Kap-Seehecht tief (Merluccius paradoxus)
gültig 10/2025 - 10/2026

Zugehörige Fischart
Archiv
Allgemeine Informationen
| Ökoregion: | Benguelastrom, Agulhasstrom |
| Fanggebiet: | Südafrika FAO 47 (Südostatlantik) |
| Art: | Merluccius paradoxus |
Wissenschaftliche Begutachtung
Universität von Kapstadt (Südafrika), Marine Resource Assessment and Management Group (MARAM) des Department of Mathematics and Applied Mathematics, www.maram.uct.ac.za
Methode, Frequenz
Die ausführliche Bestandsberechnung für Kap-Seehecht tief (Merluccius paradoxus) findet derzeit alle zwei Jahre statt. Eine routinemäßige Überprüfung wird aber jedes Jahr durchgeführt, um sicherzustellen, dass die Bestandsentwicklung nicht von den Vorhersagen abgewichen ist. Verwendet werden Fangdaten und Daten aus unabhängigen wissenschaftlichen Forschungsreisen (keine Forschungsreise in 2025). Die Begutachtung erfolgt getrennt für die beiden Arten Kap-Seehecht flach (M. capensis) und Kap-Seehecht tief (M. paradoxus) für die gesamte südafrikanische Küste. Die gemischten Fänge der zwei Bestände werden mathematisch unter Verwendung der Fangtiefe und der Fischlänge getrennt. Der Laicherbiomasse-Zielwert (Weibchen) nach dem Konzept des höchstmöglichen nachhaltigen Dauerertrages (Bmsy) ist definiert. Die fischereiliche Sterblichkeit wird berechnet, findet aber keine Anwendung im Management. Die Fangempfehlung (TAC) wird auf Basis der aktuellen Bewirtschaftungsregel („Operational Management Procedure“, OMP-2022) berechnet und auf die beiden Bestände verteilt. Haupttreiber bei der Festlegung der Höchstfangmengen sind die Biomassedaten aus kommerzieller Fischerei und Forschungsfahrten. [1547] [1548] [persönliche Mitteilung, A. Ross-Gillespie, Kapstadt, Feb. 2020]
Wesentliche Punkte
2025: Der Bestand des Kap-Seehecht tief (M. paradoxus) liegt über dem Zielwert des maximalen nachhaltigen Dauerertrages (Bmsy). Auch der Fischereidruck liegt auf einem Niveau, das es ermöglicht, diese Ressource nach dem Konzept zur Erlangung des höchstmöglichen nachhaltigen Dauerertrag zu bewirtschaften. Die Aktualisierung für 2025 deutet aber darauf hin, dass sich der seit 2020 zu beobachtenden Abwärtstrend in der Biomasse des Bestandes fortsetzt. [1547] [1548]
Bestandszustand
Laicherbiomasse (Reproduktionskapazität) |
|---|
Referenzwerte nicht definiert (nach Vorsorgeansatz) |
innerhalb der Schwankungsbreite um den Zielwert (nach Managementplan) |
innerhalb der Schwankungsbreite um den Zielwert (nach höchstem Dauerertrag) |
Fischereiliche Sterblichkeit |
|---|
Referenzwerte nicht definiert (nach Vorsorgeansatz) |
Referenzwerte nicht definiert (nach Managementplan) |
Referenzwerte nicht definiert (nach höchstem Dauerertrag) |

Bestandsentwicklung
Geringe Fänge von Kap-Seehecht tief (M. paradoxus) sind ab 1942 verzeichnet, nennenswerte Fänge allerdings erst in den 1950er Jahren mit einem schnellen Anstieg bis 1972. Die Laicherbiomasse der Weibchen zeigte ab Ende der 1950er Jahre eine schnelle Abnahme und fiel unter den heutigen MSY-Zielwert (MSY=maximaler nachhaltiger Dauerertrag). Mit wenigen Einschränkungen war die Seehechtfischerei vor Südafrika bis 1977 für die internationale Fischerei frei zugänglich und nicht durch