Bestandsdatenblatt

Pazifischer Kabeljau in der östlichen Beringsee

Gültig 12/2019 - 12/2020

Allgemeine Informationen

Ökoregion:Östliche Beringsee
Fanggebiet:Beringsee USA FAO 67 und FAO 61
Art:Gadus macrocephalus

Wissenschaftliche Begutachtung

Durch Alaska Fisheries Science Center (AFSC), www.fisheries.noaa.gov/region/alaska, zusammengestellt und veröffentlicht vom North Pacific Fishery Management Council, (NPFMC), www.npfmc.org

Methode, Frequenz

Jährliche Bestandsberechnung mit Vorhersage unter Verwendung von Fangdaten sowie Daten aus mehreren unabhängigen wissenschaftlichen Forschungsreisen. Für den Kabeljau in der östlichen Beringsee stehen derzeit keine verlässlichen Referenzwerte nach dem Konzept des höchstmöglichen nachhaltigen Dauerertrags (MSY) zur Verfügung. Im Managementplan wird für solche Bestände hilfsweise ein MSY-Biomasse-Referenzwert von 35% der unbefischten Situation festgelegt (B35%). Der Management-Referenzwert liegt etwas höher (B40%) und schließt Unsicherheiten in der Bestandsberechnung ein. Bei Erreichen eines Limitreferenzwerts (B20%) wird die gezielte Fischerei eingestellt. Die Fangempfehlung wird als „akzeptabler Fang“ (ABC = Acceptable Biological Catch) angegeben. Referenzwerte für die fischereiliche Sterblichkeit werden in Bezug dazu (FABC = F40%) und in Bezug auf das Überfischungslimit (FOFL ~ Fmsy = F35%) gegeben. [281] [327]

Wesentliche Punkte

2019/2020: Die Beringsee erlebte 2018/2019 erneut eine außergewöhnlich warme Periode, und damit für pazifischen Kabeljau ungünstige Bedingungen. Der Bestand zeigt nun eine stärkere Ausbreitung in die nördliche Beringsee. Die Laicherbiomasse nimmt seit 2019 ab. 2019 lag sie nach allen Referenzwerten im grünen Bereich, in der Vorhersage für 2020 noch über dem MSY-Biomasse-Referenzwert von 35% der unbefischten Situation (B35%), jedoch unter B40% (Bmgmt). [281]

Bestands­zustand

Laicherbiomasse (Reproduktionskapazität)

   Referenzwerte nicht definiert (nach Vorsorgeansatz)

   innerhalb der Schwankungsbreite um den Zielwert (nach Managementplan)

  innerhalb der Schwankungsbreite um den Zielwert (nach höchstem Dauerertrag)

Fischereiliche Sterblichkeit

   Referenzwerte nicht definiert (nach Vorsorgeansatz)

   Referenzwerte nicht definiert (nach Managementplan)

  angemessen (nach höchstem Dauerertrag)

Die Grafik zeigt die Vorhersage für 2020:

Bestands­entwicklung

In den frühen 1960er Jahren fischte eine japanische Langleinenfischerei Kabeljau in der östlichen Beringsee für den Frostfischmarkt. 1964 dehnte sich die japanische Schleppnetzfischerei auf Alaska-Seelachs aus, und der Kabeljau wurde eine wichtige Beifangart, zeitweise sogar Zielart. 1967-1979 fischten ausländische Flotten 30.000 bis 70.000 t Kabeljau im Jahr aus diesem Gebiet. 1980 begannen eine US-Fischerei sowie verschiedene Kooperationen die Ressource zu nutzen. Die ausländische Fischerei und die Kooperationen dominierten die Fischerei noch bis 1988, ab 1989 war der US–Sektor dominant und ab 1991 wurde nur noch von US-Schiffen gefischt. Die Laicherbiomasse von pazifischem Kabeljau in der östlichen Beringsee stieg in den frühen 1980er Jahren an und erreichte 1988 ihren Maximalwert. Danach schwankte die Laicherbiomasse und nahm bis 2009 ab. Eine Reihe stärkere Jahrgänge von 2006 bis 2013 hat den Bestand 2010 bis 2018 anwachsen lassen. Trotz darauf folgender Abnahme liegt der Bestand in der Vorhersage für 2020 noch über dem MSY-Biomasse-Referenzwert von 35% der unbefischten Situation (B35%). Die Nachwuchsproduktion war 2014 bis 2017 schwach, 2018 aber möglicherweise wieder stärker. [281]

