Bestandsdatenblatt

Gelbflossenthun im Atlantischen Ozean

Gültig 08/2019 - 06/2022

Gelbflossenthun im Atlantischen Ozean

Gültig 08/2019 - 06/2022

Zugehörige Fischart

Gelbflossenthun

Allgemeine Informationen


Ökoregion:Guineastrom, Kanarenstrom, Golf von Mexico, Karibik, Nordbrasilienschelf, Iberische Küste, Keltischer und Biskaya-Schelf, Neufundland-Labradorschelf, Nordöstlicher US-Kontinentalschelf, Scotian Schelf, Agulhasstrom, Benguelastrom, Ostbrasilien-Schelf, Patagonischer Schelf, Südbrasilien-Schelf
Fanggebiet:Nordwestatlantik FAO 21; Nordostatlantik FAO 27; Mittlerer Westatlantik FAO 31; Mittlerer Ostatlantik FAO 34; Südwestatlantik FAO 41; Südostatlantik FAO 47
Art:Thunnus albacares

Wissenschaftliche Begutachtung

International Commission for the Conservation of Atlantic Tunas (ICCAT), Standing Committee on Research and Statistics (SCRS) www.iccat.int/en/

Methode, Frequenz

Die letzte vollständige Bestandsberechnung für Gelbflossenthun im Atlantik wurde 2019 durchgeführt, die nächste ist für 2023 geplant, vorher kann es aber Aktualisierungen geben. In die Begutachtung fließen vor allem Daten aus den verschiedenen Fischereien ein (Anlandemengen, Längen- und Geschlechterverteilung, Aufwand, Einheitsfänge (CPUEs)). Referenzwerte sind nicht festgelegt, auf Basis verschiedener Modellberechnungen werden aber Biomasse und fischereiliche Sterblichkeit in Bezug zum Konzept zur Erlangung des höchstmöglichen nachhaltigen Dauerertrages (MSY) gesetzt. Für diese Beurteilung werden die teilweise sehr unterschiedlichen Ergebnisse verschiedener Berechnungsmodelle gemittelt und mit einem Vertrauensbereich angegeben. Auf Basis der Bestandsberechnung gibt es auch eine Fangempfehlung. [717] [724] [1207]

Wesentliche Punkte

Die aktuelle Bestandsberechnung für Gelbflossenthun im Atlantik von 2019 sieht den Bestand nun optimistischer. Dies resultiert allerdings nicht aus einer Erholung des Bestandes, sondern aus der Eingabe veränderter Schlüsseldaten in die Modelle. Alle Modelle zeigen, eine generelle Abnahme der Biomasse von 2014 bis 2018, sie liegt aber noch über dem Referenzwert des höchstmöglichen nachhaltigen Dauerertrages (Bmsy). Der Fischereidruck liegt weiterhin etwas unter Fmsy. Die gestiegenen Fänge von kleinen Tieren haben einen negativen Einfluss auf den Bestandszustand. Die Anlandungen lagen 2018 erneut über der Höchstfangmenge (TAC). Die nächste große Bestandsberechnung ist für 2023 geplant, vorher kann es aber Aktualisierungen geben. [719] [724] [1207]

Bestands­zustand

Laicherbiomasse (Reproduktionskapazität)

 Referenzwerte nicht definiert (nach Vorsorgeansatz)

  Referenzwerte nicht definiert (nach Managementplan)

  innerhalb der Schwankungsbreite um den Zielwert (nach höchstem Dauerertrag)

Fischereiliche Sterblichkeit

  Referenzwerte nicht definiert (nach Vorsorgeansatz)

  Referenzwerte nicht definiert (nach Managementplan)

  angemessen (nach höchstem Dauerertrag)

 

Die Klassifizierung basiert auf der Bestandsberechnung von 2019.

