Bestandsdatenblatt

Seelachs Nordsee, Skagerrak/Kattegat, westl. Schottlands

Gültig 06/2022 - 06/2023

Seelachs Nordsee, Skagerrak/Kattegat, westl. Schottlands

gültig 06/2022 - 06/2023

Zugehörige Fischart

Seelachs

Allgemeine Informationen

Ökoregion:Nordsee, Keltischer und Biskaya-Schelf
Fanggebiet:Nordsee (4, 3.a), westl. Schottland (6) FAO 27 (Nordostatlantik)
Art:Pollachius virens

Wissenschaftliche Begutachtung

Internationaler Rat für Meeresforschung (ICES), Kopenhagen, www.ices.dk

Methode, Frequenz

Jährliche analytische Bestandsberechnung mit Vorhersage unter Verwendung fast vollständiger Fangdaten und einer unabhängigen wissenschaftlichen Forschungsreise, die Seelachse jedoch erst ab Alter 3 erfasst. Die Vorhersagen für diesen Bestand und die daraus resultierenden Fangempfehlungen werden maßgeblich bestimmt durch die Annahmen über den in die Fischerei einwachsenden Jahrgang, dessen Größe aber zum Zeitpunkt der Berechnung noch nicht bekannt ist. Daraus resultiert eine hohe Variabilität der Empfehlung zwischen den Jahren, und die Bestandsberechnung ist sehr unsicher. Widersprüchliche Signale aus den Forschungsreisen und den kommerziellen Daten (CPUE) trugen in den letzten Jahren zu den Unsicherheiten in der Bestandsberechnung bei. Alle vier Referenzwerte nach dem Vorsorgeansatz sind definiert (Bpa, Blim, Fpa, Flim). Nach dem Konzept zur Erlangung des höchstmöglichen nachhaltigen Dauerertrages sind zwei Referenzwerte festgelegt (MSY-Btrigger, Fmsy). [1357] [1367]

Wesentliche Punkte

2022: Die Laicherbiomasse von Nordsee-Seelachs hat weiter abgenommen. Sie liegt unter den Referenzwerten zur Erlangung des höchstmöglichen nachhaltigen Dauerertrages (MSY-Btrigger) und des Vorsorgeansatzes (Bpa). Der Fischereidruck konnte erneut gesenkt werden liegt aber noch über dem MSY-Referenzwert (Fmsy). In der Begutachtung 2022 liefern die Fischerei-abhängigen und Fischerei-unabhängigen Daten-Reihen ähnliche Signale. [1357] [1367]

Bestands­zustand

Laicherbiomasse (Reproduktionskapazität)

  erhöhtes Risiko (nach Vorsorgeansatz)

  außerhalb der Schwankungsbreite um den Zielwert (nach EU-Managementplan)

  außerhalb der Schwankungsbreite um den Zielwert (nach höchstem Dauerertrag)

Fischereiliche Sterblichkeit

  nachhaltig bewirtschaftet (nach Vorsorgeansatz)

  außerhalb der Schwankungsbreite um den Zielwert (nach EU-Managementplan)

 übernutzt (nach höchstem Dauerertrag)
 

Der EU-Mehrjahresplan ist nicht mit Norwegen abgestimmt, und das Vereinigte Königreich muss sich nach dem Austritt aus der EU nicht mehr an den Plan halten, der Plan gilt daher nur in EU-Gewässern. [1357] [1367]

