Bestandsdatenblatt

Dorsch westliche Ostsee

Gültig 05/2019 - 05/2020

Allgemeine Informationen


Ökoregion:Ostsee
Fanggebiet:westliche Ostsee (22-24) FAO 27
Art:Gadus morhua

Wissenschaftliche Begutachtung

Internationaler Rat für Meeresforschung (ICES), Kopenhagen, www.ices.dk

Methode, Frequenz

Jährliche analytische Bestandsberechnung (seit 2015 bestands- und nicht mehr gebietsbezogen) mit Vorhersage unter Verwendung von Fangdaten aus der kommerziellen und der Freizeitfischerei und drei unabhängigen wissenschaftlichen Forschungsreisen. Die Referenzwerte nach dem Konzept zur Erlangung des höchstmöglichen nachhaltigen Dauerertrages (Fmsy, MSY-Btrigger) sowie nach Vorsorgeansatz (Blim, Bpa, Flim, Fpa) sind definiert. Die Bestandsberechnung ist eher unsicher, Ursache ist vor allem die Vermischung mit östlichem Dorsch in ICES-Gebiet 24. Rückwürfe gehen in die Bestandsberechnung ein. [1119] [1123]

Wesentliche Punkte

2019 wurden Bestandsberechnung und Referenzwerte überarbeitet. Die Referenzwerte für die Laicherbiomasse liegen nun erheblich niedriger als bisher, die Vorsorgewerte für den Fischereidruck sind höher. Die Laicherbiomasse ist weiter gestiegen, hat aber den grünen Bereich gerade noch nicht erreicht. Der Fischereidruck wurde weiter reduziert, bleibt aber über dem Referenzwert zur Erlangung des höchstmöglichen nachhaltigen Dauerertrages (Fmsy). Die aktuelle Bestandsberechnung hat die Stärke des starken Jahrganges (2016) um 54% nach unten korrigiert, die Jahrgänge 2017 und 2018 sind noch schwächer als der des Jahres 2015. [1119] [1123]

Bestands­zustand

Laicherbiomasse (Reproduktionskapazität)

  erhöhtes Risiko (nach Vorsorgeansatz)
 

  unter dem Grenzwert (nach Managementplan)

  außerhalb der Schwankungsbreite um den Zielwert (nach höchstem Dauerertrag)

Fischereiliche Sterblichkeit

  nachhaltig bewirtschaftet (nach Vorsorgeansatz)

  innerhalb der Schwankungsbreite um den Zielwert (nach Managementplan)

  übernutzt (nach höchstem Dauerertrag)

Bestands­entwicklung

Wie die meisten marinen Fischbestände in der Ostsee ist auch der Dorsch in der westlichen Ostsee stark von den Umweltbedingungen abhängig. Der ICES hat 2015 erstmals für den westlichen Dorsch eine bestandsspezifische Berechnung vorgelegt. Die Laicherbiomasse schwankt seit 2009 um den Limit-Referenzwert (Blim), ist in den letzten zwei Jahren in Folge des starken 2016er-Jahrgangs aber gestiegen und liegt nun nah am Referenzwert zur Erlangung des höchstmöglichen nachhaltigen Dauerertrages (MSY-Btrigger). Die fischereiliche Sterblichkeit war in den letzten 20 Jahren ununterbrochen viel zu hoch (meist über 1), konnte in den letzten fünf Jahren aber reduziert werden. Sie liegt nun weit unter dem Vorsorgereferenzwert (Fpa), aber noch über Fmsy. Der grau schattierte Bereich in der Grafik zeigt die Spanne der Referenzwerte des Managementplanes (obere und untere Grenze). Die Nachwuchsproduktion ist variabel und seit 1999 gering. Der 2016er Jahrgang ist der mit Abstand stärkste der letzten Jahre, seine Stärke wurde nun aber nach unten korrigiert. Die Jahrgänge 2015, 2017 und 2018 sind die schwächsten der Zeitreihe. [1119] [1123]