Bestands­entwicklung

Seit Mitte der 1950er Jahre war ein stetiger Anstieg der Anlandungen von Gelbflossenthun im Atlantik zu beobachten, bis 1990 das Maximum von knapp 194.000 t erreicht wurde. Die Anlandungen halbierten sich bis 2007 auf 100.000 t, nahmen dann aber wieder zu, der Mittelwert 2016 bis 2018 liegt bei 140.100 t. In der Grafik sind Biomasse (B) und fischereiliche Sterblichkeit (F) aus dem „mpb reference case Modell“ dargestellt. Der Trend aller Modelle zeigt eine kontinuierliche Abnahme der Biomasse, allerdings mit unterschiedlichen Schwankungen. Der Mittelwert der 2019er Berechnung liegt aber noch über dem Referenzwert zur Erlangung des höchstmöglichen nachhaltigen Dauerertrages (Bmsy). Die historische Entwicklung der fischereiliche Sterblichkeit zeigt ähnliche Trends in allen Modellen. Ein stufenweiser Anstieg bis in die 1980er, bzw. je nach Modell bis in die 1990er Jahre, eine Abnahme in den 2000er und frühen 2010er Jahren und ein erneuter Anstieg ab 2014. Der Mittelwert von 2018 liegt unter dem Grenzwert Fmsy. Für alle Modelle gibt es jedoch große Unsicherheiten. [724] [1207]

Ausblick

Die durch die International Commission for the Conservation of Atlantic Tunas ab 2012 festgelegte Höchstfangmenge (TAC) soll weiterhin unverändert bleiben (110.000 t) bis eine abweichende wissenschaftliche Empfehlung ausgesprochen wird. Seit 2014 liegen die Fangmengen jedoch über dem TAC. Die derzeitigen Fangmengen von über 120.000 t führen voraussichtlich zu einer weiteren Abnahme des Bestandes. Die Fangmengen müssen also reduziert werden, um den TAC einzuhalten und den Bestand nicht zu gefährden. [720] [1207]

Umwelt­einflüsse auf den Bestand

Die Vertikalverteilung von Gelbflossenthun wird neben anderen Umweltfaktoren auch stark von der Temperatur beeinflusst. Neuere Studien zeigen, dass die Tiere auch tagsüber für kürzere Zeit kühlere Wassertemperaturen tolerieren können. [717] [1207]

Wer und Wie

Die Bewirtschaftung von Gelbflossenthun im Atlantik erfolgt durch die International Commission for the Conservation of Atlantic Tunas (ICCAT). Mitglieder sind Küstenstaaten und nicht-Küstenstaaten, die im Atlantik Thunfisch fischen (z.B. die Europäische Gemeinschaft). Das Schutz- und Management-Programm für tropische Thunfische beinhaltet auch Regularien für die Fischerei auf Gelbflossenthun. Es enthält u.a. Regularien, Limitierungen und Gebietsschließungen für den Einsatz von Fischkonzentrationseinrichtungen (FADs). Eine Höchstfangmenge (TAC) wird seit 2012 festgelegt und inzwischen in EU-Recht übernommen. Der TAC wird jedoch nicht den einzelnen Ländern zugeordnet. Weitere bindende Regelungen beinhalten z.B. saisonale Gebietsschließungen, Maßnahmen zur Vermeidung von Beifängen und Außerdem gibt es nicht-bindende Empfehlungen der ICCAT und nationale Gesetze und Regularien der Anrainerstaaten. [719] [720] [1177] [1207]

Differenz zwischen Wissen­schaft und Management

Die Entnahme von Gelbflossenthun im Atlantik ist erst seit 2012 durch eine Höchstfangmenge (TAC) reguliert. Der TAC von derzeit 110.000 t liegt im Rahmen der wissenschaftlichen Empfehlung. Berechnungen ergaben, dass Fänge von jährlich maximal 120.000 t den Bestand bis 2033 gesund halten würden. Seit Einführung des TACs lagen die Anlandungen, mit Ausnahme von 2013, über den TACs und seit 2015 sogar über den 120.000 t. Die Wissenschaft äußert starke Besorgnis darüber, dass solche Überschreitungen den Zustand des Bestandes voraussichtlich weiter verschlechtern werden, wenn sie anhalten. Problematisch sind auch die steigenden Fänge mit Fischkonzentrationseinrichtungen (FADs) und dadurch vermehrte Fänge kleiner Tiere, mit negativen Auswirkungen auf den Bestandszustand. Existierende Schutz und Managementregularien scheinen unzureichend zu sein, die Wissenschaft empfiehlt daher eine Verstärkung der Maßnahmen. [720] [724] [1177] [1207]