Bestands­entwicklung

Der Bestand Seelachs Nordsee, Skagerrak/Kattegat, westl. Schottlands erreichte Anfang der 1970er Jahre in Folge sehr guter Umweltbedingungen („gadoid outburst“) ein Maximum. Eine sehr hohe Entnahme bei gleichzeitig nachlassender Nachwuchsproduktion führte zu einer schnellen Abnahme des Bestandes. In der Folge war Nordsee-Seelachs 7 Jahre überfischt (1989-1995: Laicherbiomasse unter MSY-Btrigger), bis er sich ab Ende der 1990er Jahre wieder positiv entwickelte und eher moderat genutzt wurde – maßgeblich durch eine geringere Nachfrage auf dem Markt. Die Biomasse stieg bis 2006 an, nimmt seitdem aber, abgesehen von einem kleinen Zwischenhoch (2013-2019), wieder ab. Der Bestand lag seit 1996 bis 2020 über dem Referenzwert des Konzeptes zur Erlangung des höchstmöglichen nachhaltigen Dauerertrages (MSY-Btrigger). Der Fischereidruck konnte bis Ende der 1990er Jahre erheblich reduziert werden und hat sich seit 2000 zwischen Fmsy und Fpa stabilisiert. Der grau schattierte Bereich in der Grafik zeigt die Spanne der Referenzwerte des EU-Mehrjahresplanes (höchster und niedrigster Wert). Die Nachwuchsproduktion zeigt einen abnehmenden Trend mit den niedrigsten Werten in den letzten 10 Jahren. [47] [1357] [1367]

Ausblick

Die Laicherbiomasse von Nordsee-Seelachs ist zu klein und der Fischereidruck noch immer zu hoch. Die Fangmengen können trotzdem kurzfristig steigen, da der Fischereidruck 2021 geringer war als in der vorjährigen Bestandsberechnung angenommen, und weil die Laicherbiomasse voraussichtlich anwachsen wird. Die längerfristige Entwicklung des Bestandes wird weiterhin von der Nachwuchsproduktion abhängen, die noch immer schwach ist. [1357] [1367]

Umwelt­einflüsse auf den Bestand

Nordsee-Seelachs ist der südlichste große Seelachsbestand in europäischen Gewässern. Seit Mitte der 1990er Jahre gab es einen abnehmenden Trend bei den mittleren Gewichten von Tieren im Alter 4 und älter. Diese Abnahme ist aber gestoppt und inzwischen sogar wieder umgekehrt. Es ist noch nicht geklärt, ob diese Entwicklung durch veränderte Umweltbedingungen verursacht wurde. [1357] [1367]

Wer und Wie

Die Bewirtschaftung erfolgt gemeinsam durch die Europäische Union, das Vereinigte Königreich (UK) und Norwegen. Die Parteien einigen sich auf gemeinsame Höchstfangmengen (TACs) in den beiden Managementgebieten (niedergelegt in den agreed records of fisheries consultations). Seit August 2018 ist ein EU-Mehrjahresplan für Grundfischbestände in der Nordsee (MAP) in Kraft. Die Referenzwerte entsprechen dem Konzept des höchstmöglichen Dauerertrages (MSY), mit einer Spanne um Fmsy. Der Plan ist bisher nicht von Norwegen und UK angenommen. Der ICES gibt die Fangempfehlung daher auf Basis von MSY. Die schon länger existierende EU-Norwegen-Managementstrategie ist aufgrund des Brexits, der Überarbeitung einiger Referenzwerte und der aktuellen Bestandssituation obsolet. Eine neue EU-Norwegen-UK-Managementstrategie wird diskutiert.
Technische Maßnahmen richten sich nach EU-, UK- bzw. norwegischen Regeln (z.B. Referenzmindestgrößen für die Bestandserhaltung, saisonale Fanglimits, Gebietsschließungen). Seit Januar 2018 fallen die Fänge aus Nordsee und Skagerrak/Kattegat vollständig unter das Anlandegebot der EU bzw. unter die nationalen Rechtsvorschriften Norwegens und UKs zur Regelung von Rückwürfen (Details auch unter Beifänge & Rückwürfe). [750] [1065] [1084] [1148] [1165] [1166] [1334] [1357] [1367]

