Bestandsdatenblatt

Dorsch westliche Ostsee

Gültig 09/2022 - 05/2023

Allgemeine Informationen

Ökoregion:Ostsee
Fanggebiet:westliche Ostsee (22-24 (mit Beltsee und Öresund)) FAO 27 (Nordostatlantik)
Art:Gadus morhua

Wissenschaftliche Begutachtung

Internationaler Rat für Meeresforschung (ICES), Kopenhagen, www.ices.dk

Methode, Frequenz

Jährliche analytische Bestandsberechnung mit Vorhersage unter Verwendung von Fangdaten aus der kommerziellen und der Freizeitfischerei und drei unabhängigen wissenschaftlichen Forschungsreisen. Die Referenzwerte nach dem Konzept zur Erlangung des höchstmöglichen nachhaltigen Dauerertrages (Fmsy, MSY-Btrigger) sowie nach Vorsorgeansatz (Blim, Bpa, Flim, Fpa) sind definiert. Die Bestandsberechnung ist unsicher, Ursachen sind vor allem die Vermischung mit östlichem Dorsch in ICES-Gebiet 24 und die Vermischung von natürlicher und fischereilicher Sterblichkeit im Berechnungsmodell. Rückwürfe gehen in die Bestandsberechnung ein. [1344] [1345]

Wesentliche Punkte

2022: Die Laicherbiomasse bleibt stabil und liegt damit weiterhin erheblich unter dem Limitreferenzwert (Blim). Der berechnete Fischereidruck liegt über den Referenzwerten des Konzepts zur Erlangung des höchstmöglichen nachhaltigen Dauerertrages (Fmsy), des Managementplanes (Fmgmt) und des Vorsorgeansatzes (Fpa), enthält aber möglicherweise Anteile der natürlichen Sterblichkeit. 2022 ist die gezielte Fischerei auf diesen Bestand verboten (ICES Gebiete 22-24), Anlandungen sind nur im Rahmen einer kleinen Beifangquote erlaubt. Die Tagesfangmenge der Angelfischerei wurde auf ein Tier reduziert. [1344] [1345]

Bestands­zustand

Laicherbiomasse (Reproduktionskapazität)

  unzureichende Reproduktionskapazität (nach Vorsorgeansatz)

  unter dem Grenzwert (nach Managementplan)
 

  außerhalb der Schwankungsbreite um den Zielwert (nach höchstem Dauerertrag)

 

Fischereiliche Sterblichkeit

 erhöhtes Risiko (nach Vorsorgeansatz)
 

  außerhalb der Schwankungsbreite um den Zielwert (nach Managementplan)

  übernutzt (nach höchstem Dauerertrag)

Bestands­entwicklung

Wie die meisten marinen Fischbestände in der Ostsee ist auch der Dorsch in der westlichen Ostsee stark von den Umweltbedingungen abhängig. Der ICES hat 2015 erstmals für den westlichen Dorsch eine bestandsspezifische Berechnung vorgelegt. Die Laicherbiomasse schwankte nach jetziger Wahrnehmung 2009 bis 2015 um den Limit-Referenzwert (Blim) und liegt seit 2016 darunter. Die fischereiliche Sterblichkeit ist seit Beginn der Zeitreihe ununterbrochen viel zu hoch (meist über 1). In den letzten 8 Jahren konnte sie unter 1 gesenkt werden (grauer Bereich in der Grafik: obere und untere Grenze des Managementplanes). Die Nachwuchsproduktion ist variabel und seit vielen Jahren gering – mit Ausnahme des stärkeren 2016er Jahrgangs (in der Grafik Nachwuchsproduktion im Alter 1: 2017). Auch der 2021er-Jahrgang erscheint derzeit etwas stärker. Die Jahrgänge 2015, 2017 und 2018 sind die schwächsten der Zeitreihe. [1344] [1345]