Karten

Verbreitungsgebiet

Managementgebiet

Atlantischer Gelbflossenthun ist im gesamten tropischen und subtropischen Teil des Atlantiks verbreitet und unternimmt hier weite Wanderungen. Daher wird trotz verschiedener Laichgebiete, die auf verschiedene Komponenten hinweisen, zunächst ein Gesamtbestand für den gesamten Atlantik angenommen. Die Bewirtschaftung erfolgt durch die International Commission for the Conservation of Atlantic Tunas (ICCAT) als ein Bestand im gesamten Verbreitungsgebiet über eine Höchstfangmenge (TAC). [720] [724] [1177] [1207]

Anlandungen und legale Höchstfangmengen (TACs) (in 1.000 t)

GesamtfangAnlandungen 2018: 135,7,
Ostatlantik: 104,1; davon Ringwaden 87%, Handleinen und Angelleinen (von Köderbooten) 7%, Langleinen 5%, andere 2%
Westatlantik: 31,5; davon Langleinen 32%, Ringwaden 10%, Handleinen und Angelleinen (von Köderbooten) 3%, andere 55%
TACs (nicht Länder zugeordnet): seit 2012: 110,0   [720] [724] [1177] [1207]

IUU-Fischerei

Die International Commission for the Conservation of Atlantic Tunas (ICCAT) führt eine Liste mit Schiffen, die illegale, nicht gemeldete oder unregulierte Fischerei betreiben (IUU-Liste). Außerdem sind verschiedenen Maßnahmen zur Unterbindung von IUU-Fischereien in Kraft. Nicht, bzw. spät gemeldete Fänge sind aber ein erhebliches Problem bei der Fischerei auf Gelbflossenthun im Atlantik. [719] [720] [1207]

Struktur und Fangmethode

Gelbflossenthun wird im gesamten tropischen Atlantik zwischen 45° N und 40° S mit Ringwaden, Hand- und Angelleinen sowie Langleinen gefangen. Die mit Abstand meisten Anlandungen werden von Frankreich, Ghana und Spanien, aus dem Ostatlantik getätigt (2018: 24.581, 23.160 und 104.669 t). Belize, Curacao, El Salvador die Kapverdischen Inseln und Senegal landeten 2018 zwischen 5.000 und 8.000 t aus dem Ostatlantik an. Im Westatlantik fischen insbesondere Brasilien und Venezuela (2018: 16.381 und 4.125 t) auf Gelbflossenthun. Außerdem fischt eine große Zahl weiterer Nationen auf diesen Bestand. 77% der Fänge kamen 2018 aus dem Ost-Atlantik. [1207]

Beifänge und Rückwürfe

Der Rückwurf von Gelbflossenthun im ICCAT-Gebiet ist verboten, bei Ringwaden ab dem Punkt wo das Netz geschlossen und zur Hälfte eingeholt ist. Fisch der nicht für den menschlichen Konsum geeignet ist (beschädigt durch Fraß oder Netz), darf zurückgeworfen werden. Es gibt jedoch wenig Informationen über den Rückwurf von Gelbflossenthun im Atlantik. Einige Zahlen aus der Langleinen- und der Ringwadenfischerei im Ostatlantik und der Langleinen-Fischerei im Westatlantik werden in der aktuellen Anlandetabelle ohne weitere Erläuterungen dargestellt. Die Wissenschaft weist darauf hin, dass die steigende Fischerei mit Fischkonzentrationseinrichtungen (FADs) einen negativen Einfluss auf den Bestand des Gelbflossenthuns haben kann, da sie unter anderem die fischereiliche Sterblichkeit kleiner Tiere erhöht. [720] [722] [ [723] [1207]