Ausblick

Die Jahrgänge 2016 und 2017 sind zwei der drei schwächsten der gesamten Zeitreihe. Die für pazifischen Kabeljau nachteiligen klimatischen Bedingungen wirken sich womöglich noch zusätzlich negativ auf die Nachwuchsproduktion aus. Die Vorhersagen sehen daher die Laicherbiomasse bis 2022 abnehmen, und die Fangmengen werden wahrscheinlich weiter reduziert. Der 2018er Jahrgang ist möglicherweise stärker. [281]

Umwelt­einflüsse auf den Bestand

Die Bestandsentwicklung des Kabeljaus in der östlichen Beringsee ist abhängig von diversen Umweltfaktoren, insbesondere von der Temperatur. Die Beringsee erlebte 2018 eine außergewöhnlich warme Periode (marine heat wave), es gab im Winter 2017/2018 nur geringe Meereisbedeckung und im Sommer 2018 lagen die Wassertemperaturen über dem zu erwartenden Langzeit-Bereich. 2018/2019 erlebte die Beringsee einen zweiten Winter mit geringem Meereis. Die Ausbreitung des sogenannten „cold pool“, der normalerweise eine Temperaturbarriere für die in der südlicheren Beringsee verbreiteten Arten darstellt, war dadurch im Sommer 2019 wieder reduziert. Teile des Kabeljau Bestandes sind weiter nach Norden gewandert und dort womöglich verblieben, und/oder im Sommer 2019 erneut nach Norden gezogen. Die nördliche Beringsee wird verstärkt als Lebensraum genutzt. In den nächsten Jahren wird mit geringerer Nachwuchsproduktion gerechnet, da diese insbesondere von der Temperatur beeinflusst wird, z.B. durch die Verfügbarkeit bestimmter Nahrung in frühen Lebensstadien. Die zukünftige Entwicklung des Bestandes hängt vom Überleben der Eier, Larven und Jugendstadien ab. [281]

Wer und Wie

Das Fischereimanagement in den Gewässern der USA erfolgt nach dem Magnuson-Stevens Fishery Conservation and Management Act (MSFCMA) von 1976. Der National Marine Fisheries Service (NMFS) bewirtschaftet die Grundfischfischerei in der ausschließlichen Wirtschaftszone (3-200 sm, Bundesgewässer) der östlichen Beringsee und legt Höchstfangmengen (TACs) für diesen Bestand fest. Das Management von Bundesstaatsgewässern (0-3 sm) unterliegt dem Alaska Department of Fish and Game (ADF&G). Für diese Gewässer wird eine zusätzliche Fangmenge festgelegt (Guideline Harvest Level, GHL). Die Bewirtschaftung erfolgt gemäß dem Managementplan für Grundfische in der Beringsee und den Aleuten. Pazifischer Kabeljau ist eine Zielart dieses Managementplanes, der u.a. Regularien zu Fanggeräten, Gebietsschließungen, Beifangreduzierung und Meldepflichten enthält. Die Höchstfangmengen werden auf Basis der wissenschaftlichen Empfehlungen unter Berücksichtigung sozialer und ökonomischer Aspekte festgelegt. [196] [281] [327] [1163]