Fangmengenbegrenzungen reguliert. Nach Ausweitung der ausschließlichen Wirtschaftszone auf 200 sm wurden die Aktivitäten ausländischer Schiffe 1977 stark reduziert. Nach der starken Nutzung von Kap-Seehecht Ende der 1960er bis Anfang der 1970er Jahre wurde eine konservative Wiederaufbau-Strategie verfolgt. Durch gesetzliche Höchstfangmengen (TACs) wurden die Fänge gesenkt. Mit Reduzierung der Entnahme konnte ein langsamer Biomasse-Anstieg über Bmsy erreicht werden, sie nahm aber aufgrund schwacher Nachwuchsproduktion nach 1996 wieder ab. Nach erneuter Reduzierung der Entnahme wuchs die Laicherbiomasse nach 2010 an, liegt über dem aktuellen Bmsy-Zielwert, zeigt aber eine abnehmende Tendenz. [535] [1547] [1548] [persönliche Mitteilung, A. Ross-Gillespie, Kapstadt, Feb. 2020]
Ausblick
Die Bestände des südafrikanischen Kap-Seehechts befinden sich im grünen Bereich. Die Aktualisierung für 2025 deutet aber darauf hin, dass sich der seit 2020 zu beobachtenden Abwärtstrend in der Biomasse des Bestandes Kap-Seehecht tief (M. paradoxus) fortsetzt. Die Fangmöglichkeiten werden daher voraussichtlich mittelfristig sinken. [1547] [1548]
Umwelteinflüsse auf den Bestand
Beide Kap-Seehecht-Bestände unternehmen horizontale Wanderungen in Abhängigkeit von Umweltbedingungen und Nahrungsverfügbarkeit. Außerdem werden tägliche Vertikalwanderungen durchgeführt. Tagsüber sammeln sich die Tiere nah am Boden, nachts trennen sie sich und steigen zum Fressen in die Wassersäule auf. Der „tiefe“ Bestand laicht in tieferem Wasser als M. capensis, und Strömungen spielen eine große Rolle bei der Verdriftung von Eiern und Larven. [455] [1548]
Wer und Wie
Seit 1991 wird der südafrikanische Kap-Seehecht im Rahmen einer Bewirtschaftungsregel („Operational Management Procedure“, OMP) genutzt, die alle vier Jahre überprüft und überarbeitet wird. Ein stabilisierendes Element schränkt die jährliche Fluktuation der Fangmengen (TACs) ein (OMP-2022 erlaubt ± 5 %). Die Fangempfehlung wird auf Basis der OMP berechnet. Die aktuelle OMP-2022 enthält eine TAC-Obergrenze von 160.000 t und fixiert die TAC 2023 auf 138.760 t. Da die getrennte Regulierung der zum Teil gemeinsam gefangenen Bestände nicht möglich ist, gibt es einen summierten Gesamt-TAC. Die Bewirtschaftung erfolgt außerdem über technische Regularien (z.B. Maschenöffnungen), Gebietsschließungen und saisonale Schließungen. [535] [1547] [1548]
Differenz zwischen Wissenschaft und Management
Seit 1991 ist die gesetzliche Höchstfangmenge (TAC) für südafrikanischen Kap-Seehecht kaum von den wissenschaftlichen Empfehlungen abgewichen. Die Summe der Fänge lag seit 2014 nur 2021 über dem Gesamt-TAC. [535] [1547] [1548]
Karten
Verbreitungsgebiet

Managementgebiet

Der hier betrachtete Bestand Kap-Seehecht tief (M. paradoxus) kommt entlang der gesamten südafrikanischen Küste in 110 bis über 1.000 m Wassertiefe vor. Der Verbreitungs-Schwerpunkt liegt zwischen 200 und etwa 800 m. Das Vorkommen überlappt sich also teilweise mit der Verbreitung von Kap-Seehecht flach (M. capensis). Das Management erfolgt über eine Kap-Seehecht Höchstfangmenge (TAC) gemeinsam für beide Arten. [454] [1547] [1548]
Anlandungen und legale Höchstfangmengen (TACs) (in 1.000 t)
