Bestandsdatenblatt

Schwarzer Heilbutt Neufundland/Labrador

Gültig 06/2020 - 06/2021

Allgemeine Informationen

Ökoregion:Neufundland-Labradorschelf
Fanggebiet:Neufundland/Labrador (NAFO 2, 3KLMNO) FAO 21 (Nordwestatlantik)
Art:Reinhardtius hippoglossoides

Wissenschaftliche Begutachtung

Wissenschaftlicher Rat (Scientific Council) der Northwest Atlantic Fisheries Organization (NAFO), www.nafo.int

Methode, Frequenz

Derzeit wird keine analytische Bestandsberechnung vorgenommen, Biomasseinformationen für einzelne Gebiete (aus Forschungsfahrten und kommerziellen Daten) liegen aber vor. Seit 2011 werden die Höchstfangmengen im Rahmen einer Bewirtschaftungsregel (HCR, inzwischen überarbeitet) auf Basis der aktuellen Biomassetrends aus fünf jährlichen Forschungsfahrten berechnet, die keine analytische Bestandsberechnung für die Ableitung der Fangmenge benötigt. Es erfolgt aber eine jährliche Überprüfung, ob der Bestand durch die Bewirtschaftung im Rahmen der aktuellen HCR von der erwarteten Entwicklung abweicht. Referenzpunkte sind nicht festgelegt. Die nächste vollständige Bestandsberechnung mit Überprüfung des Bewirtschaftungskonzeptes ist für 2023 geplant. [540] [707] [709]

Wesentliche Punkte

2020/21: Die Biomasse-Daten aus verschiedenen Forschungsreisen deuten in unterschiedliche Richtungen. Die Interpretation des Gesamtzustandes von Schwarzem Heilbutt aus Neufundland/Labrador ist daher kompliziert und der Entwicklungstrend seit 2007 unklar. Die aktuellen Modelle ergeben eine geringfügige Abweichung von der erwarteten Bestandsentwicklung unter dem derzeitigen Bewirtschaftungsmodell. Jüngste Schätzungen für Nachwuchsproduktion, fischbare Biomasse und Fischereidruck stimmen aber weitgehend mit den Vorhersagen überein. [540] [707

Bestands­zustand

Laicherbiomasse (Reproduktionskapazität)

  unbekannt (nach Vorsorgeansatz)

  unbekannt (nach Managementplan)

  unbekannt (nach höchstem Dauerertrag)

 

Fischereiliche Sterblichkeit

  unbekannt (nach Vorsorgeansatz)

  unbekannt (nach Managementplan)

  unbekannt (nach höchstem Dauerertrag)

 

Bestands­entwicklung

Die Fischerei auf diesen Bestand begann in den frühen 1960er Jahren, und die Anlandungen schwankten zwischen 1966 und 1989 zwischen 20.000 und 40.000 t. 1990 gab es einen starken Anstieg bis auf über 60.000 t, als die Fischerei in den tiefen Bereichen der NAFO Gebiete 3LMNO intensiviert wurde, und die Anlandungen sanken erst 1995 wieder deutlich, als zum ersten Mal eine Höchstfangmenge (TAC) durch die Fischerei-Kommission der NAFO festgesetzt wurde. Zuvor gab es nur autonome kanadische Quoten, die aber nicht in internationalen Gewässern galten. Nach 1998 kam es zu einem erneuten Anstieg. Die Fänge in 2003 konnten nicht genau bestimmt werden, sie lagen wahrscheinlich zwischen 32.000 und 38.500 t. Mit Einführung eines Aufbauplanes 2003 nahmen die Anlandungen wieder ab. Biomassedaten werden auf verschiedenen Forschungsreisen gewonnen. Diese Erhebungen decken den Großteil der räumlichen Verteilung des Bestandes und das Gebiet aus dem die meisten Fänge kommen ab. 1995 bis 2007 zeigten die Indices aus den meisten Erhebungen ein konsistentes Signal für die Bestandsbiomasse. Seit 2007 gibt es jedoch größere Diskrepanzen, was die Interpretation des Gesamtstatus erschwert. Seit 2014 gibt es einen deutlichen Unterschied in den Ergebnissen aus dem NAFO-Gebiet, wo die Indices über die Mittelwerte der Zeitreihe gestiegen sind und den Erhebungen aus kanadischen Gewässern, wo sie unter den Mittelwerten liegen. Der Gesamttrend der Biomasse ist seit 2007 unklar. Die Nachwuchsproduktion lag in 2009 bis 2013 in allen Erhebungen unter dem Langzeitmittel, in der neuesten Untersuchung liegen aber 4 von 5 Indices über dem Mittelwert. [279] [540] [707]