Differenz zwischen Wissen­schaft und Management

Die Höchstfangmengen (TACs) für diesen Bestand werden seit Jahren den wissenschaftlichen Empfehlungen folgend festgesetzt, in vielen Jahren lagen sie sogar darunter. Für 2019 gab es eine Abweichung zwischen den Empfehlungen für den akzeptablen Fang (ABC) vom Autoren der Bestandsbegutachtung und dem „Plan Team“. Letzteres plädierte für eine stärkere Reduzierung des ABC. Die Summe der Fänge in Bundesgewässern und in Gewässern des Bundesstaates Alaska hat zwar 2007, 2008, 2010, 2016, 2017 und 2018 den TAC für Bundesgewässer bis zu 6,3 % überschritten, dies ist aber auf die zwei Managementsysteme zurückzuführen und kein Hinweis auf Überfischung. Das Gesamtfangziel (Summe von TAC und erlaubter Fangmenge in Gewässern des Bundesstaates (GHL)) wurde nicht überschritten. Die Gesamtfänge lagen außerdem immer unter der Fangempfehlung. Diese Angaben beziehen sich bis 2013 auf den bis dahin als einen begutachteten und befischten Bestand in der östlichen Beringsee und um die Aleuten. [281] [1163]

Karten

Verbreitungsgebiet

Managementgebiet

Pazifischer Kabeljau ist in der gesamten östlichen Beringsee verbreitet. Markierungsexperimente zeigen Wanderbewegungen zu den Aleuten und in den Golf von Alaska sowie zurück. Die Bewirtschaftung erfolgt durch die USA über eine Höchstfangmenge für die östliche Beringsee. [281] [1163]

Anlandungen und legale Höchstfangmengen (TACs) (in 1.000 t)

Gesamtfang2018: 199,9 (Anlandungen: 198,2, Rückwürfe: 1,7) davon 50% Langleinen, 30% Grundschleppnetze, 20% Fallen
TACs (Bundesgewässer) 2011: 228,0   2012: 261,0   2013: 260,0   2014: 246,9   2015: 240,0   2016: 238,7  2017: 223,7   2018: 188,1   2019: 166,5   2020: 141,8    [281] [1163]

IUU-Fischerei

Es gibt keine Hinweise auf unberichtete oder illegale Fänge von Kabeljau in der östlichen Beringsee. [281]

Struktur und Fangmethode

Pazifischer Kabeljau in der östlichen Beringsee wird mit Langleinen, Grundschleppnetzen und Fallen gefischt. Die Fischerei findet auf einem Großteil des Kontinentalschelfs der östlichen Beringsee statt. [281]

Beifänge und Rückwürfe

Pazifischer Kabeljau muss generell an Bord behalten werden, wenn die Fischerei geöffnet ist, unabhängig vom verwendeten Netz und der angegebenen Zielart (soweit nicht andere Regularien greifen). Der Rückwurf von pazifischem Kabeljau in der gezielten Fischerei lag 2014, 2015, 2016, 2017 und 2018 bei 1,6, 1,3, 1,2, 1 und 1% des Kabeljau-Gesamtfanges. Der Mittelwert beträgt seit 1998 etwa 1,3%. Die höchste Rückwurfrate fällt bei der Fischerei mit Langleinen an.
Neben anderen Zielarten (durch Höchstfangmengen reguliert) werden auch Beifänge von Nicht-Zielarten berücksichtigt (z.B. Wirbellose und verschiedene Fische). Der Fang der sogenannten „verbotenen Arten“ muss vermieden werden, Beifänge dieser Arten müssen, wenn keine anderen Regularien greifen, möglichst unverletzt zurückgesetzt werden (z.B. pazifischer Hering, pazifischer Heilbutt, alle pazifischen Lachse und verschiedene Krabben). [281] [327]