| Gesamtfang | Anlandungen 2024: 94,5 (Summe beide Bestände: 119,9); davon 92 % Schleppnetze und 8 % Langleinen |
| TAC (beide Arten) | 2008: 130,5 2009: 118,6 2010: 119,8 2011: 131,8 2012: 144,7 2013: 156,1 2014: 155,3 2015: 147,5 2016: 147,5 2017: 140.1 2018: 133,1 2019: 146,4 2020: 146,4 2021: 139,1 2022: 132,2 2023: 138,8 2024: 145,7 2025: 151,7 [1547] [1548] |
IUU-Fischerei
Nicht gemeldete und falsch gemeldete Fänge sind in dieser Fischerei möglich, aber wahrscheinlich vernachlässigbar. Die Summe der Fänge liegt seit 1991 im Rahmen der TACs, meist sogar leicht darunter. [535] [1547] [1548]
Struktur und Fangmethode
Kap-Seehecht tief (M. paradoxus) wird gemeinsam mit Kap-Seehecht flach (M. capensis) in der Hochsee-Schleppnetzfischerei gefangen. Zu einem viel geringeren Teil werden Langleinen eingesetzt. [454] [1547] [1548]
Beifänge und Rückwürfe
Kingklip (Genypterus capensis) und Seeteufel sind wertvolle Beifangarten der Seehecht-nutzenden Fischereien, die teilweise gezielt beigefangen und angelandet werden. Für beide sind Beifanglimits pro Fangreise und pro Jahr festgelegt (vorsorgliche Fangbegrenzungen (precautionary upper catch limit, PUCL)), da die Kap-Seehecht-Fischerei einen Einfluss auf die Bestände haben kann. Außerdem gibt es für einige Arten eine „move-on“ Regel, die bei Erreichen einer bestimmten Beifangmenge das erneute Befischen einer Stelle verbietet. Für Beifänge von Kap-Seehecht in der Fischerei auf Kap-Stöcker wird eine Seehecht-Beifangquote bereitgestellt. [571] [572] [891] [1548]
Einflüsse der Fischerei auf die Umwelt
In der Schleppnetz- und Langleinen-Fischerei kann es in unterschiedlichem Ausmaß zu Beifang von Seevögeln, Haien, Rochen und Schildkröten kommen. Verschiedene Methoden zur Vermeidung von Seevogelbeifang sind im Einsatz (z.B. Tori Lines bzw. Scheuchbänder). Durch den Einsatz von Grundschleppnetzen können Bodenlebensgemeinschaften geschädigt werden. Artenzusammensetzung, Biomasse und Nahrungsgefüge können sich erheblich verändern. Um solche Schädigungen zu reduzieren gibt es u.a. eine Beschränkung der Fangtätigkeit der Grundschleppnetzflotte (sowohl in der Tiefsee als auch in Küstennähe) auf das sogenannte „Trawl Ring Fence“-Gebiet. Dies verhindert eine Ausweitung in andere Gebiete bevor mögliche Einflüsse untersucht sind und dient dem Schutz einzelner Fischarten und mariner Lebensräume. Die Erfassung und Erforschung empfindlicher Lebensräume dauert derzeit noch an. [7] [8] [1547] [1548]
Biologische Besonderheiten
Die Biologie sowie die räumliche und zeitliche Verbreitung der zwei Kap-Seehecht-Arten Merluccius capensis und M. paradoxus ist gut untersucht. M. capensis kommt von Süd Angola bis ins nördliche KwaZulu-Natal, M. paradoxus hingegen von Nord Namibia bis Süd Mozambique vor. Beide in Südafrika vorkommenden Bestände sind entlang der gesamten südafrikanischen Küste verbreitet und werden inzwischen getrennt begutachtet. Die Verbreitungsgebiete des Kap-Seehechts (tief) (M. paradoxus) und des Kap-Seehechts (flach) (M. capensis) überschneiden sich entlang des Kontinentalschelfs und des oberen Kontinentalabhangs Südafrikas. Beide Arten besiedeln unterschiedliche Tiefen, kommen jedoch in Tiefen zwischen etwa 110 und 500 m gemeinsam vor. Eine Vermischung mit den Populationen vor Namibia (besonders M. paradoxus) ist möglich, aber nicht nachgewiesen. [454] [455] [1548]