Ausblick

Die Interpretation des Gesamtzustandes von Schwarzem Heilbutt aus Neufundland/Labrador ist kompliziert und der Entwicklungstrend seit 2007 unklar. Die Nachwuchsproduktion lag 2009 bis 2013 in allen Erhebungen unter dem Langzeitmittel, in der neuesten Untersuchung liegen aber 4 von 5 Indices über dem Mittelwert. [540] [707]

Umwelt­einflüsse auf den Bestand

Vor Neufundland und Labrador hat der Schwarze Heilbutt über Jahrzehnte mit wechselnden Temperaturen Veränderungen in der Verteilung gezeigt. Verbunden mit der kalten Periode von Mitte der 1980er bis Mitte der 1990er Jahre hat er sich in tieferes, wärmeres Wasser bewegt. [158]

Wer und Wie

Bis 1995 wurde eine Höchstfangmenge (TAC) für diesen Schwarzen Heilbutt-Bestand autonom von Kanada nur für kanadische Gewässer (Gebiete 2 und 3K) festgesetzt. Seit 1995 legt die NAFO für den gesamten Bestand einen TAC fest (Gebiete 2 und 3KLMNO), der auf die Gebiete 2 & 3K (25,9%, davon 97% für Kanada, 3% Frankreich) und 3LMNO (74,1%, davon 15% Kanada, 85% übrige NAFO Partner) aufgeteilt wird. Das Management in internationalen Gewässern (3LMNO) erfolgt durch die NAFO, hier haben neben dem Küstenstaat Kanada auch die verschiedenen NAFO-Mitglieder wie Russland, Japan und die EU Fangmöglichkeiten. 2003 wurde ein 15-Jahresplan zur Wiederauffüllung des Bestandes eingeführt, der unter anderem die TACs bis einschließlich 2007 festgelegte. Ab 2008 sollten die TACs abhängig von der Erholung des Bestandes und nach wissenschaftlicher Empfehlung festgesetzt werden. Da die Bestandsberechnung aber sehr unsicher ist, wurde 2010 eine Management-Strategie mit einer Survey-basierten Bewirtschaftungsregel (HCR) entwickelt, um den TAC für 2011 bis mindestens 2014 zu ermitteln. Dieser Ansatz wurde bis 2017 verlängert. Seit 2018 basiert der TAC auf einer überarbeiteten HCR, die bis einschließlich 2023 in Kraft ist. In die Ableitung des TACs geht der Biomassetrend aus den aktuellsten Forschungsreisen ein. Darüber hinaus sind verschiedene technische Regularien in Kraft (z.B. minimale Anlandelängen und Beifangregularien). [540] [707] [709] [1241]