Einflüsse der Fischerei auf die Umwelt

Der größere Teil der Fischerei erfolgt mit Langleinen. Hier kann es zu Beifang von Seevögeln kommen; am häufigsten wird der Eissturmvogel beigefangen. Mit technischen Maßnahmen wie z.B. Streamer-Leinen konnte der Seevogelbeifang erheblich reduziert werden. Durch den Einsatz von Grundschleppnetzen können Bodenlebensgemeinschaften geschädigt werden. Artenzusammensetzung, Biomasse und Nahrungsgefüge können sich erheblich verändern. Fast 65% der ausschließlichen Wirtschaftszone Alaskas sind für die Grundschleppnetz-Fischerei geschlossen, um empfindliche Lebensräume (z.B. Schutzgebiete für Kaltwasserkorallen und Seeberge) zu schützen, und/oder den Beifang bestimmter Arten zu reduzieren. Einige der Schließungen gelten auch für den Einsatz von Fallen (z.B. Schutzgebiet Pribilof Island). Pazifischer Kabeljau ist eine wichtige Nahrungsquelle für Stellersche Seelöwen (westliche Art). Die Fischerei könnte daher einen negativen Einfluss auf die nach IUCN Kriterien stark gefährdete (EN) Art (Zugriff 06. Feb. 2020) haben. Das Management enthält verschiedene Regularien, um die Seelöwen zu schützen und deren Ernährung zu sichern. Hierzu gehören Schließungen der Fischerei in den Gewässern um Seelöwenkolonien, Reduzierung der Entnahme aus bestimmten Gebieten und die Verteilung der Fischerei auf verschiedene Zeiträume. Außerdem soll die gerichtete Fischerei geschlossen werden, wenn die Laicherbiomasse von pazifischem Kabeljau im nächsten Jahr unter den Limitreferenzwert (B20%) zu fallen droht. [281] [327] [384] [1048]

Biologische Besonder­heiten

Das Hauptlaichgeschäft des pazifischen Kabeljaus findet im März statt. Die klebrigen Eier sinken nach der Befruchtung zu Boden, es ist aber wenig über das optimale Substrat für die Entwicklung der Eier bekannt. Nach 16-28 Tagen schlüpfen die Larven. [193] [281]

Zusätzliche Informationen

Die Bestände von Kabeljau in der der östlichen Beringsee und Kabeljau bei den Aleuten wurden 1977 bis 2013 gemeinsam bewirtschaftet. Erst seit 2014 werden getrennte Fangmengen festgelegt. In US-Gewässern des Pazifiks werden nun drei Kabeljaubestände bewirtschaftet: 1. Östliche Beringsee, 2. Aleuten und 3. Golf von Alaska. 83 % des in Alaska gefangenen pazifischen Kabeljaus stammen aus der östlichen Beringsee.
Quellen mit Informationen zu möglichen Auswirkungen des Reaktor-Unglücks im japanischen Fukushima auf Fischereiprodukte finden Sie im Literaturverzeichnis am Ende der Seite (Leitstelle zur Überwachung der Umweltradioaktivität in Fisch (Thünen-Institut), Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit und Europäische Kommission). [193] [281] [346] [347] [348] [1171]

Zertifizierte Fischereien

Die gesamte Fischerei auf pazifischen Kabeljau in der östlichen Beringsee ist seit 2010 nach den Standards des Marine Stewardship Councils (MSC) nachhaltigkeitszertifiziert und wurde im Juni 2015 für weitere fünf Jahre rezertifiziert. Die Fischerei in der ausschließlichen Wirtschaftszone der USA (Alaska) ist außerdem nach dem weniger anspruchsvollen regionalen ASMI (Alaska Seafood Marketing Institute) Programm zertifiziert. [4] [888] Siehe
fisheries.msc.org/en/fisheries/alaska-pacific-cod-bering-sea-and-aleutian-islands/@@view
www.alaskaseafood.org/rfm-certification/certified-fisheries/alaska-cod/

Soziale Aspekte

Die Fischerei auf Kabeljau in der östlichen Beringsee wird nur durch einheimische Fahrzeuge durchgeführt, die Arbeitsbedingungen an Bord und die Entlohnung erfolgt daher nach US-Regeln. [281]

Marktdaten: Verschiedene Kabeljau-/Dorscharten auf dem deutschen Markt zusammengefasst.