Differenz zwischen Wissen­schaft und Management

Die wissenschaftliche Empfehlung wird für den Gesamtfang gegeben, beinhaltet also u.a. auch Anlandungen unter der Mindestgröße. Es wird außerdem eine Empfehlung für die Aufteilung der Anlandungen auf die beiden Managementgebiete gegeben. Die Höchstfangmengen (TACs) werden seit vielen Jahren der wissenschaftlichen Empfehlung entsprechend festgesetzt. Nach der im Februar 2019 nach unten korrigierten Fangempfehlung für 2019 wurden die bereits festgelegten Höchstfangmengen (TACs) gemeinsam mit Norwegen angepasst (neuer agreed record). Die erlaubten Anlande- bzw. Fangmengen wurden selten ganz ausgeschöpft, nur 2015 wurden beide TACs überschritten. [1065] 1334] [1357] [1367]

Karten

Verbreitungsgebiet

Managementgebiet

Der Bestand ist in der Nordsee (4), dem Skagerrak und Kattegat (3.a) und dem Gebiet westlich Schottlands (6) verbreitet. Im Norden kann es zur Vermischung mit Nordost-Arktischem Seelachs kommen. Es werden zwei getrennte Höchstfangemengen (TACs) festgesetzt: Eine für die Nordsee (inkl. UK-Gewässern von 2.a) mit Skagerrak/Kattegat (bis 2016 inkl. der gesamten Ostsee (22-32)), sowie eine für das Gebiet westlich Schottlands (inkl. EU-, UK- und internationalen Gewässern von 5.b, 12 und 14). [1065] [1334] [1357] [1367]

Anlandungen und legale Höchstfangmengen (TACs) (in 1.000 t)

Gesamtfang2021: 51,0 (Anlandungen 50,1, Rückwürfe: 0,8 inkl. Anlandungen unter der Mindestgröße (BMS) von EU und UK, BMS von Norwegen sind in Anlandungen enthalten); von den Anlandungen: Grundschleppnetze 87%, Kiemennetze 3%, andere 10%
TACs 4, 3.a, 2.a (EU, ab 2021 UK) & bis 2016 einschl. Ostsee (SD22-32)/6, 5.b, 12, 14 EU, UK, internat. Gewässer (Summe) 2011: 93/10 (103)   2012: 79/8 (87)   2013: 91,2/9,5 (100,7)   2014: 77,5/8,1 (85,6)   2015: 66,0/6,8 (72,9)   2016: 65,7/6,8 (72,5)   2017: 100,3/10 (110,3)   2018: 105,8/10,2 (116)   2019: 93,6/9,7 (103,3)   2020: 79,8/8,3 (88,1)   2021: 59,5/6,2 (65,7)   2022: 45,0/4,7 (49,6)   [1065] [1334] [1357] [1367]

IUU-Fischerei

Trotz geltendem Anlandegebot (mit einigen Ausnahmen) wird, basierend auf Beobachterprogrammen, Seelachs zurückgeworfen. Die Rückwurfmenge wurde seit 2019 aber erheblich reduziert. Die gemeldeten Anlandungen unter der Mindestgröße (BMS) sind weiterhin gering (2018: 42 t, 2019 20 t, 2020 10t, 2021: 4 t). Norwegische BMS-Anlandungen sind hierin jedoch nicht enthalten, sie werden den regulären Anlandungen zugerechnet. [1357] [1367]

Struktur und Fangmethode

Fast alle Nordsee-Anrainerstaaten (Ausnahmen: Niederlande, Belgien) unterhalten gerichtete Seelachs-Fischereien, überwiegend mit Frischfischfängern, aber auch mit Vollfrostern (Fabrikschiffen). Seelachs wird in der Nordsee überwiegend in einer gerichteten Fischerei im tiefen Wasser entlang der nördlichen Schelfkante und in der Norwegischen Rinne gefangen. Hauptfangnation 2021 war hier Norwegen, gefolgt von Frankreich, dem Vereinigten Königreich (UK), Deutschland und Dänemark. Westlich Schottlands fischen vor allem die UK- und die französische Flotte. [1357] [1367]