Zusätzliche Informationen
Die Begutachtungs- und Managementeinheiten für den Kap-Seehecht haben sich mehrfach geändert. Aus einem einheitlichen südafrikanischen „Bestand“ wurden zunächst zwei nach Küste getrennte „Bestände“ (West- und Südküste, Arten gemischt). Seit 2005 erlaubt die Datenlage mit Hilfe mathematischer Modelle eine Trennung der Arten, und es erfolgt nun eine getrennte Begutachtung jeweils für die gesamte südafrikanische Küste für Kap-Seehecht flach (Merluccius capensis) und Kap-Seehecht tief (M. paradoxus). M. capensis und M. paradoxus sehen sich sehr ähnlich, und das angelandete und verarbeitete Produkt kann nur schwer nach Art identifiziert werden. Sie kommen daher unter dem gleichen Namen auf den Markt (in Deutschland als Seehecht oder Kap-Seehecht). Hauptexportmärkte sind Europa, Australien und die USA. [13] [14] [454] [1548]
Zertifizierte Fischereien
Eine Fischerei auf Kap-Seehecht (Merluccius capensis und M. paradoxus) ist seit 2006 nachhaltigkeitszertifiziert nach den Standards des Marine Stewardship Councils (MSC) (alle Angaben ohne Anspruch auf Vollständigkeit). [4] Siehe:
fisheries.msc.org/en/fisheries/south-africa-hake-trawl/@@view
Soziale Aspekte
Die südafrikanische Kap-Seehecht-Fischerei ist die derzeit wertvollste Fischerei des Landes. Das gilt sowohl für den Ertrag als auch für die Anzahl der Arbeitsplätze. Es werden Fahrzeuge unterschiedlichster Größe eingesetzt, von kleinen Booten bis hin zu großen, auf See verarbeitenden Fabrikschiffen in der Hochsee-Fischerei. [454] [455] [535] [1548]
Marktdaten: Alle Seehechtarten auf dem deutschen Markt zusammengefasst..
2022 (vorl.): Verbrauch in Deutschland: 12.160 t (2021: 5.999 t), Marktanteil (Fische, Krebse, Weichtiere): 1,1 % (2021: 0,5 %) [13] [14]
| Anlandungen (in 1.000 t) | Fänge (in 1.000 t) | Laicherbiomasse (in 1.000 t) | Laicherbiomasse Zustand | Fischereiliche Sterblichkeit | Anmerkungen (insbesondere Managementplan) | Gültigkeit | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Kap-Seehecht flach (M. capensis) | 25,4 | - | - | Laicherbiomasse Weibchen nur relativ |
10/2025 - 10/2026 | ||
| Kap-Seehecht tief (M. paradoxus) | 94,5 | - | - | Laicherbiomasse Weibchen nur relativ |
10/2025 - 10/2026 | ||
| Neuseeland Chatham Rise HAK4 (M. australis) | 0,2 | - | 18,2 | Anl. 2020/21, Begutachtung 2020 |
05/2020 - 05/2024 | ||
| Neuseeland Sub-Ant. HAK1 (M. australis) | 1,5 | - | 36,5 | Anl. 2020/21, Begutachtung 2021 |
05/2021 - 05/2024 | ||
| Neuseeland Westküste HAK7 (M. australis) | 1,4 | - | 30,4 | Anl. 2020/21, Begutachtung 2022 |
05/2022 - 05/2024 | ||
| Nördlicher europ. (M. merluccius) | 49,6 | 53,7 | 117,0 | EU-Mehrjahresplan |
06/2025 - 06/2026 | ||
| Nordostpazifik (M. productus) | 320,2 | 320,2 | - | USA & Kanada |
02/2023 - 02/2024 | ||
| Patagon. Seehecht (M. hubbsi) Nord | 35,9 | - | 123,1 | Anl., Laicherbiomasse & Zustand: 2021, Laicherbiomasse Modell 2 |
12/2022 - 12/2024 | ||
| Patagon. Seehecht (M. hubbsi) Süd | 287,3 | - | 494,0 | - |
12/2013 - 12/2014 | ||