2018 (vorl.): Verbrauch in Deutschland: 24.820 t (2017: 24.610 t), Marktanteil (Fische, Krebse, Weichtiere): 2,2% (2017: 2,1%) [13] [14]

Anlandungen (in 1.000 t)Fänge (in 1.000 t)Laicherbiomasse (in 1.000 t)Laicherbiomasse ZustandFischereiliche SterblichkeitAnmerkungen (insbesondere Managementplan)Gültigkeit
FAO21 Bay of Fundy (4X5Yb) (Kanada) 0,7 - 10,3 Anlandungen 2017/18, SSB 2018 04/2019 -
05/2020
FAO21 Flemish Cap (NAFO 3M) 11,5 - - Anlandungen 2018 06/2019 -
06/2020
FAO21 Georges Bank (5Z) (USA) 1,9 2,0 - Anlandungen & Fänge 2016, inkl. Freizeit- und Kanadische Fischerei 10/2017 -
10/2020
FAO21 Grand Banks S. (NAFO 3NO) 0,6 - 18,5 Anlandungen 2017, SSB 2018, Fischerei geschlossen 06/2018 -
06/2021
FAO21 Gulf of Maine (5Y) (USA) 0,4 0,6 3,0 Laicherbiomasse (1. Modell), Fänge & Anlandungen 2016, inkl. Freizeitfischerei 10/2017 -
10/2020
FAO21 Gulf St. Law. N. (3Pn4Rs) (Kanada) 2,7 - 11,8 Anlandungen 2017/18, SSB 2019 07/2019 -
08/2021
FAO21 Gulf St. Law. S. (4T4Vn) (Kanada) - - 13,9 Anlandungen 2017/18: 60 t, SSB 2018, Fischerei geschl., nur Beifangquote 08/2019 -
08/2020
FAO21 Labrador (2GH) (Kanada) - - - Fischerei geschlossen 08/2011 -
05/2014
FAO21 NAFO (3Ps) (Kanada) 5,0 - - Anlandungen 2017/18 02/2019 -
12/2019
FAO21 Northern cod (2J3KL) (Kanada) 9,0 - 398,0 Anlandungen 2017/18, SSB 2019 11/2019 -
04/2020
FAO21 West Grönl. Inshore NAFO 1 19,8 19,8 27,2 - 06/2020 -
06/2021
FAO27 Färöer Bank (5.b2) - - - Anlandungen 2018: 31 t 12/2019 -
12/2022
FAO27 Färöer Plateau (5.b1) 12,3 12,3 40,4 - 12/2019 -
12/2020
FAO27 Irische See (7.a) 0,3 0,3 - - 06/2020 -
06/2021
FAO27 Island (5.a) 265,0 - 617,0 Managementplan ab 2009/2015 06/2019 -
06/2020
FAO27 Kattegat (21) 0,1 0,1 - nur Beifangquote 06/2020 -
06/2021
FAO27 Kelt. See (7.e-k) 1,4 1,6 1,3 - 06/2019 -
06/2020
FAO27 Nordost-Arktis (1, 2) 778,6 - 1.496,0 Managementplan ab 2004 06/2019 -
06/2020
FAO27 Nordsee (4, 7.d, 20) 40,6 48,6 81,2 neuer Managementplan ab 2018 06/2019 -
06/2020
FAO27 Norw. Küste (I, II) 39,5 - 16,8 nur Norw. Fischerei 06/2016 -
06/2017
FAO27 Ost- und Südwestgrönland 14, NAFO1F 18,1 18,1 39,3 - 06/2020 -
06/2021
FAO27 östliche Ostsee (24-32) 10,0 11,9 68,7 kommerzielle Anlandungen Gebiet 25-32: 8.4 05/2020 -
05/2021
FAO27 Rockall (6.b) - - - Anl. 2019 66 t 06/2020 -
06/2021
FAO27 westl. Ostsee (22-24) 6,1 9,3 20,0 Fang inkl. Freizeitfischerei, Anlandungen nur kommerziell 05/2020 -
05/2021
FAO27 Westl. Schottland (6.a) 2,1 2,3 2,2 - 06/2020 -
06/2021
FAO67 Golf von Alaska 14,5 15,2 33,0 Anlandungen 2018, Laicherbiomasse Vorhersage 2020 12/2019 -
12/2020
FAO67 Östliche Beringsee 198,2 199,9 259,5 Anlandungen 2018, Laicherbiomasse Vorhersage 2020 12/2019 -
12/2020