Beifänge und Rückwürfe

Rückwürfe von quotierten Arten sind in Norwegen verboten. Seit Januar 2018 ist der Rückwurf von Seelachs in EU-Gewässern von Nordsee und Skagerrak /Kattegat verboten, seit Januar 2019 auch im Gebiet westlich Schottlands (sukzessive Einführung ab 2016). Es gibt aber Ausnahmen u.a. wegen Geringfügigkeit (Details siehe jeweilige EU-Verordnungen, die Regelungen im Vereinigten Königreich können abweichen) oder für durch Fraß beschädigten Fisch.
Junge Seelachse wachsen in Fjorden und sehr küstennah (Norwegen, Schottland, Shetland-Inseln) auf und werden deshalb auf den küstenfernen Fangplätzen für die Erwachsenen meist nicht mitgefangen. Der Rückwurf junger Fische ist in den küstenfernen Fischereien daher ein geringes Problem, höhere Beifänge und Rückwürfe junger Tiere gibt es jedoch um die Shetland Inseln. Fehlende, bzw. zu geringe Quote resultieren in der schottischen und in einigen dänischen und schwedischen Fischereien in Rückwürfen. Niedrige Preise und gemischte Fänge können zu „high grading“ (Rückwurf von marktfähiger Ware in Erwartung wertvollerer Fänge) führen. Rückwürfe werden über Beobachtungen aus Datenerhebungsprogrammen erfasst, ein kleiner Teil wird hochgerechnet (Norwegen ermittelt keine Rückwurfdaten). Höhere Rückwurfmengen fallen hauptsächlich in der Nordsee an, sie konnten aber in den letzten Jahren reduziert werden: 2018 waren es in Nordsee und Skagerrak/Kattegat noch 7,9% des Gesamtfanges, 2021 nur noch 1,8%. Mit Einführung des Anlandegebotes werden seit 2016 Anlandungen unter der Mindestgröße (BMS) erfasst. Die an den ICES gemeldeten BMS-Anlandungen waren bisher jedoch gering (2017: 0,5 t, 2018: 42 t, 2019: 20 t, 2020: 10 t, 2021: 4 t). Die BMS-Anlandungen aus Norwegen sind nicht hier, sondern in den regulären Anlandemengen enthalten. Die Seelachsfischerei gilt als fast rein: unerwünschte Beifänge von Nichtzielarten sind selten, Beifang anderer Bodenfischarten kann aber vorkommen. [39] [72] [750] [979] [1148] [1165] [1166] [1357] [1367]

Einflüsse der Fischerei auf die Umwelt

Durch den Einsatz von Grundschleppnetzen können Bodenlebensgemeinschaften geschädigt werden. Artenzusammensetzung, Biomasse und Nahrungsgefüge können sich erheblich verändern. Beim Seelachsfang in der Nordsee können die Netze jedoch mit geringer Grundberührung eingesetzt werden, weil Seelachs deutlich oberhalb des Meeresbodens schwimmt. Beifänge geschützter Arten (Seevögel, Meeresäuger) sind in dieser Fischerei selten. [8] [30] [1357] [1367]

Biologische Besonder­heiten

Die Jungtiere und die Erwachsenen dieses Bestandes sind räumlich deutlich getrennt: 1-3 Jährige Nordsee-Seelachse leben an der norwegischen Küste und in den Fjorden, an der Küste der Shetland Inseln und vor Schottland. Im Alter 2-5 ziehen die Tiere auf die Nahrungsgründe in der nördlichen Nordsee und werden dort Ziel der internationalen Flotten. Durch diese Trennung treten, anders als bei den meisten Rundfischfischereien in der Nordsee, wenig Probleme mit dem Beifang von juvenilen Tieren der Zielart auf. Andererseits kann die Wissenschaft immer erst vier bis fünf Jahre nach der Geburt eines neuen Jahrgangs zuverlässige Angaben über dessen Stärke machen. [72] [1357] [1367]