Ausblick

Die Laicherbiomasse des Dorsches in der westlichen Ostsee liegt unter dem Limitreferenzwert (Blim), der Fischereidruck ist viel zu hoch und die Nachwuchsproduktion weiterhin sehr schwach. Die Aussichten sind nun aber etwas besser, vor allem weil die 2016er und 2021er-Jahrgänge nun (wieder) stärker erscheinen. Dennoch besteht auch bei Gesamtfängen von unter 1.000 t eine 31%-Chance, dass die Laicherbiomasse auch 2024 wieder unter Blim liegt. [1344] [1345]

Umwelt­einflüsse auf den Bestand

Anders als in den meisten anderen Meeresgebieten sind die marinen Fischbestände im Brackwassermeer Ostsee stark von den Umweltbedingungen abhängig. Insbesondere für die erfolgreiche Nachwuchsproduktion (Reproduktion) benötigen die Dorsche salz- und sauerstoffreiches Wasser, das aus der Nordsee in die westliche Ostsee einströmen muss. Sauerstoffarmut in Bodennähe, z.B. durch natürliche oder durch den Menschen erzeugte Nährstoffeinträge in die Ostsee verursacht, ist für die Dorschreproduktion besonders nachteilig. Sie beeinflusst auch die Verbreitung des Bestandes. Die starken Einstromereignisse zwischen Dezember 2014 und Anfang 2016 haben die hydrografischen Bedingungen nur kurzfristig verbessert. [93] [94] [1344] [1345]

Wer und Wie

Das Management der kommerziellen Fischerei erfolgt durch die Europäische Union. Ein EU-Mehrjahresplan für Dorsch und alle pelagischen Bestände der Ostsee ist 2016 in Kraft getreten. Aufgrund des schlechten Bestandszustandes kann er aber nicht mehr als Basis für die Fangempfehlung verwendet werden: Er enthält keine Handlungsanweisungen für Fangszenarios für diesen Fall. Die Fangempfehlung basiert daher auf dem Konzept des höchstmöglichen nachhaltigen Dauerertrages (MSY). Weitere Managementinstrumente sind Verordnungen zu Maschenöffnungen und Selektionseinrichtungen der Netze (z.B. Bacoma) und Laichschonzeiten (Verbot der Fischerei mit jeglicher Art von Fanggerät, Details für 2022 siehe EU-Verordnung 2021/1888). Seit Januar 2015 gilt in der Ostsee ein generelles Rückwurfverbot für Dorsche sowie eine Referenzmindestgröße für die Bestandserhaltung von 35 cm (siehe auch unter Beifänge und Rückwürfe).
Seit Mitte 2019 durfte Dorsch in Untergebiet 24 bis auf wenige Ausnahmen nur noch als Beifang gefangen werden, seit 2022 ist in den Gebieten 22-24 jegliche gezielte Fischerei auf Dorsch verboten. Die erlaubte Höchstfangmenge (TAC) darf nur für Beifänge genutzt werden. Rückwürfe sind verboten.
Die Freizeitfischerei, überwiegend durch Angler durchgeführt, entnimmt erhebliche Fangmengen an westlichem Dorsch. Seit 2017 wird sie durch maximale Tagesfangmengen pro Angler (2022: ein Dorsch) und eine Laichschonzeit (2022: Freizeitfischerei verboten) reguliert und leistet so einen Beitrag zur Bestandserholung. [750] [977] [1055] [1313] [1344] [1345]

Differenz zwischen Wissen­schaft und Management

2005-2009 wurde die legale Höchstfangmenge (TAC) teilweise erheblich oberhalb der wissenschaftlichen Empfehlung festgesetzt. 2010 bis 2014 stimmten Fangempfehlung und festgesetzte TACs nominell überein (im Rahmen des Dorsch-Managementplans, der aber eine zu hohe Zielsterblichkeit beinhaltete, wie seit 2011 bekannt war), 2015 wurde der TAC nicht annähernd so stark reduziert wie auf Basis des MSY-Ansatzes empfohlen. Seit 2016 bezieht sich die wissenschaftliche Fangempfehlung nur auf Westdorsch, der TAC berücksichtigt seitdem jedoch auch die Fänge von Dorsch der östlichen Ostsee in Gebiet 24. Die Zahlen weichen daher voneinander ab. Der TAC für 2017 wurde höher festgesetzt, als sich aus den Fangempfehlungen für den Bestand ableiten ließe. Allerdings wurde 2017 erstmalig auch die Freizeitfischerei beschränkt. Für 2018, 2019, 2020 und 2021 und wurde der TAC niedriger festgelegt als nach wissenschaftlicher Empfehlung bei Berücksichtigung der Ostdorsch-Fänge unter dem westlichen TAC möglich. Seit 2004 (Aufteilung der Managementgebiete beider Dorschbestände) wurde die erlaubte Fangmenge 2008, 2017 und 2018 überschritten. [1344] [1345]

