Flunder in Kattegat, Belten und Sund (ICES-Gebiete 21-23)
gültig 06/2026 - 06/2028

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Allgemeine Informationen
| Ökoregion: | Ostsee |
| Fanggebiet: | Kattegat (21), Ostsee (22-32 (Beltsee=22, Öresund=23)) FAO 27 (Nordostatlantik) |
| Art: | Platichthys flesus |
Wissenschaftliche Begutachtung
Internationaler Rat für Meeresforschung (ICES), Kopenhagen, www.ices.dk
Methode, Frequenz
Die Bestandsberechnung für diesen Flunder-Bestand wurde 2026 überarbeitet („Benchmark“) und das Verbreitungsgebiet auf das Kattegat erweitert. Die Begutachtung für Flunder in Kattegat, Belten und Sund ist indikativ, Biomasse und fischereiliche Sterblichkeit werden relativ angegeben. In die Berechnung gehen Fangdaten und die Daten von zwei unabhängigen wissenschaftlichen Forschungsreisen ein. Nach dem Konzept zur Erlangung des höchstmöglichen nachhaltigen Dauerertrages (MSY) sind Referenzwerte für Biomasse und fischereiliche Sterblichkeit definiert (MSY Btrigger und Fmsy). Außerdem ist für die Biomasse ein Limit-Referenzwerte nach dem Vorsorgeansatz festgelegt (Blim; alle Referenzwerte sind relativ). Es gibt eine Fangempfehlung für diesen neu definierten Bestand. Eine Begutachtung des Bestandes wird alle zwei Jahre durchgeführt. [1561] [1562] [1563]
Wesentliche Punkte
2026 wurde die Begutachtungsmethode für diesen Flunder-Bestand überarbeitet („Benchmark“). Dabei wurden die Bestandsgrenze verändert, der Bestand ist nun auch im Kattegat verbreitet (ICES-Gebiete 21-23). Die Flunder in Kattegat, Belten und Sund liegt weit im grünen Bereich, mit niedrigem Fischereidruck und hoher Biomasse. Wie für den Dorsch, werden die Umweltbedingungen in der Ostsee aber auch für Plattfische schwieriger. Die Tiere zeigen eine anhaltende Verschlechterung des individuellen Körperzustands, sind tendenziell kleiner und werden mit geringerer Größe geschlechtsreif. Dadurch ist ein geringerer Anteil der nutzbaren Biomasse kommerziell verwertbar. Die Begutachtung dieses neu definierten Bestandes erfolgt weiterhin alle zwei Jahre, es wird eine Fangempfehlung abgegeben. [1561] [1562] [1563]
Bestandszustand
Laicherbiomasse (Reproduktionskapazität) |
|---|
Referenzwerte nicht definiert (nach Vorsorgeansatz) |
Referenzwerte nicht definiert (nach Managementplan) |
innerhalb der Schwankungsbreite um den Zielwert (nach höchstem Dauerertrag) |
Fischereiliche Sterblichkeit |
|---|
Referenzwerte nicht definiert (nach Vorsorgeansatz) |
Referenzwerte nicht definiert (nach Managementplan) |
angemessen (nach höchstem Dauerertrag) |
Bestandsentwicklung
Die Biomasse der Flunder in Kattegat, Belten und Sund zeigte seit Beginn der 2000er Jahre einen starken Anstieg, der Höchstwert wurde 2016 erreicht. Nach einer Abnahme bis 2020 steigt sie seit einigen Jahren wieder an. Der Fischereidruck liegt seit Beginn der Zeitreihe weit unter dem Referenzwert zur Erlangung des höchstmöglichen nachhaltigen Dauerertrages (Fmsy). Die höchsten Anlandungen aus diesem Bestand wurden Ende der 1970er Jahre getätigt. In den letzten Jahren sind die Anlandungen stark zurückgegangen. [1561] [1562]
Ausblick