Differenz zwischen Wissen­schaft und Management

Da die Höchstfangmengen (TACs) für 2004 bis 2007 im Rahmen eines Wiederaufbauplanes für diesen Bestand fixiert waren, wurde 2005 bis 2008 keine wissenschaftliche Empfehlung erstellt. Die Empfehlungen für 2009 und 2010 wurden bei Festlegung der TACs weit überschritten. Seit 2011 wird der TAC auf Basis einer Bewirtschaftungsregel (HCR, 2017 überarbeitet) festgelegt. Die Wissenschaft hat die Regel grundsätzlich als „robust“ bewertet und liefert keine davon abweichende Fangempfehlung. Allerdings weist sie darauf hin, dass stärkere Reduzierungen als von der HCR vorgesehen erforderlich sind, wenn außergewöhnliche Umstände auftreten. Obwohl die geschätzten Fangmengen von 2004 bis 2014 deutlich unter den Werten der frühen 2000er Jahre lagen, überstiegen sie den TAC erheblich. Die TAC-Überschreitungen lagen trotz Aufwandsreduzierungen zwischen 22% und 64%. Diese regelmäßigen Überschreitungen der TACs haben die Erfolgsaussichten des Erholungsplanes gefährdet. 2015 bis 2019 stimmten die Anlandungen weitestgehend mit dem TAC überein. Die Entwicklung von Referenzwerten wird für die nächste Überarbeitung der Bewirtschaftungs-Strategie empfohlen. [279] [540] [707] [1241]

Karten

Verbreitungsgebiet

Managementgebiet

Schwarzer Heilbutt in den NAFO-Gebieten 2 und 3 KLMNO ist wahrscheinlich Teil eines Bestandes, der auch die Komponenten in den Gebieten 0 und 1 umfasst. Diese Komponente kommt in kanadischen und internationalen Gewässern vor. Das Management erfolgt durch die NAFO (int. Gewässer) und Kanada (kanadische AWZ) mit einem gemeinsamen TAC. [158] [279] [707]

Anlandungen und TACs (in 1.000 t)

GesamtfangAnlandungen 2019: 16,5; Kiemennetze, Schleppnetze, in geringen Mengen Langleinen
TACs 2011: 17,2   2012: 16,3   2013: 15,5   2014: 15,4   2015: 15,6   2016: 14,8   2017: 14,8   2018: 16,5   2019: 16,5   2020: 16,9   2021: 16,5   [158] [279] [707] [1241]

IUU-Fischerei

Die NAFO führt eine Liste mit Schiffen, die Illegale, nicht gemeldete oder unregulierte Fischerei betreiben (IUU-Liste) und hat diverse Regularien festgelegt, die eine IUU-Fischerei verhindern sollen. Es gibt in dieser Fischerei erhebliche Probleme mit unberichteten Fängen. Die Anlandungen lagen 2004 bis 2014 zwischen 22 und 64% über den erlaubten Höchstfangmengen. [540] [707] [709]

Struktur und Fangmethode

Die Kanadische Flotte hält für die Gebiete 2 & 3K 97% des TACs und für 3LMNO 15%. Die EU-Quote für Gebiet 3LMNO (2021: 7.168 t) wird auf verschiedene Länder verteilt, hauptsächlich Spanien und Portugal, aber auch Deutschland hat einen Anteil. Diese Flotten bestehen im Wesentlichen aus Vollfrost-Trawlern. Die Fischerei findet mit Schleppnetzen, Kiemennetzen und in geringen Mengen Langleinen statt. [279] [1241]

Beifänge und Rückwürfe

Beobachtungsdaten aus der kanadischen Fischerei ergaben 2013 bis 2017 für Schleppnetze einen Anteil von Schwarzem Heilbutt im Gesamtfang von 92% (zwischen 89 und 97%). In den Kiemennetzen waren es von 2015 bis 2017, 93%, 92%, bzw. 90% Schwarzer Heilbutt. Beifangarten in der Schleppnetzfischerei sind u.a. Hundszunge, Doggerscharbe, Rotbarsch, blauer Katfisch und Grönlandhai. Hinzu kommen z.B. verschiedenen Rochen, Katfische und Grenadiers. In der Schleppnetzfischerei werden u.a. Teile der Plattfische und Rotbarsche an Bord behalten, Katfisch hingegen geht meist lebend über Bord. Die Überlebenschancen liegen laut einer Studie für gestreiften Katfisch bei 92 bis 100%. Für die russische Flotte liegen ältere Daten aus der gezielten Heilbutt-Fischerei von 2011 vor. Hier machte die Zielart 94% der Fänge aus, beigefangen wurden u.a. Rotbarsch, Grenadier und verschiedene Plattfische. Die „Conservation and Enforcement Measures“ der NAFO enthalten verschiedene Beifangregularien. [540] [707] [709] [1256] [1257]