| Südlicher europ. (M. merluccius) | 7,2 | 7,8 | 22,9 | EU-Mehrjahresplan |
06/2025 - 06/2026 |
Klassifizierung nach dem Ansatz des höchstmöglichen nachhaltigen Dauerertrages (MSY), durch den ICES bis 2020 oder analog zu dessen Einteilung:
| Symbol | Biomasse | Bewirtschaftung (fischereiliche Sterblichkeit) |
|---|---|---|
| innerhalb der Schwankungsbreite um den Zielwert | angemessen oder unternutzt | |
| außerhalb der Schwankungsbreite um den Zielwert | übernutzt | |
| Zustand unklar, Referenzpunkte nicht definiert und/oder unzureichende Daten | Zustand unklar, Referenzpunkte nicht definiert und/oder unzureichende Daten |
| Autor | Jahr | Titel | Quelle | |
|---|---|---|---|---|
| [4] | Marine Stewardship Council (MSC) | Fisch und Meeresfrüchte aus zertifiziert nachhaltiger Fischerei | msc.org | |
| [7] | Kaiser MJ, Ramsay K, Ramsay K, Richardson CA, Spence FE, Brand AR | 2000 | Chronic fishing disturbance has changed shelf sea benthic community structure | Journal of Animal Ecology 69:494-503 |
| [8] | Hiddink JG, Jennings S, Kaiser MJ, Queirós AM, Duplisea DE, Piet GJ | 2006 | Cumulative impacts of seabed trawl disturbance on benthic biomass, production, and species richness in different habitats | Canadian Journal of Fisheries and Aquatic Sciences 63:721-736 |
| [13] | Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) | Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) Homepage | ble.de | |
| [14] | Fisch-Informationszentrum e.V. (FIZ) | Fisch-Informationszentrum e.V. Homepage | fischinfo.de | |
| [454] | Rademeyer RA, Butterworth DS, Plaganyi EE | 2008 | Assessment of the South African hake resource taking its two-species nature into account | African Journal of Marine Science 30 (2): 263-290 |
| [455] | Powers J, Tingley G , Japp D, Combes J, Hough A | 2010 | MSC Reassessment Report for South African Hake Trawl Fishery Certificate No: MML-F-005, Client: SADSTIA - South African Deep Sea Trawling Industry Association, Version: 5 Public Certification Report | msc.org |
| [535] | Rademeyer RA, Butterworth DS, Plaganyi EE | 2008 | A history of recent bases for management and the development of a species-combined Operational Management Procedure for the South African hake resource. | African Journal of Marine Science 30(2): 291-310 |
| [571] | Attwood CG, Petersen SL, Kerwath SE | 2011 | Bycatch in South Africa’s inshore trawl fishery as determined from observer records | ICES Journal of Marine Science 68(10), 2163–2174 |
| [572] | Petersen S, Nel D, Ryan P, Les Underhill L (Eds.) | 2008 | Understanding and Mitigating Vulnerable Bycatch in southern African Trawl and Longline Fisheries | WWF South Africa Report Series - 2008/Marine/002. 262 pp |
| [891] | Andrews J, Groeneveld J, Pawson M | 2015 | South Africa Hake Trawl Fishery, Public Certification Report, INTERTEK FISHERIES CERTIFICATION, May 2015, Ref: 82007 | msc.org |
| [1547] | A Ross-Gillespie, DS Butterworth, T Maphumulo | 2025 | Update to the hake Reference Case Operating Model with inclusion of the 2024 commercial data. | FISHERIES/2025/OCT/SWG-DEM/17 |
| [1548] | Department of Forestry, Fisheries and the Environment (DFFE) | 2025 | Status of the South African marine fishery resources 2025. Cape Town: DFFE |



