und die vertikale Überlappung in der Verbreitung mit C. crangon ist gering.
Der Primärmarkt für Nordseegarnelen (der die Anlandungen aufkauft) wird in Europa von wenigen Großhändlern dominiert. Aus Kostengründen werden die Tiere überwiegend in Nordafrika oder Polen per Hand geschält, erst der Bedarf an hochreinen, nicht-konservierten Schalen durch die kosmetische Industrie hat zum kommerziellen Einsatz von Krabbenpulmaschinen geführt. Ein Streik der deutschen, dänischen und niederländischen Krabbenfischerei zur Durchsetzung höherer Anlandepreise im Frühjahr 2011 führte zu reduzierten Anlandungen in dieser Phase und im Folgenden zur Anlandung von durchschnittlich etwas größeren Garnelen. Diese Erhöhung der Länge nach einer Phase mit geringerem Fischereidruck kann als Beleg für eine zuvor intensive Befischung gewertet werden. [404] [419] [780] [781]

Zertifizierte Fischereien

Bislang ist keine Fischerei auf Nordseegarnele nach einem der gängigen Nachhaltigkeitsstandards zertifiziert. Die niederländische und die deutsche Fischerei befinden sich im Bewertungsverfahren nach den Standards des Marine Stewardship Councils (MSC). [4] Siehe
www.msc.org/track-a-fishery/fisheries-in-the-program/in-assessment/north-east-atlantic/germany-north-sea-brown-shrimp/germany-north-sea-brown-shrimp
www.msc.org/track-a-fishery/fisheries-in-the-program/in-assessment/north-east-atlantic/north-sea-brown-shrimp/

Soziale Aspekte

20% der gesamten Einnahmen und Arbeitsplätze der deutschen Meeresfischerei entfallen auf die Nordseegarnelen-Fischerei (Stand 2009). Die Flotte in Deutschland verzeichnet einen hohen Anteil von kleineren und älteren Fischereifahrzeugen. Bei Kuttern von 12-24m Länge ist typischerweise der Kapitän auch Eigner des Betriebes, Reedereien gibt es in diesem Fischereizweig wenige. Diese Fischereibetriebe haben erhebliche Bedeutung für die strukturschwachen Gebiete an den Küsten der Anrainerstaaten, die in den Häfen liegenden Kutter sind eine Touristenattraktion. Die Fischereibetriebe sind meist in Erzeugerorganisationen organisiert. Die Fahrzeuge fahren unter den Flaggen der Anrainerstaaten, die Arbeitsbedingungen an Bord und die Entlohnung erfolgt daher nach deren Regeln. [404]

 