Einflüsse der Fischerei auf die Umwelt

Durch den Einsatz von Grundschleppnetzen können Bodenlebensgemeinschaften geschädigt werden. Sie fangen neben den Zielarten auch Arten, die nicht kommerziell genutzt werden und deren Entnahme einen Einfluss auf das Ökosystem haben kann. Der Einfluss hängt aber auch von Fangmethode und Bodenstruktur ab. Auf sandigem Boden hat eine Studie in den USA nur einen geringen Einfluss durch Grundscherbrettnetze feststellen können. So waren zwar die Spuren der Scherbretter lange sichtbar (mindestens ein Jahr), es konnten aber kaum signifikante Unterschiede in der Mikrotopographie der befischten und unbefischten Gebiete nachgewiesen werden. Auch bei strukturformenden und mobilen Wirbellosen zeigten befischte und unbefischte Gebiete keine signifikanten Unterschiede. Einen negativen Effekt kann dieses Gerät auf die Fauna des Hartbodens haben, besonders empfindlich sind Schwämme und Kaltwasser-Korallen. Einige Gebiete in der NAFO-Region sind zum Schutz dieser Kaltwasser-Riffe und anderer empfindlicher Lebensräume für die Schleppnetzfischerei geschlossen. Verlorengegangene Geräte wie Kiemennetze können für eine gewisse Zeit weiterfischen (ghost fishing). [30] [83] [158] [178] [808] [709]

Biologische Besonder­heiten

Schwarzer Heilbutt ist ein besonders großer Plattfisch, der über 1 m lang werden kann. Anders als andere Arten ist er auf beiden Körperseiten pigmentiert und das zweite Auge wandert nicht gänzlich auf die spätere Körperoberseite. Beide Merkmale weisen darauf hin, dass schwarzer Heilbutt nicht nur am Boden lebt, sondern auch in der freien Wassersäule angetroffen werden kann. [31] [229]

Zusätzliche Informationen

In den Gebieten 3LMNO hat auch Deutschland Fangmöglichkeiten (2021: 338 t).
Schwarzer Heilbutt kommt zirkumpolar in den arktischen und temperierten Bereichen des Nordatlantiks und des Nordpazifiks vor. [229] [1241]

Zertifizierte Fischereien

Eine Fischerei auf diesen Bestand ist nach den Standards des Marine Stewardship Councils (MSC) nachhaltigkeitszertifiziert. [4] Siehe
fisheries.msc.org/en/fisheries/canada-0ab-2-3klmno-greenland-halibut-bottom-trawl-and-gillnet/@@view

Soziale Aspekte

Die Fahrzeuge fahren unter den Flaggen Kanadas und der jeweiligen NAFO-Mitgliedsstaaten, die Arbeitsbedingungen an Bord und die Entlohnung erfolgt nach den jeweiligen Regeln. [13] [31]

Marktdaten: Alle Heilbuttarten auf dem deutschen Markt zusammengefasst.

2022 (vorl.): Verbrauch in Deutschland: 1.204 t (2021: 5.970 t), Marktanteil (Fische, Krebse, Weichtiere): 0,1 % (2021: 0,5 %) [13] [14]

Anlandungen (in 1.000 t)Fänge (in 1.000 t)Laicherbiomasse (in 1.000 t)Laicherbiomasse ZustandFischereiliche SterblichkeitAnmerkungen (insbesondere Managementplan)Gültigkeit
Neufundland/Labrador (NAFO 2, 3KLMNO) 15,7 - - Bewirtschaftungsregel 06/2023 -
06/2024
Nordost-Arktis (1, 2) 27,0 27,0 51,9 - 06/2023 -
06/2024
Ost-Grönland & Island (5, 6, 12, 14) 21,9 21,9 22,4 - 06/2023 -
06/2024
West-Grönland (NAFO 0, 1) 36,4 36,4 - Anlandungen 2021 06/2022 -
06/2024
West-Grönland Fjorde (1A inshore) 27,1 27,1 - Anlandungen Summe der 3 Gebiete 2021 06/2022 -
06/2024