Einflüsse der Fischerei auf die Umwelt

Die verschiedenen in dieser Fischerei verwendeten Fanggeräte haben unterschiedlichen Einfluss auf andere Arten. Der Meeresboden wird aber nicht geschädigt, da die eingesetzten Fanggeräte ihn kaum berühren.
Bei der Fischerei mit Ringwaden kann es zum Beifang von Delfinen kommen, der aber durch verschiedene Techniken reduziert werden kann. Ein Teil der Gelbflossenthun-Fänge stammt aus Ringwaden-Fischereien mit Fischkonzentrationseinrichtungen (FADs). Neben der Zielart sammeln sich hier auch andere Arten, u.a. auch viele Jungtiere. FADs können daher den Beifang an zu kleinen Fischen, Schildkröten, Haien und anderen Meeresbewohnern erhöhen, die zum Teil (z.B. Schildkröten) aber lebend zurückgesetzt werden können. Junge Gelbflossenthune zeigen eine starke Bindung an FADs. Das fördert die Fängigkeit, und hat einen negativen Einfluss auf Biologie und Ökologie der Tiere durch Änderungen im Fraß- und Wanderverhalten. Zum Schutz junger Gelbflossen- und Großaugenthune gibt es saisonale Schließungen für Fischereien mit FADs, sowie eine Limitierung der Anzahl der FADs pro Schiff. Verloren gegangene FADs können bei Strandung Schäden z.B. an Riffen verursachen. Alle Fischereien im ICCAT-Gebiet müssen jedes Jahr einen FAD-Managementplan einreichen, was aber bisher nur ansatzweise geschieht. Ringwadenfischereien auf freie Thunfischschulen (ohne FADs) haben kaum Einfluss auf Nicht-Zielarten.
Die Fischerei mit Handleinen/Angeln ist sehr selektiv mit wenig Beifang von nicht-Zielarten. Hier muss aber der Zustand der Köderfisch-Bestände beobachtet werden. Auch bei dieser Fischerei werden teilweise FADs eingesetzt.
In der Fischerei mit Langleinen können Beifänge von Schildkröten, Haien und Seevögeln auftreten. Insbesondere durch die Form der Haken lassen sich unerwünschte Beifänge bestimmter Arten reduzieren, bzw. die Überlebensrate nach Freilassung erhöhen. Verschiedene Regelungen beinhalten Vorgaben zur Vermeidung und Handhabung von beigefangenen Haien, Schildkröten und Seevögeln. [30] [558] [720] [722] [723] [1207]

Biologische Besonder­heiten

Junge Gelbflossenthune bilden gemischte Schulen mit Echtem Bonito und jungen Großaugenthunen. Sie sind hauptsächlich im Oberflächenwasser zu finden. Größere Tiere bilden ebenfalls Schulen, die sowohl im Oberflächenwasser als auch etwas tiefer leben. Im Hauptfischereigebiet, dem Golf von Guinea, laichen die Tiere Dezember bis April. Weitere Laichgebiete liegen im Golf von Mexiko, in der Südost-Karibik und bei den Kapverdischen Inseln, hier kann die Hauptlaichzeit in anderen Monaten liegen. Die Bedeutung der einzelnen Gebiete für die gesamte Nachwuchsproduktion ist nicht bekannt [1207]

Zusätzliche Informationen

Die Fänge von tropischem Thunfisch im Atlantik machen nur einen geringen Teil der weltweiten Anlandungen aus. Dabei wird am häufigsten Echter Bonito angelandet, gefolgt von Gelbflossenthun. 2018 kamen etwa 10% der weltweiten Anlandungen von echtem Bonito und 9% der weltweiten Gelbflossenthun-Anlandungen aus dem Atlantik. [843]

Zertifizierte Fischereien

Zwei Fischereien auf Gelbflossenthun im Atlantischen Ozean sind nach den Standards des Marine Stewardship Councils (MSC) nachhaltigkeitszertifiziert. Zwei weitere Fischereien befindet sich im Bewertungsverfahren nach den Standards des MSC [4] Siehe
fisheries.msc.org/en/fisheries/sant-yago-tf-unassociated-purse-seine-atlantic-yellowfin-tuna-fishery/@@view
fisheries.msc.org/en/fisheries/us-north-atlantic-swordfish-yellowfin-and-albacore-tuna-fishery/@@view
fisheries.msc.org/en/fisheries/anabac-atlantic-unassociated-purse-seine-yellowfin-tuna/@@view
fisheries.msc.org/en/fisheries/agac-four-oceans-integral-purse-seine-tropical-tuna-fishery/@@view

Soziale Aspekte

Gelbflossenthun wird mit Fahrzeugen aller Größen, von sehr vielen verschiedenen Nationen gefischt. Die Arbeitsbedingungen an Bord und die Entlohnung sind daher sehr unterschiedlich und richten sich nach den Regeln der jeweiligen Staaten. [719] [1207]

Marktdaten: Alle Thunfischarten auf dem deutschen Markt zusammengefasst.