Ausblick

Die aktuelle Bestandsberechnung hat die Stärke des einzigen starken Jahrganges (2016) um 54% nach unten korrigiert. Dennoch bleibt dieser Jahrgang der herausragende der letzten Jahre. 2015, 2017 und nun auch 2018 haben dagegen nur schwache Jahrgänge hervorgebracht, die Perspektive für diesen Bestand ist daher derzeit nicht gut. Die Fangmengen müssen daher erneut reduziert werden und werden dann niedrig bleiben, bis ein neuer stärkerer Jahrgang auftritt. [1119] [1123]

Umwelt­einflüsse auf den Bestand

Anders als in den meisten anderen Meeresgebieten sind die marinen Fischbestände im Brackwassermeer Ostsee stark von den Umweltbedingungen abhängig. Insbesondere für die erfolgreiche Nachwuchsproduktion (Reproduktion) benötigen die Dorsche salz- und sauerstoffreiches Wasser, das aus der Nordsee in die westliche Ostsee einströmen muss. Sauerstoffarmut in Bodennähe, z.B. durch natürliche oder durch den Menschen erzeugte Nährstoffeinträge in die Ostsee verursacht, ist für die Dorschreproduktion besonders nachteilig. Sie beeinflusst auch die Verbreitung des Bestandes. Die starken Einstromereignisse zwischen Dezember 2014 und Anfang 2016 haben die hydrografischen Bedingungen nur kurzfristig verbessert, ohne sich aber unmittelbar positiv auf diesen Bestand auszuwirken. [93] [94] [1119] [1123]

Wer und Wie

Das Management der kommerziellen Fischerei erfolgt durch die Europäische Union. Ein neuer EU-Managementplan für Dorsch und alle pelagischen Bestände der Ostsee ist 2016 in Kraft getreten. Er ist Basis für die Fangempfehlung. Weitere Managementinstrumente sind Verordnungen zu Maschenweiten und Selektionseinrichtungen der Netze (z.B. Bacoma), eine Laichschonzeit wurde für 2019 nicht eingerichtet. Seit Januar 2015 gilt in der Ostsee ein generelles Rückwurfverbot für Dorsche sowie eine Referenzmindestgröße für die Bestandserhaltung von 35 cm (siehe auch unter Beifänge und Rückwürfe). Die Freizeitfischerei, überwiegend durch Angler durchgeführt, entnimmt erhebliche Fangmengen an westlichem Dorsch. 2017 und 2018 wurde sie durch maximale Tagesfangmengen pro Angler (fünf Dorsche) und eine Laichschonzeit (drei Tiere pro Angler und Tag) erstmalig reguliert und leistet so einen Beitrag zur Bestandserholung. 2019 gilt eine maximale Tagesfangmenge pro Angler von sieben Dorschen (keine Laichschonzeit). [750] [977] [1055] [1112] [1119] [1123]

Differenz zwischen Wissen­schaft und Management

2005-2009 wurde die legale Höchstfangmenge (TAC) teilweise erheblich oberhalb der wissenschaftlichen Empfehlung festgesetzt. 2010 bis 2014 stimmten Fangempfehlung und festgesetzte TACs nominell überein (im Rahmen des Dorsch-Managementplans, der jedoch eine zu hohe Zielsterblichkeit beinhaltete), 2015 wurde der TAC jedoch nicht annähernd so stark reduziert wie auf Basis des MSY-Ansatzes empfohlen. Die wissenschaftliche Fangempfehlung bezieht sich seit 2016 nur auf Westdorsch, der TAC berücksichtigt seitdem jedoch auch die Fänge von Ostdorsch in Gebiet 24. Die Zahlen weichen daher voneinander ab. Der TAC für 2017 wurde höher festgesetzt, als sich aus den Fangempfehlungen für den Bestand ableiten ließe. Allerdings wurde 2017 erstmalig auch die Freizeitfischerei beschränkt. Für 2018 und 2019 wurde der TAC niedriger festgelegt als nach Managementplan möglich. Seit 2004 (Aufteilung der Managementgebiete beider Dorschbestände) wurde die erlaubte Fangmenge 2008, 2017 und 2018 überschritten. [1119] [1123]