Der Bestand Flunder in Kattegat, Belten und Sund ist in gutem Zustand, die Biomasse nimmt weiter zu. Allerdings werden die Umweltbedingungen in der Ostsee auch für Plattfische schwieriger. Die Tiere zeigen eine anhaltende Verschlechterung des individuellen Körperzustands, sind tendenziell kleiner und werden mit geringerer Größe geschlechtsreif. Dadurch ist ein geringerer Anteil der nutzbaren Biomasse kommerziell verwertbar. Eine Begutachtung des Bestandes wird alle zwei Jahre veröffentlicht. Für diesen neu definierten Bestand gibt es eine Fangempfehlung, die weit über den aktuellen Fängen liegt. Ein erheblicher und sehr variabler Teil der Fänge wird verworfen. Eine Reduzierung der Rückwürfe würde eine weitere deutliche Erhöhung der Anlandungen ermöglichen. Flunder ist nicht quotiert und wird deshalb auch vorerst nicht unter das Anlandegebot der EU fallen. [1561] [1562] [1563]
Umwelteinflüsse auf den Bestand
Der Erfolg der Nachwuchsproduktion der Flunder in der Ostsee variiert stark mit den hydrographischen Bedingungen im Laichgebiet. Der Salzgehalt spielt eine wichtige Rolle für die Aktivität der Spermatozoen und die Schwebfähigkeit der Eier. Die Flunder in Kattegat, Belten und Sund hat freischwebende Eier, die dafür einen bestimmten Salz- und Sauerstoffgehalt benötigen. Durch die verstärkte Ausdehnung der sauerstoffarmen und -freien Zonen auch in der westlichen Ostsee, z.B. durch natürliche oder durch den Menschen erzeugte Nährstoffeinträge verursacht, werden die Umweltbedingungen in der Ostsee auch für Plattfische schwieriger. [748] [1561] [1562]
Wer und Wie
Es gibt kein gemeinsames Management für die Flunder in Kattegat, Belten und Sund. Höchstfangmengen (TACs) werden nicht festgelegt. Ein EU-Managementplan für Dorsch und alle pelagischen Bestände der Ostsee, der Beifänge von Flundern berücksichtigt, ist seit 2016 in Kraft. Die Bewirtschaftung dieses Bestandes erfolgt außerdem durch technische EU-Verordnungen (z.B. Maschenweiten und Mindestreferenzgrößen für die Bestandserhaltung) und die jeweiligen Landesregeln (z.B. Gebietsschließungen). [977] [1148] [1561] [1562] [1563]
Differenz zwischen Wissenschaft und Management
Das Verbreitungsgebiet dieses Bestandes wurde neu definiert, es gibt daher keine Vergleichsmöglichkeit mit dem vorherigen Management. Die Bewirtschaftung begrenzt die Fangmengen nicht. Eine Begutachtung des Bestandes wird alle zwei Jahre veröffentlicht. [1561] [1562] [1563]
Karten
Flunder in Kattegat, Belten und Sund ist in den ICES Gebieten 21 (Kattegat), 22 (Beltsee) und 23 (Öresund) verbreitet. Die Bewirtschaftung begrenzt die Fangmengen nicht. [748] [1561] [1562] [1563]
Anlandungen und legale Höchstfangmengen (TACs) (in 1.000 t)
| Gesamtfang | 2025: 0,55; (0,19 Anlandungen plus 0,36 Rückwürfe); von den Anlandungen: Aktive Geräte (Grundschleppnetze) 40 %; passive Geräte (z.B. Stellnetze) 60 % |
| TACs | nicht festgelegt [1561] [1562] |
IUU-Fischerei
Es gibt keine Hinweise auf illegale oder unberichtete Fänge von Flunder in Kattegat, Belten und Sund – wegen der fehlenden Fangmengenlimitierung wäre dies auch kaum erklärlich. [1561] [1562]
Struktur und Fangmethode