Karten

Verbreitungsgebiet

Managementgebiet

Verbreitungs- und Managementgebiet für Westdorsch decken sich, allerdings vermischen sich West- und Ostdorsch vor allem in der Arkonasee (ICES-Gebiet 24) und werden gemeinsam gefangen (im Verhältnis ca. 1:2). [1313] [1344] [1345]

Anlandungen und legale Höchstfangmengen (TACs) (in 1.000 t)

Gesamtfang2021 (nur Westdorschbestand): 2,08 (1,07 kommerzielle Anlandungen, 0,05 Rückwürfe, 0,97 Freizeitfischerei); von den Anlandungen aktive Geräte: 45%, passive Geräte(z.B. Kiemennetze) 55%
Kommerzielle Anlandungen in Gebieten 22-24 (West- und Ostdorsch): 1,4
TACs (schließen Ostdorschfänge in 24 ein)2007: 26,7   2008: 19,2   2009: 16,3   2010: 17,7   2011: 18,8   2012: 21,3   2013: 20,0   2014: 17,0   2015: 15,9   2016: 12,7   2017: 5,6   2018: 5,6   2019: 9,5   2020: 3,8 (in Gebiet 24 nur als Beifänge)   2021: 4,0 (in Gebiet 24 nur als Beifänge)   2022: 0,489 (nur als Beifänge)   [1313] [1344] [1345]

IUU-Fischerei

In der westlichen Ostsee werden nicht- und falschberichtete Fänge nicht mehr als wesentliches Problem angesehen. Bei den derzeit sehr restriktiven Beifangquoten gibt es Hinweise auf einen Anstieg der nichtberichteten Fänge in der ganz kleinen Küstenfischerei, die nur geringe Berichtspflichten erfüllen muss. Es gibt Rückwürfe von Dorsch aus diesem Bestand, die seit 2015 ganz überwiegend illegal sind. Offiziell berichtete untermaßige Anlandungen umfassen nur einen Bruchteil der wahrscheinlichen Fänge untermaßiger Fische. [1344] [1345]

Struktur und Fangmethode

Der Dorsch der westlichen Ostsee wird im Rahmen der kommerziellen sowie der Freizeitfischerei befischt. Im Jahr 2021 machten die (bekannten) Fänge der Freizeitfischerei 46% der Gesamtfänge aus. Alle Ostsee-Anrainerstaaten unterhielten gerichtete Fischereien auf Dorsch. Inzwischen hat sich die kommerzielle Dorsch-Fischerei jedoch von einer gerichteten Fischerei zu einer Beifangfischerei entwickelt: Seit 2020 durfte Dorsch in Gebiet 24 bis auf wenige Ausnahmen nur noch als Beifang gefangen werden, seit 2022 ist in den Gebieten 22-24 jegliche gezielte kommerzielle Fischerei auf Dorsch verboten. Dorsch wird nun überwiegend als Beifang in der Plattfisch-Fischerei gefangen. Zum Einsatz kommen Grundschleppnetze sowie passive Geräte wie z.B. Stellnetze. Wegen der wenigen Zielarten ist die Fischerei in der Ostsee eher einfach strukturiert. [1148] [1313] [1344] [1345]