Karten

Verbreitungsgebiet

Managementgebiet

Verbreitungs- und Managementgebiet für Westdorsch decken sich, allerdings vermischen sich in der Arkonasee (ICES-Gebiet 24) West- und Ostdorsch und werden gemeinsam gefangen. [1119] [1123]

Anlandungen und TACs (in 1.000 t)

Gesamtfang 2018 (nur Westdorschbestand): 5,3 (3,6 kommerzielle Anlandungen – Schleppnetze 56%, passive Geräte (z.B. Kiemennetze) 44%, 0,2 Rückwürfe, 1,6 Freizeitfischerei)
Kommerzielle Anlandungen in Gebieten 22-24 (West- und Ostdorsch): 5,9
TACs (schließen Ostdorschfänge in 24 ein)2007: 26,7  2008: 19,2  2009: 16,3  2010: 17,7  2011: 18,8  2012: 21,3  2013: 20,0  2014: 17,0  2015: 15,9  2016: 12,7  2017: 5,6  2018: 5,6  2019: 9,5   [1112] [1119] [1123]

IUU-Fischerei

In der westlichen Ostsee werden nicht- und falschberichtete Fänge nicht mehr als wesentliches Problem angesehen. 2006-2008 gab es Hinweise, dass Fänge im Kattegat illegal als aus der westlichen Ostsee gefischt berichtet wurden, was den Bestand produktiver erscheinen lassen könnte. Dieses Schlupfloch wurde ab 2009 geschlossen. Es gibt Rückwürfe von Dorsch aus diesem Bestand, die seit 2015 ganz überwiegend illegal sind. Offiziell berichtete untermaßige Anlandungen umfassen nur einen Bruchteil der wahrscheinlichen Fänge Untermaßiger. [1119] [1123]

Struktur und Fangmethode

Alle Ostsee-Anrainerstaaten unterhalten gerichtete Fischereien. Der Dorsch der westlichen Ostsee wird überwiegend in einer gemischten Grundfisch-Fischerei gemeinsam mit verschiedenen Plattfischen gefangen. Er wird hauptsächlich mit Grundschleppnetzen für die menschliche Ernährung gefischt, außerdem werden z.B. Stellnetze verwendet. Treibnetze und Baumkurren dürfen in der Ostsee nicht eingesetzt werden. Wegen der wenigen Zielarten ist die Fischerei in der Ostsee eher einfach strukturiert. [206] [1119] [1123]

Beifänge und Rückwürfe

Seit dem 1. Januar 2015 ist der Rückwurf von Dorsch in der Ostsee generell verboten. Ausgenommen sind Dorsche aus Fischfallen und Reusen. Sie dürfen aufgrund hoher Überlebensraten zurückgesetzt werden. Auch durch Fraß beschädigter Fisch ist vom Anlandegebot ausgenommen. Tiere unter der Referenzmindestgröße für die Bestandserhaltung von 35 cm müssen angelandet und auf die Fangquoten angerechnet werden, dürfen aber nicht für den menschlichen Konsum verwendet werden. Bezogen auf den kommerziellen Gesamtfang aus diesem Bestand betrug der illegale kommerzielle Rückwurf 2016 2,3%, 2017 4,5% und 2018 4,2%. Der Anstieg ist wahrscheinlich auf den starken 2016er Jahrgang zurückzuführen, der langsam in die Fischerei einwächst. Die Rückwurfmenge unterscheidet sich in den einzelnen Gebieten. Die Menge der Plattfisch-Rückwürfe ist nicht vollständig bekannt. [737] [750] [977] [1055] [1119] [1123]

Einflüsse der Fischerei auf die Umwelt

Durch den Einsatz von Grundschleppnetzen können Bodenlebensgemeinschaften geschädigt werden. Artenzusammensetzung, Biomasse und Nahrungsgefüge können sich erheblich verändern. In ICES-Gebiet 23 (Öresund) ist der Einsatz von Schleppnetzen aufgrund des hohen Schiffverkehrs fast gänzlich verboten. In Stellnetzfischereien (Kiemennetze) können – abhängig von Ort und Jahreszeit –Beifänge von Seevögeln und Meeressäugern auftreten. [30] [97] [208]