2018: Verbrauch in Deutschland: 160.067 t (2017: 151.222 t), Marktanteil (Fische, Krebse, Weichtiere): 13,3% (2017: 12,9%) [13] [14]

Anlandungen (in 1.000 t)Fänge (in 1.000 t)Laicherbiomasse (in 1.000 t)Laicherbiomasse ZustandFischereiliche SterblichkeitAnmerkungen (insbesondere Managementplan)Gültigkeit
Atlantik 135,7 - - Anlandungen 2018 06/2019 -
06/2022
Indischer Ozean 423,8 - - Anlandungen 2018 10/2019 -
12/2020

Klassifizierung nach dem Ansatz des höchstmöglichen nachhaltigen Dauerertrages (MSY), durch den ICES oder analog zu dessen Einteilung:

SymbolBiomasseBewirtschaftung (fischereiliche Sterblichkeit)
innerhalb der Schwankungsbreite um den Zielwertangemessen oder unternutzt
außerhalb der Schwankungsbreite um den Zielwertübernutzt
Zustand unklar, Referenzpunkte nicht definiert und/oder unzureichende DatenZustand unklar, Referenzpunkte nicht definiert und/oder unzureichende Daten
AutorJahrTitelQuelle
[4]Marine Stewardship Council (MSC)Fisch und Meeresfrüchte aus zertifiziert nachhaltiger Fischereimsc.org
[13]Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE)Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) Homepageble.de
[14]Fisch-Informationszentrum e.V. (FIZ)Fisch-Informationszentrum e.V. Homepagefischinfo.de
[30]Food and Agriculture Organization (FAO)FAO. © 2003-2010. Fisheries Topics: Technology. Fish capture technology. In: FAO Fisheries and Aquaculture Department [online]. Rome. Updated 2006 15 09.[Cited 10 June 2010]fao.org
[558]Kelleher K2005Discards in the world\'s marine fisheries: An update FAO fisheries technical paper 470, Rome, 154 pp
[717]International Commission for the Conservation of Atlantic Tunas (ICCAT)2012Report of the 2011 ICCAT Yellowfin Tuna stock assessment session (San Sebastián, Spain - September 5 to 12, 2011)iccat.int
[719]International Commission for the Conservation of Atlantic Tunas (ICCAT)Homepage der International Commission for the Conservation of Atlantic Tunas (ICCAT)iccat.int
[720]International Commission for the Conservation of Atlantic Tunas (ICCAT)Homepage der International Commission for the Conservation of Atlantic Tunas (ICCAT): Resolutions, Recommendations and other Decisionsiccat.int
[722]International Commission for the Conservation of Atlantic Tunas (ICCAT)Standing Committee on Research and Statistics (SCRS), Sub-Committee on Ecosystemsiccat.int
[723]Gilman E, Lundin C2010Minimizing Bycatch of Sensitive Species Groups in Marine Capture Fisheries: Lessons from Commercial Tuna Fisheries. pp. 150-164 in: Grafton Q, Hillborn R, Squires D, Tait M, Williams M (Eds.). Handbook of Marine Fisheries Conservation and Management Oxford University Press. USA, 785pp
[724]International Commission for the Conservation of Atlantic Tunas (ICCAT)Standing Committee on Research and Statistics (SCRS), SCRS chair's presentations to the Commission. Temperate tunas Northiccat.int
[843]International Seafood Sustainability Foundation (ISSF)International Seafood Sustainability Foundation - Homepageiss-foundation.org
[1177]Europäische Union (EU)2020Verordnung (EU) 2020/123 des Rates vom 27. Januar 2020 zur Festsetzung der Fangmöglichkeiten für 2020 für bestimmte Fischbestände und Bestandsgruppen in den Unionsgewässern sowie für Fischereifahrzeuge der Union in bestimmten Nicht-Unionsgewässern, ST/15319/2019/INITeuropa.eu
[1207]International Commission for the Conservation of Atlantic Tunas (ICCAT)Stock Assessments and Executive Summariesiccat.int