Flunder in Kattegat, Belten und Sund wurde hauptsächlich als Beifang in der Schleppnetz-Fischerei auf Dorsch bzw. auf Plattfische und in geringeren Mengen in der gemischten Plattfisch-Fischerei mit Stellnetzen gefangen. Da die gerichtete Fischerei auf Dorsch nicht mehr erlaubt ist (nur Beifangquote) verschob sich die Fischerei zur gerichteten Schollen- und gemischten Plattfischfischerei. Im Kattegat (ICES-Gebiet 21) ist Flunder überwiegend Beifang in der kombinierten Kaisergranat-Seezungen-Fischerei. 2025 stammten 63 % der Anlandungen aus der Beltsee (Gebiet 22). Dänemark hat 2026 mit 102 t den größten Anteil aus diesem Bestand angelandet (54 % der Gesamtanlandungen), 39 % gingen an Deutschland (73 t) und 7 % an Schweden (14 t). [748] [1561] [1562]
Beifänge und Rückwürfe
Flunder ist selbst überwiegend Beifang. Die Rückwurfraten zeigen eine hohe Variabilität zwischen den Jahren; die Rückwurfmenge hängt u.a. von der Größe der gefangenen Tiere und dem Erlös ab. Mit niedrigen Preisen steigt die Rückwurfmenge. Die Rückwurfraten unterscheiden sich außerdem je nach Land, Fanggebiet, Schiff und einzelnem Fang. Im Kattegat (ICES-Gebiet 21) sind die Rückwurfmengen höher (im Mittel 60 % des Fanges) als in der westlichen Ostsee. Die Menge der bekannten Rückwürfe betrug 2018 32 %, 2019 23 %, 2020 21 %, 2021 38 %, 2022 23 %, 2023 35 %, 2024 39 % und 2025 sogar 65 % des Gesamtfanges (bezogen aufs Gewicht). Der Wechsel zu einer gerichteten Plattfischfischerei kann aufgrund geringerer Maschenöffnungen zu mehr Rückwürfen führen. Auch die schlechtere Kondition der Tiere (dünnere Flundern) beeinflusst die Rückwurfmengen. Die Überlebensrate der zurückgeworfenen Flundern ist nicht hinreichend bekannt. Frühere Studien ergaben unterschiedliche Überlebensraten in Abhängigkeit u.a. von Fanggerät, -dauer, -größe, -zusammensetzung und Wassertemperatur. Sie variieren zwischen 20 und 100 %. [748] [1561] [1562]
Einflüsse der Fischerei auf die Umwelt
Durch den Einsatz von Grundschleppnetzen können Bodenlebensgemeinschaften geschädigt werden. Artenzusammensetzung, Biomasse und Nahrungsgefüge können sich erheblich verändern. Der Einfluss hängt aber auch von Fangmethode und Bodenstruktur ab. Auf sandigem Boden hat eine Studie in den USA nur einen geringen Einfluss durch Grundscherbrettnetze feststellen können. So waren zwar die Spuren der Scherbretter lange sichtbar (mindestens ein Jahr), es konnten aber kaum signifikante Unterschiede in der Mikrotopographie der befischten und unbefischten Gebiete nachgewiesen werden. Im Öresund (ICES-Gebiet 23) ist die Schleppnetzfischerei nur im nördlichsten Teil erlaubt, hinzu kommen saisonale Schließungen (Schutz laichender Dorsche). Auch bei strukturformenden und mobilen Wirbellosen zeigten befischte und unbefischte Gebiete keine signifikanten Unterschiede. Potentiell problematisch können Beifänge von Seevögeln und Meeressäugern in Stellnetzen sein. [30] [97] [208] [808]
Biologische Besonderheiten