AutorJahrTitelQuelle
[4]Marine Stewardship Council (MSC)Fisch und Meeresfrüchte aus zertifiziert nachhaltiger Fischereimsc.org
[13]Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE)Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) Homepageble.de
[14]Fisch-Informationszentrum e.V. (FIZ)Fisch-Informationszentrum e.V. Homepagefischinfo.de
[30]Food and Agriculture Organization (FAO)FAO. © 2003-2010. Fisheries Topics: Technology. Fish capture technology. In: FAO Fisheries and Aquaculture Department [online]. Rome. Updated 2006 15 09.[Cited 10 June 2010]fao.org
[404]Aviat D, Diamantis C, Neudecker T, Berkenhagen J, Müller M2011Die Garnelenfischerei in der Nordsee, Generaldirektion interne Politikbereiche der Union Fachabteilung B: Struktur- und Kohäsionspolitik, Fischerei Studie, IP/B/PECH/IC/2010_102, PE 460.041
[410]Siegel V, Gröger J, Neudecker T, Damm U, Jansen S2005Long-term variation in the abundance of the brown shrimp Crangon crangon (L.) population of the German Bight and possible causes for its interannual variability. Fish Oceanogr 14:1, 1-16
[412]Hufnagl M, Temming A, Siegel V, Tulp I, Bolle L2010Estimating total mortality and asymptotic length of Crangon crangon between 1955 and 2006 Ices Journal of Marine Science 67:875-884
[413]Ulleweit J, Stransky C, Panten K2010Discards and discarding practices in German fisheries in the North Sea and Northeast Atlantic during 2002–2008 Journal of Applied Ichthyology, 26 (Suppl. 1):54–66
[414]Neudecker T, Damm U2010The by-catch situation in German brown Shrimp (Crangon crangon) fisheries with particular reference to plaice (Pleuronectes platessa L.) Journal of Applied Ichthyology, 126, p 67-74
[415]Lancaster J, Frid CLJ2002The fate of discarded juvenile brown shrimps (Crangon crangon) in the Solway Firth UK fishery. Fish Res 58, 95–107
[416]Vorberg R1997Auswirkungen der Garnelenfischerei auf den Meeresboden und die Bodenfauna des Wattenmeeres. Schriftenreihe naturwissenschaftliche Forschungsergebnisse Bd. 54, Verlag Kovac, Hamburg, pp. 1-191
[417]Temming A, Damm U2002Life cycle of Crangon Crangon in the North Sea: a simulation of the timing of recruitment as a function of the seasonal temperature signal. Fish Oceanography, 11: 45‐58
[418]Tiews K1952Studien zu der Büsumer Garnelenfischerei, ihren biologischen Grundlagen und ihrer wirtschaftlichen Struktur. (Studies on the brown shrimp fishery of Büsum, their biological base and economic structure). Dissertation, Christian-Albrechts-Universität, Kiel. pp. 146+16
[419]Blahudka S, Türkay M2002A population study of the shrimp Crangon allmanni in the German Bight. Helgol Mar Res 56:190–197
[422]Europäische Gemeinschaft (EG)1998Verordnung (EG) Nr. 850/98 des Rates vom 30. März 1998 zur Erhaltung der Fischereiressourcen durch technische Maßnahmen zum Schutz von jungen Meerestieren.europa.eu
[423]Europäische Gemeinschaft (EG)1999Verordnung (EG) Nr. 1922/1999 der Kommission
vom 8. September 1999 mit Durchführungsbestimmungen zu der Verordnung (EG) Nr. 850/98 des Rates betreffend die Bedingungen, unter denen Schiffe mit einer Länge über alles von mehr als 8 m in bestimmten Gemeinschaftsgewässern Baumkurren verwenden dürfen.
europa.eu
[424]Doeksen A2006Ecological Perspectives of the North Sea C. crangon Fishery, An inventory of its effects on the marine ecosystem. Bachelor Arbeit, Universität Wageningen, Niederlande, 131 pp
[425]Europäische Gemeinschaft (EG)2000Verordnung (EG) Nr. 1298/2000 des Rates vom 8. Juni 2000 zur fünften Änderung der Verordnung (EG) Nr. 850/98 zur Erhaltung der Fischereiressourcen durch technische Maßnahmen zum Schutz von jungen Meerestieren.europa.eu
[443]Gamito R, Cabral H2003Mortality of brown-shrimp discards from the beam trawl fishery in the Tagus estuary, Portugal Fisheries Research 63: 423-427
[584]Europäische Gemeinschaft (EG)1996Verordnung (EG) Nr. 2406/1996 des Rates vom 26. November 1996 über gemeinsame Vermarktungsnormen für bestimmte Fischereierzeugnisseeuropa.eu
[631]Europäische Union (EU)2013Verordnung (EU) Nr. 227/2013 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 13. März 2013 zur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 850/98 des Rates zur Erhaltung der Fischereiressourcen durch technische Maßnahmen zum Schutz von jungen Meerestieren und der Verordnung (EG) Nr. 1434/98 des Rates über die zulässige Anlandung von Hering zu industriellen Zwecken ohne Bestimmung für den unmittelbaren menschlichen Verzehreuropa.eu
[693]ICES2013Report of the Workshop on the Necessity for Crangon and Cephalopod Management (WKCCM), 8–9 October 2013, Copenhagen, Denmark. ICES CM 2013/ACOM:82. 80 pp.ices.dk
[780]ICES2014Report of the Working Group on Crangon Fisheries and Life History (WGCRAN), 6-8 May 2014, Hamburg, Germany. ICES CM 2014/SSGEF:08. 40 pp.ices.dk
[781]ICES2014Report of the Advisory Committee, 2014. Book 6. North Sea. 6.2.3.4. Request from Germany and the Netherlands on the potential need for a management of brown shrimp (Crangon crangon) in the North Sea.ices.dk