Biologische Besonder­heiten

Ostseedorsch kann über 20 Jahre alt werden. Dieser Bestand laicht in den tiefen Bereichen der westlichen Ostsee, überwiegend tiefer als 20 m. In ICES-Gebiet 22 ist Hauptlaichsaison von Februar bis April, in Gebiet 24 hingegen von Juni bis Juli. In Gebiet 24 handelt es sich um eine Mischung von Tieren östlichen und westlichen Ursprunges.
Der kleine aber produktive Dorsch-Bestand der westlichen Ostsee ist von der abrupten Änderung der Umweltbedingungen Mitte der 1990er Jahre („regime shift“) und den daraus und aus zu starker Befischung resultierenden Veränderungen im Räuber-Beute-Gefüge (”Dorsch-Sprott-Schaukel”) weniger betroffen als der östliche Bestand. Trotzdem treten starke Nachwuchsjahrgänge insbesondere nach Salzwasser- Einstromereignissen aus der Nordsee auf, von denen man annimmt, dass sie in den letzten Jahrzehnten immer seltener wurden. Ende 2014 war jedoch der stärkste Salzwassereinstrom seit 60 Jahren zu verzeichnen, weitere Einströme wurden in den folgenden Wintern detektiert. Die Entnahme durch den Menschen muss an die variablen und vom Menschen nicht beeinflussbaren Bedingungen angepasst werden. [93] [94] [1119] [1123]

 

Zusätzliche Informationen

Bis 2015 war es technisch kaum möglich, die beiden Dorschbestände zu trennen. Es war aber lange bekannt, dass eine große, aber nicht quantifizierbare Menge Ostdorsch westlich Bornholms (Arkonasee, SD24) gefischt wurde. 2015 konnte durch eine Kombination aus genetischen Methoden und Gehörstein-Umrissanalysen eine Zeitserie (ab 1994) der Anteile von Ost- und Westdorsch in der Arkonasee angefertigt werden. Das Gebiet 24 wird nun in der Berechnung beider Bestände als Mischgebiet behandelt. Aktuell bestehen im Schnitt zwei Drittel der Dorschfänge in Gebiet 24 aus Ostdorsch, von Ost nach West abnehmend. Ab Sommer 2019 wird es voraussichtlich zu Einschränkungen in der Nutzbarkeit der Dorschquote in Gebiet 24 kommen, weil der Dorsch der östlichen Ostsee auch hier geschützt werden soll.
Dorsch ist für die Ostseefischerei von herausragender Bedeutung, der Wiederaufbau der Bestände ist daher vorrangiges Ziel des Fischereimanagements. [13] [14]

Zertifizierte Fischereien

Bislang ist keine Dorschfischerei in der westlichen Ostsee nach einem der gängigen Nachhaltigkeitsstandards zertifiziert.

Soziale Aspekte

Die Dorschfischerei in der westlichen Ostsee wird überwiegend mit kleinsten bis mittelgroßen Fahrzeugen durchgeführt. Diese Fischereibetriebe haben erhebliche Bedeutung für die strukturschwachen Gebiete an den Küsten der Anrainerstaaten. Die Fahrzeuge fahren unter EU-Flaggen, die Arbeitsbedingungen an Bord und die Entlohnung erfolgt daher nach EU-Regeln. [13] [185] [1119] [1123]

Marktdaten: Verschiedene Kabeljau-/Dorscharten auf dem deutschen Markt zusammengefasst.

2018 (vorl.): Verbrauch in Deutschland: 24.820 t (2017: 24.610 t), Marktanteil (Fische, Krebse, Weichtiere): 2,2% (2017: 2,1%) [13] [14]