Es werden zwei Laichergruppen von Flundern in der Ostsee unterschieden: Eine laicht im flachen Wasser, mit Eiern, die sich mit Bodenkontakt entwickeln (vor allem in der zentralen und nördlichen Ostsee). Die Eier der zweiten Gruppe werden in tieferem Wasser abgelaicht und entwickeln sich in der freien Wassersäule (pelagisch). Die Flunder in Kattegat, Belten und Sund hat freischwebende Eier. Aufwuchsgebiet für die Jungtiere sind die flachen küstennahen Gebiete; hier können sie von den Forschungsreisen kaum erfasst werden. 2018 wurde eine neue Flunderart in der Ostsee beschrieben (Platichthys solemdali), deren Anteil an den Fängen nach Osten zuzunehmen scheint – weil die Arten in den Fängen aber nur von Spezialisten getrennt werden können, verzichtet der ICES zunächst auf eine Separierung. [748] [1131] [1561] [1562]
Zusätzliche Informationen
Flunder ist wegen einer vergleichsweise hohen Toleranz gegenüber variablen Salzkonzentrationen der in der Ostsee am weitesten verbreitete Plattfisch. Die Flunder in Kattegat, Belten und Sund wird hauptsächlich in der Beltsee (ICES-Gebiet 22) von Deutschland und Dänemark gefischt. Dänemark fischt außerdem im Kattegat (Gebiet 21), Schweden und Dänemark fischen geringe Mengen im Öresund (Gebiet 23). [748] [1561] [1562] [1563]
Zertifizierte Fischereien
Bislang ist keine Fischerei auf Flunder in der Ostsee nach einem der gängigen Nachhaltigkeitsstandards zertifiziert.
Soziale Aspekte
Die Fahrzeuge fahren unter den Flaggen der Anrainerstaaten, die Arbeitsbedingungen an Bord und die Entlohnung erfolgt daher nach deren jeweiligen Regeln. [12] [13] [1561] [1562]
Marktdaten
2022 (vorl.): Verbrauch in Deutschland: 722 t (2021: 930 t), Marktanteil (Fische, Krebse, Weichtiere): 0,1 % (2021: 0,1 %) [13] [14]
| Anlandungen (in 1.000 t) | Fänge (in 1.000 t) | Laicherbiomasse (in 1.000 t) | Laicherbiomasse Zustand | Fischereiliche Sterblichkeit | Anmerkungen (insbesondere Managementplan) | Gültigkeit | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Kattegat, Belte & Sund (21-23) | 0,2 | 0,5 | - | Anlandungen & Fänge 2025, Biomasse & Fischereidruck nur relativ |
06/2026 - 06/2028 | ||
| nördl. Ostsee (27, 29-32) | 0,1 | - | - | Anlandungen 2025, für Biomasse nur Indikator |
05/2026 - 05/2027 | ||
| Nordsee & Skagerrak (4, 20) | 1,1 | 1,5 | - | Biomasse & Fischereidruck nur relativ |
06/2026 - 06/2027 | ||
| Östl. Gotland & Danziger Bucht (26, 28) | 1,1 | - | - | Biomasse & Fischereidruck nur relativ, Anlandungen 2025 |
05/2026 - 05/2028 | ||
| südliche Ostsee (24, 25) | 2,4 | 2,7 | - | Biomasse nur als Indikator |
05/2026 - 05/2027 |
Klassifizierung nach dem Ansatz des höchstmöglichen nachhaltigen Dauerertrages (MSY), durch den ICES bis 2020 oder analog zu dessen Einteilung:
| Symbol | Biomasse | Bewirtschaftung (fischereiliche Sterblichkeit) |
|---|---|---|
| innerhalb der Schwankungsbreite um den Zielwert | angemessen oder unternutzt | |
| außerhalb der Schwankungsbreite um den Zielwert | übernutzt | |
| Zustand unklar, Referenzpunkte nicht definiert und/oder unzureichende Daten | Zustand unklar, Referenzpunkte nicht definiert und/oder unzureichende Daten |
| Autor | Jahr | Titel | Quelle | |
|---|---|---|---|---|
| [12] | Europäische Gemeinschaften | 2009 | Die Gemeinsame Fischereipolitik. Ein Leitfaden für Benutzer | ec.europa.eu |
| [13] | Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) | Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) Homepage | ble.de | |