Klassifizierung nach dem Ansatz des höchstmöglichen nachhaltigen Dauerertrages (MSY), durch den ICES bis 2020 oder analog zu dessen Einteilung:

SymbolBiomasseBewirtschaftung (fischereiliche Sterblichkeit)
innerhalb der Schwankungsbreite um den Zielwertangemessen oder unternutzt
außerhalb der Schwankungsbreite um den Zielwertübernutzt
Zustand unklar, Referenzpunkte nicht definiert und/oder unzureichende DatenZustand unklar, Referenzpunkte nicht definiert und/oder unzureichende Daten
AutorJahrTitelQuelle
[4]Marine Stewardship Council (MSC)Fisch und Meeresfrüchte aus zertifiziert nachhaltiger Fischereimsc.org
[13]Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE)Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) Homepageble.de
[14]Fisch-Informationszentrum e.V. (FIZ)Fisch-Informationszentrum e.V. Homepagefischinfo.de
[30]Food and Agriculture Organization (FAO)FAO. © 2003-2010. Fisheries Topics: Technology. Fish capture technology. In: FAO Fisheries and Aquaculture Department [online]. Rome. Updated 2006 15 09.[Cited 10 June 2010]fao.org
[31]Ministry of Food, Agriculture and Fisheries, IslandInformationsseite des isländischen "Ministry of Food, Agriculture and Fisheries"government.is
[83]Fossa JH, Mortensen PB, Furevik DM2002The deep-water coral Lophelia pertusa in Norwegian waters: distribution and fishery impacts Hydrobiologia 471:1-12
[158]Fisheries and Oceans Canada, DFOHomepage: Fisheries and Oceans CanadaDFO-Kanada
[178]FAO Food and Agriculture Organization2016Abandoned, lost and discarded gillnets and trammel nets, Methods to estimate ghost fishing mortality, and the status of regional monitoring and management FAO Fisheries and Aquaculture Technical Paper 600, FOOD AND AGRICULTURE ORGANIZATION OF THE UNITED NATIONS, Rome, 2016
[229]Froese, R. and D. Pauly. Editors.2011FishBase. World Wide Web electronic publication.
www.fishbase.org, version (06/2011).
fishbase
[279]North-West-Atlantic-Fisheries-Organisation (NAFO)Northwest Atlantic Fisheries Organization, Homepagenafo.int
[540]North-West-Atlantic-Fisheries-Organisation (NAFO)Homepage: NAFO Scientific Council Research (SCR) Documentsnafo.int
[707]North-West-Atlantic-Fisheries-Organisation (NAFO)Homepage: NAFO Scientific Council Summary (SCS) Documentsnafo.int
[709]North-West-Atlantic-Fisheries-Organisation (NAFO)Northwest Atlantic Fisheries Organization Conservation and Enforcement Measuresnafo.int
[808]James Lindholm J, Gleason M, Kline D, Clary L, Rienecke S, Cramer A, Los Huertos M2015Ecological effects of bottom trawling on the structural attributes of fish habitat in unconsolidated sediments along the central California outer continental shelf Fishery Bulletin 113:82-96
[1241]Europäische Union (EU)2021VERORDNUNG (EU) 2021/92 DES RATES vom 28. Januar 2021 zur Festlegung der Fangmöglichkeiten für 2021 für bestimmte Fischbestände und Bestandsgruppen in den Unionsgewässern sowie für Fischereifahrzeuge der Union in bestimmten Nicht-Unionsgewässerneuropa.eu
[1256]Knapman P, Scarcella G, Blyth-Skyrme R2020MSC SUSTAINABLE FISHERIES CERTIFICATION, Canada 0AB 2+3KLMNO Greenland Halibut Bottom Trawl and Gillnet Fishery; Public Certification Report, Lloyd’s Registermsc.org
[1257]Grant SM, Hiscock W2014Post-capture survival of Atlantic wolffish (Anarhichas lupus) captured by bottom otter trawl: Can live release programs contribute to the recovery of species at risk? Fisheries Research, V. 151, pp. 169-176