Zusätzliche Informationen

Der Bestand war viele Jahre unternutzt, höhere Erträge wären auch nach dem Konzept des maximalen Dauerertrags möglich gewesen. Ursache hierfür waren vor allem Vermarktungsprobleme: Der Konsument schätzt das eher graue Filet des Seelachses nicht so wie das weiße anderer Rundfische. Durch die Struktur der Fischerei (überwiegend Frischfischfänger ohne Verarbeitung an Bord) war auch die Vermarktung in Form von Filetblöcken z.B. für die Fischstäbchenproduktion lange Zeit nicht möglich. Sogar Interventionskäufe wurden durch die EU durchgeführt, um den Marktpreis zu stützen. Eine Imagekampagne der Marktverbände ("Trendfisch Seelachs") und die Verwendung zumindest der nachhaltigkeitszertifizierten Ware auch für Fischstäbchen waren für die Förderung des Absatzes nützlich. [13] [14] [1357] [1367]

Zertifizierte Fischereien

Sechs Seelachsfischereien in der Nordsee sind nach den Standards des Marine Stewardship Councils (MSC) nachhaltigkeitszertifiziert (darunter eine deutsche). Der Anteil der zertifizierten Gesamtfangmenge liegt bei fast 100%. Außerdem sind zwei deutsche Schiffe, die in der nördlichen Nordsee Seelachs fischen, mit dem weniger anspruchsvollen Naturland Wildfisch-Siegel zertifiziert. [4] Siehe
fisheries.msc.org/en/fisheries/uk-fisheries-dffu-doggerbank-group-saithe/@@view
fisheries.msc.org/en/fisheries/germany-north-sea-saithe-trawl/@@view  
fisheries.msc.org/en/fisheries/scapeche-euronor-and-compagnie-des-peches-de-st-malo-saithe/@@view
fisheries.msc.org/en/fisheries/norway-north-sea-demersal/@@view
fisheries.msc.org/en/fisheries/sfsag-northern-demersal-stocks/@@view
fisheries.msc.org/en/fisheries/joint-demersal-fisheries-in-the-north-sea-and-adjacent-waters/@@view
www.naturland.de/de/naturland/wofuer-wir-stehen/bio-fisch-wildfang/nachhaltige-fischerei.html

Soziale Aspekte

Die Seelachsfischerei in der Nordsee wird überwiegend mit kleineren und mittleren Fahrzeugen durchgeführt. Diese Fischereibetriebe haben erhebliche Bedeutung für die strukturschwachen Gebiete an den Küsten der Anrainerstaaten. Die Fahrzeuge fahren unter den Flaggen der Anrainerstaaten, die Arbeitsbedingungen an Bord und die Entlohnung erfolgt daher nach deren Regeln. [13] [14] [185] [1357] [1367]

Marktdaten Seelachs (Pollachius virens, Köhler)

2022 (vorl.):Verbrauch in Deutschland: 16.930 t (2021: 16.532 t), Marktanteil (Fische, Krebse, Weichtiere): 1,5 % (2021: 1,5 %) [13] [14]

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Klassifizierung nach dem Ansatz des höchstmöglichen nachhaltigen Dauerertrages (MSY), durch den ICES bis 2020 oder analog zu dessen Einteilung:

SymbolBiomasseBewirtschaftung (fischereiliche Sterblichkeit)
innerhalb der Schwankungsbreite um den Zielwertangemessen oder unternutzt
außerhalb der Schwankungsbreite um den Zielwertübernutzt
Zustand unklar, Referenzpunkte nicht definiert und/oder unzureichende DatenZustand unklar, Referenzpunkte nicht definiert und/oder unzureichende Daten
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