| [14] | Fisch-Informationszentrum e.V. (FIZ) | Fisch-Informationszentrum e.V. Homepage | fischinfo.de | |
| [30] | Food and Agriculture Organization (FAO) | FAO Webseite: Search technology factsheets - Fishing gear type | fao.org | |
| [97] | Zydelis R, Bellebaum J, Österblom H, Vetemaa M, Schirmeister B, Stipniece A, Dagys M, van Eerden M, Garthe S | 2009 | Bycatch in gillnet fisheries – An overlooked threat to waterbird populations | Biological Conservation 142:1269–1281 |
| [208] | Bellebaum, J | 2011 | Untersuchung und Bewertung des Beifangs von Seevögeln durch die passive Meeresfischerei in der Ostsee. BfN-Skripten 295 | Bundesamt für Naturschutz, ISBN 978-3-89624-030-9, www.bfn.de |
| [748] | ICES | 2014 | Report of the Benchmark Workshop on Baltic Flatfish Stocks (WKBALFLAT), 27–31 January 2014, Copenhagen, Denmark. ICES CM 2014/ACOM:39. 320 pp. | https://doi.org/10.17895/ices.pub.19283120 |
| [808] | James Lindholm J, Gleason M, Kline D, Clary L, Rienecke S, Cramer A, Los Huertos M | 2015 | Ecological effects of bottom trawling on the structural attributes of fish habitat in unconsolidated sediments along the central California outer continental shelf | Fishery Bulletin 113:82-96 |
| [977] | Europäische Union (EU) | 2016 | VERORDNUNG (EU) 2016/1139 DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES vom 6. Juli 2016 zur Festlegung eines Mehrjahresplans für die Bestände von Dorsch, Hering und Sprotte in der Ostsee und für die Fischereien, die diese Bestände befischen, zur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 2187/2005 des Rates und zur Aufhebung der Verordnung (EG) Nr. 1098/2007 des Rates | europa.eu |
| [1131] | Momigliano P, Denys GPJ, Jokinen H, Merilä J | 2018 | Platichthys solemdali sp. nov. (Actinopterygii, Pleuronectiformes): A New Flounder Species From the Baltic Sea | Front. Mar. Sci. 5:225 |
| [1148] | Europäische Union (EU) | 2019 | VERORDNUNG (EU) 2019/1241 DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES vom 20. Juni 2019 mit technischen Maßnahmen für die Erhaltung der Fischereiressourcen und den Schutz von Meeresökosystemen, zur Änderung der Verordnungen (EG) Nr. 2019/2006, (EG) Nr. 1224/2009 des Rates und (EU) Nr. 1380/2013, (EU) 2016/1139, (EU) 2018/973, (EU) 2019/472 und (EU) 2019/1022 des Europäischen Parlaments und des Rates sowie zur Aufhebung der Verordnungen (EG) Nr. 894/97, (EG) Nr. 850/98, (EG) Nr. 2549/2000, (EG) Nr. 254/2002, (EG) Nr. 812/2004 und (EG) Nr. 2187/2005 des Rates | europa.eu |
| [1561] | ICES | 2026 | Baltic Fisheries Assessment Working Group (WGBFAS). ICES Scientific Reports. 8:39. 666 pp. | https://doi.org/10.17895/ices.pub.32455056 |
| [1562] | ICES | 2026 | Flounder (Platichthys flesus) in subdivisions 21–23 (Kattegat, Belt Seas and the Sound). In Report of the ICES Advisory Committee, 2026. ICES Advice 2026, fle.27.21–23 | https://doi.org/10.17895/ices.advice.30932045 |
| [1563] | ICES | 2026 | Fourth benchmark workshop on the development of MSY advice using SPiCT (WKBMSYSPiCT4). ICES Scientific Reports. 8:21. 1108 pp. | https://doi.org/10.17895/ices.pub.31898629 |