Anlandungen (in 1.000 t)Fänge (in 1.000 t)Laicherbiomasse (in 1.000 t)Laicherbiomasse ZustandFischereiliche SterblichkeitAnmerkungen (insbesondere Managementplan)Gültigkeit
FAO21 Bay of Fundy (4X5Yb) (Kanada) 0,7 - - Anld 2015 07/2017 -
07/2018
FAO21 Flemish Cap (NAFO 3M) - 14,3 - Anldg 2014 06/2015 -
12/2017
FAO21 Georges Bank (5Z) (USA) 2,0 2,1 6,2 SSB & Anl. 2014 10/2015 -
06/2018
FAO21 Grand Banks S. (NAFO 3NO) - 0,7 38,5 Anl. 2014, SSB 2015, Fischerei geschl. 06/2015 -
06/2018
FAO21 Gulf of Maine (5Y) (USA) 1,4 1,5 2,2 SSB (1. Modell) & Anl. 2014 10/2015 -
06/2018
FAO21 Gulf St. Law. N. (3Pn4Rs) (Kanada) 1,3 - - Anlandungen 2016 08/2017 -
08/2019
FAO21 Gulf St. Law. S. (4TVn) (Kanada) 0,1 - 34,0 Anld 2014, SSB 2015, Fischerei geschl. 01/2016 -
07/2018
FAO21 Labrador (2GH) (Kanada) - - - Fischerei geschlossen 08/2011 -
05/2014
FAO21 NAFO (3Ps) (Kanada) 6,8 - - Anlandungen 2015/16 12/2017 -
12/2018
FAO21 Northern cod (2J3KL) (Kanada) 10,2 - 298,7 Anld. 2016, SSB 2015 07/2017 -
07/2018
FAO21 West Grönl. Inshore NAFO 1 22,3 22,3 29,8 - 06/2019 -
06/2020
FAO27 Färöer Bank (5.b2) - - - Anlandungen 2015: 17 t 06/2016 -
12/2019
FAO27 Färöer Plateau (5.b1) 5,4 5,4 33,0 - 12/2018 -
12/2019
FAO27 Irische See (7.a) 0,2 0,3 - - 06/2019 -
06/2020
FAO27 Island (Va) 230,2 - 464,0 Managementplan ab 2009 06/2016 -
06/2017
FAO27 Kattegat (21) 0,2 0,3 - nur Beifangquote 06/2019 -
06/2020
FAO27 Kelt. See (7.e-k) 1,4 1,6 1,3 - 06/2019 -
06/2020
FAO27 Nordost-Arktis (1, 2) 849,4 - 1.836,0 Managementplan ab 2004 06/2017 -
06/2018
FAO27 Nordsee (4, 7.d, 20) 38,0 46,7 118,4 neuer Managementplan ab 2018 06/2018 -
06/2019
FAO27 Norw. Küste (I, II) 39,5 - 16,8 nur Norw. Fischerei 06/2016 -
06/2017
FAO27 Ost- und Südwestgrönland 14, NAFO1F 15,1 15,1 28,0 - 06/2019 -
06/2020
FAO27 östliche Ostsee (24-32) 18,2 21,6 66,4 kommerzielle Anlandungen in 25-32: 15,9 kt 05/2019 -
05/2020
FAO27 Rockall (6.b) - - - Anl. 2016 63 t, Fänge 74 t 06/2017 -
06/2020
FAO27 westl. Ostsee (22-24) 3,6 5,3 21,3 Fang inkl. Freizeitfischerei, Anlandungen nur kommerziell 05/2019 -
05/2020
FAO27 Westl. Schottland (6.a) 1,1 1,9 2,4 - 06/2019 -
06/2021
FAO67 Golf von Alaska 48,7 - 34,7 - 12/2018 -
12/2019
FAO67 Östliche Beringsee 290,0 - 237,9 - 12/2018 -
12/2019

Klassifizierung nach dem Ansatz des höchstmöglichen nachhaltigen Dauerertrages (MSY), durch den ICES oder analog zu dessen Einteilung:

SymbolBiomasseBewirtschaftung (fischereiliche Sterblichkeit)
innerhalb der Schwankungsbreite um den Zielwertangemessen oder unternutzt
außerhalb der Schwankungsbreite um den Zielwertübernutzt
Zustand unklar, Referenzpunkte nicht definiert und/oder unzureichende DatenZustand unklar, Referenzpunkte nicht definiert und/oder unzureichende Daten
AutorJahrTitelQuelle
[13]Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE)Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) Homepageble.de
[14]Fisch-Informationszentrum e.V. (FIZ)Fisch-Informationszentrum e.V. Homepagefischinfo.de
[30]Food and Agriculture Organization (FAO)FAO. © 2003-2010. Fisheries Topics: Technology. Fish capture technology. In: FAO Fisheries and Aquaculture Department [online]. Rome. Updated 2006 15 09.[Cited 10 June 2010]fao.org
[93]Möllmann C, Kornilovs G, Fetter M, Köster FW2005Climate, zooplankton, and pelagic fish growth in the central Baltic Sea ICES Journal of Marine Science 62: 1270-1280
[94]ICES2010Report of the ICES/HELCOM Working Group on Integrated Assessments of the Baltic Sea (WGIAB), 19–23 April 2010, ICES Headquarters, Copenhagen, Denmark. ICES CM 2010/SSGRSP:02. 94 pp.ices.dk
[97]Zydelis R, Bellebaum J, Österblom H, Vetemaa M, Schirmeister B, Stipniece A, Dagys M, van Eerden M, Garthe S2009Bycatch in gillnet fisheries – An overlooked threat to waterbird populations Biological Conservation 142:1269–1281
[185]Europäische KommissionEuropäische Kommission, Fischerei, Homepageeuropa.eu
[206]Europäische Union (EG)2005Verordnung (EG) Nr. 2187/2005 des Rates vom 21. Dezember 2005 mit technischen Maßnahmen für die Erhaltung der Fischereiressourcen in der Ostsee, den Belten und dem Öresund, zur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 1434/98 und zur Aufhebung der Verordnung (EG) Nr. 88/98europa.eu
[208]Bellebaum, J2011Untersuchung und Bewertung des Beifangs von Seevögeln durch die passive Meeresfischerei in der Ostsee. BfN-Skripten 295 Bundesamt für Naturschutz, ISBN 978-3-89624-030-9, www.bfn.de
[737]Feekings J, Lewy P, Madsen N2013The effect of regulation changes and influential factors on Atlantic cod discards in the Baltic Sea demersal trawl fishery. Can. J. Fish. Aquat. Sci. 70: 534–542
[750]Europäische Union (EU)2013Verordnung (EU) Nr. 1380/2013 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 11. Dezember 2013 über die Gemeinsame Fischereipolitik und zur Änderung der Verordnungen (EG) Nr. 1954/2003 und (EG) Nr. 1224/2009 des Rates sowie zur Aufhebung der Verordnungen (EG) Nr. 2371/2002 und (EG) Nr. 639/2004 des Rates und des Beschlusses 2004/585/EG des Rateseuropa.eu
[977]Europäische Union (EU)2016VERORDNUNG (EU) 2016/1139 DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES vom 6. Juli 2016 zur Festlegung eines Mehrjahresplans für die Bestände von Dorsch, Hering und Sprotte in der Ostsee und für die Fischereien, die diese Bestände befischen, zur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 2187/2005 des Rates und zur Aufhebung der Verordnung (EG) Nr. 1098/2007 des Rateseuropa.eu
[1055]Europäische Union (EU)2017DELEGIERTE VERORDNUNG (EU) 2018/306 DER KOMMISSION vom 18. Dezember 2017 zur Festlegung von Spezifikationen für die Umsetzung der Anlandeverpflichtung für Dorsch und Scholle in den Fischereien in der Ostseeeuropa.eu
[1112]Europäische Union (EU)2018Verordnung (EU) 2018/1628 des Rates vom 30. Oktober 2018 zur Festsetzung der Fangmöglichkeiten für bestimmte Fischbestände und Bestandsgruppen in der Ostsee für 2019 und zur Änderung der Verordnung (EU) 2018/120 betreffend bestimmte Fangmöglichkeiten in anderen Gewässern, ST/13230/2018/INITeuropa.eu
[1119]ICES2019Baltic Fisheries Assessment Working Group (WGBFAS). ICES Scientific Reports. 1:20. 651 pp. http://doi.org/10.17895/ices.pub.5256ices.dk
[1123]ICES2019Cod (Gadus morhua) in subdivisions 22-24, western Baltic stock (western Baltic Sea). In Report of the ICES Advisory Committee, 2019, cod.27.22-24, https://doi.org/10.17895/ices.advice.4746ices.dk