Klassifizierung nach dem Ansatz des höchstmöglichen nachhaltigen Dauerertrages (MSY), durch den ICES oder analog zu dessen Einteilung:

SymbolBiomasseBewirtschaftung (fischereiliche Sterblichkeit)
innerhalb der Schwankungsbreite um den Zielwertangemessen oder unternutzt
außerhalb der Schwankungsbreite um den Zielwertübernutzt
Zustand unklar, Referenzpunkte nicht definiert und/oder unzureichende DatenZustand unklar, Referenzpunkte nicht definiert und/oder unzureichende Daten
AutorJahrTitelQuelle
[4]Marine Stewardship Council (MSC)Fisch und Meeresfrüchte aus zertifiziert nachhaltiger Fischereimsc.org
[13]Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE)Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) Homepageble.de
[14]Fisch-Informationszentrum e.V. (FIZ)Fisch-Informationszentrum e.V. Homepagefischinfo.de
[193]Alaska Fisheries Science Center (AFSC)Alaska Fisheries Science Center, AFSCfisheries.noaa
[196]Woodby D, Carlile D. Diddeek S, Funk F, Clark JH, Hulbert L2005Commercial fisheries of Alaska, Special Publication No. 05-09, ADF&Gadfg.alaska
[281]National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA)North Pacific Groundfish Stock Assessments, Economic Status Reports and Ecosystem Status Reportsnoaa.gov
[327]North Pacific Fishery Management Council (NPFMC)Bering Sea/Aleutian Islands and Gulf of Alaska Groundfishnpfmc.org
[346]Bundesverband der deutschen Fischindustrie und des Fischgroßhandels e.V.2011Pressemitteilung: Fischereierzeugnisse aus dem Pazifik sind sicher! Hamburg, 12.7.2011fischverband.de
[347]European ComissionHomepage: European comission, energy, Fukushima nuclear emergencyeuropa.eu
[348]Thünen-InstitutHomepage: Leitstelle zur Überwachung der Umweltradioaktivität in Fischthuenen.de
[384]IUCNIUCN Red List of Threatened Species. Version 2011.2. Downloaded on 09 February 2012iucnredlist.org
[888]Alaska Seafood Marketing Institute (ASMI)Homepage: Alaska Seafood Marketing Institute (ASMI)alaskaseafood.org
[1048]North Pacifc Fishery Management Council2015Ecosystem Considerations 2015, Status of Alaska's Marine Ecosystems Stephani Zador, Resource Ecology and Fisheries Management Division, Alaska Fisheries Science Center, National Marine Fisheries Service, NOAA, 7600 Sand Point Way NE, Seattle, WA 98115
[1163]National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA)2020Fisheries of the Exclusive Economic Zone Off Alaska; Bering Sea and Aleutian Islands; Final 2020 and 2021 Harvest Specifications for Groundfish Federal Register /Vol. 85, No. 46 /Monday, March 9, 2020 /Rules and Regulations
[1171]Bundesamt für Verbraucherschutz und LebensmittelsicherheitReaktorunglück in Fukushima - Importvorschriften und Kontrollen japanischer Lebensmittelbvl.bund.de