Beifänge und Rückwürfe

Seit dem 1. Januar 2015 ist der Rückwurf von Dorsch in der Ostsee generell verboten. Ausgenommen sind Dorsche aus Fischfallen und Reusen. Sie dürfen aufgrund hoher Überlebensraten zurückgesetzt werden. Auch durch Fraß beschädigter Fisch ist vom Anlandegebot ausgenommen. Tiere unter der Referenzmindestgröße für die Bestandserhaltung von 35 cm müssen angelandet und auf die Fangquoten (aktuell nur Beifangquote) angerechnet werden, dürfen aber nicht für den menschlichen Konsum verwendet werden. Bezogen auf den kommerziellen Gesamtfang aus diesem Bestand betrug der ermittelte Rückwurf 2017 4,5%, 2018 4,2%, 2019 9,7%, 2020 5% und 2021 4,6%. Der Anstieg 2019 ist z.T. auf den stärkeren 2016er Jahrgang zurückzuführen, der langsam in die Fischerei eingewachsen ist, im zweiten Halbjahr 2019 auch auf die Sofortmaßnahmen der EU-Kommission zum Schutz des Dorsches der östlichen Ostsee, die eine Rückwurfverpflichtung für Dorsch in Untergebiet 24 vorsah. Teile der Rückwürfe des Jahres 2019 sind daher – anders als in den Vorjahren – nicht illegal. Die Rückwurfmenge unterscheidet sich in den einzelnen Gebieten. Die Menge der Plattfisch-Rückwürfe in der Dorschfischerei ist nicht vollständig bekannt. [737] [750] [977] [979] [1055] [1313] [1344] [1345]

Einflüsse der Fischerei auf die Umwelt

Durch den Einsatz von Grundschleppnetzen können Bodenlebensgemeinschaften geschädigt werden. Artenzusammensetzung, Biomasse und Nahrungsgefüge können sich erheblich verändern. Der Einfluss hängt aber auch von Fangmethode und Bodenstruktur ab. Auf sandigem Boden hat eine Studie in den USA nur einen geringen Einfluss durch Grundscherbrettnetze feststellen können. So waren zwar die Spuren der Scherbretter lange sichtbar (mindestens ein Jahr), es konnten aber kaum signifikante Unterschiede in der Mikrotopographie der befischten und unbefischten Gebiete nachgewiesen werden. Auch bei strukturformenden und mobilen Wirbellosen zeigten befischte und unbefischte Gebiete keine signifikanten Unterschiede. In ICES-Gebiet 23 (Öresund) ist der Einsatz von Schleppnetzen aufgrund des hohen Schiffverkehrs fast gänzlich verboten. In Stellnetzfischereien (Kiemennetze) können – abhängig von Ort und Jahreszeit –Beifänge von Seevögeln und Meeressäugern auftreten. [30] [97] [208] [808]

Biologische Besonder­heiten

Der Dorsch der westlichen Ostsee laicht in den tiefen Bereichen der westlichen Ostsee, überwiegend tiefer als 20 m. In ICES-Gebiet 22 ist Hauptlaichsaison von Februar bis April, in Gebiet 24 hingegen von Juni bis Juli. In Gebiet 24 handelt es sich um eine Mischung von Tieren östlichen und westlichen Ursprunges.
Der kleine aber produktive Dorsch-Bestand der westlichen Ostsee ist von der abrupten Änderung der Umweltbedingungen Mitte der 1990er Jahre („regime shift“) und den daraus und aus zu starker Befischung resultierenden Veränderungen im Räuber-Beute-Gefüge (”Dorsch-Sprott-Schaukel”) weniger betroffen als der östliche Bestand. Trotzdem treten starke Nachwuchsjahrgänge insbesondere nach Salzwasser-Einstromereignissen aus der Nordsee auf, von denen man annimmt, dass sie in den letzten Jahrzehnten immer seltener wurden. Ende 2014 war jedoch der stärkste Salzwassereinstrom seit 60 Jahren zu verzeichnen, weitere Einströme wurden in den folgenden Wintern detektiert. Der Bestand weist jedoch seit 2016 eine viel zu geringe Biomasse auf, so dass die Wahrscheinlichkeit sinkt, dass starke Nachwuchsjahrgänge selbst bei vorteilhaften Umweltbedingungen hervorgebracht werden können. Die Entnahme durch den Menschen muss an die variablen und vom Menschen nicht beeinflussbaren Bedingungen angepasst werden. [93] [94] [1344] [1345]

Zusätzliche Informationen

Im Verlauf der Covid-19-Pandemie ist der Markt für Frischfischanlandungen der Küstenfischerei über Monate fast zusammengebrochen: Ursache waren die weitreichenden Reiseverbote für Touristen und die Schließung der Gastronomie, sowie offenbar eine Abneigung des Endverbrauchers gegen leicht verderbliche Nahrungsmittel. Auch der Transport von Frischfisch auf die Märkte in Frankreich und den Niederlanden wurde eingeschränkt. Für die größeren Fahrzeuge waren dagegen Probleme mit der Versorgung mit Arbeitskräften wesentlicher. Erst ab Ende Mai 2020 normalisierte sich die Lage wieder – die Dorsch-Fangsaison war zu diesem Zeitpunkt aber schon vorbei. Auch die Fänge der Freizeitfischerei sind 2020 wegen der Schließung der Sportboothäfen und der Kutterangelei niedriger ausgefallen als in den Vorjahren. Der verringerte Fischereidruck hat zwar kurzfristig zu einer zusätzlichen Entlastung der Dorschbestände geführt, im Vergleich zu den Umweltbedingungen (beim Dorsch der östlichen Ostsee) bzw. den Fangmengensenkungen durch die Politik spielten die kurzen Fangausfälle jedoch eine geringere Rolle.
Bis 2015 war es technisch kaum möglich, die beiden Dorschbestände zu trennen. Es war aber lange bekannt, dass eine große, aber nicht quantifizierbare Menge Ostdorsch westlich Bornholms (Arkonasee, SD24) gefischt wurde. 2015 konnte durch eine Kombination aus genetischen Methoden und Gehörstein-Umrissanalysen eine Zeitserie (ab 1994) der Anteile von Ost- und Westdorsch in der Arkonasee angefertigt werden. Das Gebiet 24 wird nun in der Berechnung beider Bestände als Mischgebiet behandelt. Aktuell bestehen im Schnitt zwei Drittel der Dorschfänge in Gebiet 24 aus Ostdorsch, von Ost nach West abnehmend.
Dorsch ist für die Ostseefischerei von herausragender Bedeutung, der Wiederaufbau des Bestandes ist daher vorrangiges Ziel des Fischereimanagements. [1189] [1344] [1345]

Zertifizierte Fischereien

BBislang ist keine Dorschfischerei in der westlichen Ostsee nach einem der gängigen Nachhaltigkeitsstandards zertifiziert.

Soziale Aspekte

Die Dorschfischerei in der westlichen Ostsee wird überwiegend mit kleinsten bis mittelgroßen Fahrzeugen durchgeführt. Diese Fischereibetriebe haben erhebliche Bedeutung für die strukturschwachen Gebiete an den Küsten der Anrainerstaaten. Die Fahrzeuge fahren unter EU-Flaggen, die Arbeitsbedingungen an Bord und die Entlohnung erfolgt daher nach EU-Regeln. [13] [185] [1344] [1345]

Marktdaten: Verschiedene Kabeljau-/Dorscharten auf dem deutschen Markt zusammengefasst.

2022 (vorl.): Verbrauch in Deutschland: 28.053 t (2021: 18.026 t), Marktanteil (Fische, Krebse, Weichtiere): 2,5 % (2021: 1,6 %) [13] [14]

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Klassifizierung nach dem Ansatz des höchstmöglichen nachhaltigen Dauerertrages (MSY), durch den ICES bis 2020 oder analog zu dessen Einteilung:

SymbolBiomasseBewirtschaftung (fischereiliche Sterblichkeit)
innerhalb der Schwankungsbreite um den Zielwertangemessen oder unternutzt
außerhalb der Schwankungsbreite um den Zielwertübernutzt
Zustand unklar, Referenzpunkte nicht definiert und/oder unzureichende DatenZustand unklar, Referenzpunkte nicht definiert und/oder unzureichende Daten
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